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      Mit Menschen. Gegen Demütigung.


      Mit Wissen und Chancengleichheit gegen die Demütigung


      Aufgewachsen ist die 16-jährige Borsha M.* in Bangladesch ohne sicheres Zuhause, Wasserversorgung oder genügend Essen auf dem Teller. Erst in den Programmen der MISEREOR-Partnerorganisation BARCIK lernte sie die Grundlagen für ein menschenwürdiges Leben kennen.

      „Ich bin hier geboren — in einer Mülldeponie am Stadtrand, umgeben von Hochhäusern.“

      Borsha M. lebt mit ihren Eltern und vier Schwestern in einem Armenviertel der Hauptstadt Dhaka. Schon von klein auf merkte Borsha, wie wenig Rechte ihre Familie hier hatte und wie sehr es ihnen an lebensnotwendigen Dingen fehlte. Im Gegensatz zu vielen ihrer Freundinnen hatte Borsha das Glück, zur Schule gehen zu können.

      Dort hatte Borsha nie das Gefühl, weniger wert zu sein. Sie hat gelernt, wie wichtig es ist, mehr über Gerechtigkeit zu wissen und sich dafür einzusetzen. Doch wegen der Pandemie musste die Schule schließen. Der Wandel zum Besseren kam mit den Programmen der MISEREOR-Partnerorganisation BARCIK.

      „Endlich bekomme ich Antworten auf meine vielen Fragen“, erzählt Borsha. 

      Erst jetzt lernte Borsha die Grundlagen für ein menschenwürdiges Leben kennen: ihre Rechte als junge Frau und Bürgerin der Stadt, den Schutz vor Krankheiten oder vor den katastrophalen Folgen des Klimawandels.

      Junge Frauen wie Borsha M. stärken: Dafür setzen sich MISEREOR-Partnerorganisationen auf der ganzen Welt ein. „Heute kann ich darüber lachen, wie wenig wir früher wussten“, sagt Borsha.

      Heute trennt die Familie ihren Müll, statt ihn wie früher ums Haus abzulagern. Und die Familie hat den schmalen Streifen Land und das Dach ihrer Behausung bepflanzt, um die unerträgliche Sommerhitze und die Kälte im Winter zu mildern. „Jetzt wachsen Pflanzen und Bäume rund um unser Haus, die Früchte tragen und Schatten spenden.“

      BARCIK unterstützt die Mädchen dabei, sich in Jugendgruppen zu organisieren. 

      Borsha M. ist stolz darauf, dass sie eine Gruppe von rund 20 Mädchen leiten konnte. In der Gruppe teilen die Heranwachsenden ihr Wissen, erkennen Probleme und finden gemeinsam Lösungen. Dank ihrer Aufklärungsarbeit verstehen mehr Eltern im Viertel, warum Bildung für die Zukunft ihrer Kinder entscheidend ist.

      Gemeinsam mit BARCIK setzt sich MISEREOR dafür ein, dass Mädchen wie Borsha M. voller Selbstvertrauen ihren Weg aus dem Armenviertel finden können: die Schule abschließen, einen Beruf erlernen, anderen Menschen helfen. Damit mehr junge Frauen in Bangladesch heute sagen können: „Wir sind die Zukunft und gemeinsam sind wir stärker als je zuvor.“


      *Der Name wird zum Schutz der Person nicht ausgeschrieben.


      „Wir sind die Zukunft und gemeinsam sind wir stärker als je zuvor.“

      Borsha M.


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      Mit bisher mehr als 6,6 Milliarden Euro haben wir Menschen weltweit unterstützt, ihr Leben aus eigener Kraft nachhaltig zu verändern.


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      Menschen in den Armenvierteln Bangladeschs stärken

      Aufgewachsen ist Borsha M.* (16) in Bangladesch ohne sicheres Zuhause, Wasserversorgung oder genügend Essen auf dem Teller. Erst in den Programmen der MISEREOR-Partnerorganisation…

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      Allen ein gesegnetes Weihnachtfest!

      Rubbert

      Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 28.09.2021 für das Jahr 2020 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.