Brasilien: Rettet den Amazonas!
Waldbrände, Staudämme, riesige Viehweiden: Der Amazonas-Regenwald wird in dramatischem Tempo zerstört. Ohne Rücksicht auf die indigenen Völker und das Klima.
Ihre Spende schützt die Menschen vor Ort, die ihr Land und ihre Rechte mutig verteidigen. Sie schützt die grüne Lunge unseres Planeten und stärkt die weltweite Arbeit von Misereor.
- Latein- & Mittelamerika
Ausverkauf am Amazonas
Industrialisierte Landwirtschaft, Bergbau und gigantische Infrastrukturprojekte dringen immer tiefer in den Regenwald vor. Die artenreiche Schatzkammer unseres Planeten verschwindet Tag für Tag. Indigene Gemeinschaften verlieren buchstäblich den Boden unter den Füßen. Selbst vor offiziell ausgewiesenen Schutzgebieten, die sich die Menschen über Jahrzehnte hinweg mühsam erstritten haben, macht die Zerstörung nicht halt.
Schutzlos gegen Gewalt und Landraub
Oft versagen staatliche Kontrollen, bestehende Reservate e und der Schutz bestehender Reservate vielerorts versagen, müssen die Gemeinschaften ihr Land oft auf sich allein gestellt verteidigen. Dabei stehen sie illegalen, oft schwer bewaffneten Eindringlingen meist schutzlos gegenüber. Morddrohungen, Übergriffe und tödliche Gewalt gegen Umwelt- und Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger gehören im Amazonasbecken zur bitteren Realität.
Der Staudamm Belo Monte: Fatale Folgen am Xingu
Der 2016 in Betrieb genommene Mega-Staudamm Belo Monte zeigt exemplarisch, wie Großprojekte Mensch und Natur ruinieren: Viele Menschen, die für den Bau vertrieben wurden, warten bis heute auf angemessenen Ersatzwohnraum oder faire Entschädigungen. Durch das Ableiten der Wassermassen fällt die „Große Schleife“ des Xingu-Flusses streckenweise trocken – und raubt den dort lebenden indigenen Flussgemeinden buchstäblich die Lebensgrundlage.
An der Seite der Menschen am Amazonas
Die Partnerorganisationen von Misereor kämpfen vor Ort an der Seite der bedrohten Menschen. Mit rechtlicher Unterstützung, politischer Kampagnenarbeit und gezielter Schulung von Gemeindevertreterinnen und -vertretern stellen sie sich der Umweltzerstörung und der Straflosigkeit entgegen.
So wirkt Ihre Unterstützung:
- Rechtsbeistand vor Gericht: Unsere Partner begleiten Familien vor Gericht in akuten Land- und Umweltkonflikten und sorgen dafür, dass sie rechtlich vertreten werden.
- Schutz für Aktivistinnen und Aktivisten: mit konkreten Sicherheitsmaßnahmen schützen die Teams Personen, die um ihr Leben fürchten müssen.
- Aufklärung und Dokumentation: Die Misereor-Partnerorganisationen dokumentieren, wenn Menschenrechte verletzt werden oder der Wald illegal abgeholzt wird. So kann man in vielen Fällen die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.
Sie wollen mehr über unsere Spendenprojekte erfahren? Dann lesen Sie jetzt unser Magazin “Weiter.wirken”. Das Magazin über und für Menschen, die Misereor bewegen.
Bei Spenden per Überweisung geben Sie bitte die Kennung „S63406 Brasilien: Rettet den Amazonas!“ im Verwendungszweck an. Damit teilen Sie uns mit, welches Projekt Ihnen besonders am Herzen liegt; Ihre Zuwendung fließt als freie Spende in diese Arbeit und die weltweite Gesamtaufgabe von Misereor.
Damit Ihre Spende nachhaltig wirkt, nutzt Misereor einen angemessenen Teil für wichtige Verwaltungs- und Begleitaufgaben. Ihre Spende unterstützt neben Ihrem Wunschprojekt andere Projekte, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen, und zugleich die Arbeit von Misereor. Nur so können wir unserer Verantwortung gegenüber den Partnern im Süden wie auch in Deutschland gerecht werden und die Wirkung ihrer Arbeit zuverlässig überprüfen.
Unsere Partnerorganisationen vor Ort
CPT
In Abwesenheit funktionierender, staatlicher Institutionen ist die Kirche ein wichtiger Gegenspieler skrupelloser Landlords, korrupter Staatsdiener*innen und ausländischer Großkonzerne. Die Rechte der Bevölkerung zu verteidigen ist Kern der Arbeit der Landpastorale CPT, die im Jahr 2007 gegründet wurde und von Misereor unterstützt wird. Mit einem Team von nur drei Mitarbeiter*innen betreut Rechtsanwältin Raione Lima Campos ein Gebiet von 177.000 Quadratkilometern mit rund 250.000 Einwohnern. Pimental gehört dazu, mit seinen 850 Einwohnern. Sie alle sollen für einen Staudamm umgesiedelt werden.
Suzanne Lemken
Spenderkommunikation
- Telefon
- 0241 442 127
- suzanne.lemken@misereor.de
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