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      Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln

      "Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln" ist eine Aktion, in der katholische und evangelische Christinnen und Christen gemeinsam ihre Solidarität mit den Armen und Rechtlosen in der Einen Welt zum Ausdruck bringen. Die beiden kirchlichen Hilfswerke MISEREOR und Brot für die Welt stellen dazu monatlich ein konkretes Projekt vor. 


      Monatsprojekte 2020

      April: Myanmar - Kostenlose Medizin für die Ärmsten

      Jahrzehntelang war Myanmar hermetisch abgeriegelt. Das hat sich geändert. Doch die Armut im Land ist immer noch groß. Eine staatliche Krankenversicherung gibt es nicht und kaum ärztliche Hilfe für die Ärmsten. Ein Lichtblick ist die Wesley-Klinik, ein kirchliches Krankenhaus. Hier helfen Ärzte armen Kindern und Erwachsenen kostenlos. Finanziert wird dies aus einem Hilfsfonds der Klinik. Mehr als 300 Menschen erhielten so dringend nötige medizinische Hilfe, die Leben rettet. 

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      März: Indien - Schluss mit der Gewalt gegen Frauen!

      Das Leben in den nordost-indischen Bundesstaaten ist geprägt von Gewalt, Korruption und Arbeitslosigkeit. Das Leid der Frauen ist groß. Doch nun schweigen sie nicht länger. Sie haben eine Stimme bekommen: das North East Network (NEN). Immer mehr Mädchen und Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, zeigen das ihnen angetane Leid jetzt an. NEN ermutigt sie dazu. Mit Erfolg: So stieg in den Bundesstaaten Assam, Nagaland und Meghalaya die Zahl der Anzeigen von Gewalt gegen Frauen seither rapide. 

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      Februar: Nepal - Mehr Rechte und Chancen für Frauen und Kinder

      Nepal ist ein Land, in dem sieben von zehn Menschen von der Landwirtschaft leben. Meist in kleinen Dorfgemeinschaften, in denen Frauen und Kinder es schwer haben, ihre Rechte wahrzunehmen.  Erfolgreich ermutigen unsere Partnerorganisationen darum Frauen und Jugendliche, sich zu Gruppen zusammenzuschließen. Daraus entstehen Handwerkskooperativen, Spargemeinschaften und Aktionstage für Frauen- und Kinderrechte.

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      Januar: Kolumbien - Vom Schulabbrecher zum Musterschüler

      Im Süden von Bogotá leben drei Viertel aller Familien in Armut. Die Zahl der Schulabbrecher ist hoch. Viele Jugendliche wachsen perspektivlos und ohne Hoffnung auf. Darum hilft die Schulstiftung Fundación Creciendo Unidos (FCU): In ihrer Schule unterrichtet sie Kinder, die von den staatlichen Schulen ausgeschlossen wurden. Dank der FCU erhalten die Mädchen und Jungen die Chance auf einen Schulabschluss: 65 Kinder zwischen sieben und 17 Jahren lernen zurzeit fleißig dafür. Denn Bildung und Wissen öffnen Wege aus Armut und Not.

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      Monatsprojekte 2019

      Dezember: Thailand|Myanmar - Nach Hause in ein fremdes Land?

      Seit über 30 Jahren harren Menschen aus Myanmar in neun Flüchtlingslagern an der thailändischen Grenze aus. Die meisten der mehr als 100.000 Männer, Frauen und Kinder gehören verschiedenen ethnischen, zum Teil christlichen Minderheiten an. Sie wurden von der Militärdiktatur brutal verfolgt und mussten fliehen. Auch wenn die Demokratisierung in Myanmar voranschreitet: Die Angst vor neuer Verfolgung sitzt tief und eine Rückkehr ist für viele Geflüchtete nur schwer vorstellbar.

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      November: Nicaragua - "Los Mädchen, kämpft für eure Rechte!"

      „Du taugst nichts! Mach schneller!“ Der gebrüllte Befehl des Vorarbeiters trifft die über ihre Nähmaschinen geduckten Frauen wie Schläge. Keine von ihnen wagt es aufzubegehren. Denn die Arbeit sichert das Überleben ihrer Familien. 10 Stunden täglich, 6 Tage pro Woche schuften sie in „Maquilas“ – den Billiglohn-Nähereien Nicaraguas – auf harten Holzstühlen, in stickiger Hitze. Die Chemikalien in den Stoffen, ein nicht zu schaffender Akkord und ständige Schikanen machen

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      Oktober: Togo - Regional ist erste Wahl

      Es ist noch früh am Morgen, die Sonne steht kaum über dem Horizont. Trotzdem rührt Cathérine Womas (61) schon in vier großen Töpfen. Cathérine gehört zu den Freiwilligen der Organisation OADEL – gegründet von einer Gruppe sozial engagierter Frauen und Männer im Jahr 2003. Ihr Ziel ist es, die Landwirtschaft vor Ort zu stärken. Probieraktionen – wie anlässlich der jährlichen Lebensmittelmesse, für die Cathérine heute in der Hauptstadt Lomé kocht – sind dafür enorm wichtig.

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      September: Indien - Freiheit für die Kindersklaven!

      Kerzengerade steht Karim beim Schulsport vorn und führt den anderen Jungen die Übungen vor. Im Unterricht sitzt er in der ersten Reihe und hat viel Spaß beim Lernen. Freiwillig fegt er während der Pause den Schulhof. Doch niemand käme auf die Idee, ihn einen Streber zu nennen. Das Wort kennen er und seine Mitschüler nicht. Sie alle wurden als Kindersklaven ausgebeutet. Und jeder von ihnen nutzt jetzt seine Chance auf ein besseres Leben.

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      August: Äthiopien - Im Handwerk Zukunft finden

      Fleiß und Anstrengung sind selbstverständlich für die jungen Menschen, die in der Armensiedlung „Kebele 13“ und den Dörfern um die äthiopische Stadt Bahir Dar aufwachsen. Doch ohne Schule und Ausbildung sind sie gezwungen, mit Tagelöhnerei und schwerer Feldarbeit ihr Überleben zu bestreiten. Viele Jugendliche können nicht lesen und schreiben. Dabei ist das Erlernen eines Berufs ihre einzige Chance für eine bessere Zukunft.

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      Juli: Brasilien - Gerechtigkeit für Mensch und Natur

      Monokulturen zerstören die Lebensgrundlage der Familien im „Mato Grosso“, einem der vielfältigsten Naturräume im Westen Brasiliens – dünn besiedelt von kleinbäuerlichen Gemeinschaften indigener Völker. Diesen einzigartigen Lebensraum überzieht die rasant wachsende Agrarindustrie mit riesigen Anbaugebieten für gentechnisch veränderte Sojabohnen und Mais. Die Natur verödet unter dem Großeinsatz von chemischem Dünger, Pflanzenschutzmitteln und Giften.

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      Juni: Mali - Hilfe für die Abgeschobenen

      Hungrig, erschöpft und verzweifelt kehren viele Migrantinnen und Migranten in ihre Heimat zurück, wenn ihr Traum von einem besseren Leben in Europa zerplatzt. Die unabhängige Hilfsorganisation AME (Association Malienne des Expulsés) versorgt die Rückkehrer in Malis Hauptstadt Bamako mit dem Nötigsten und hilft ihnen beim Neuanfang. Manche waren jahrelang in der Fremde – und wurden dann doch abgeschoben. Was ihnen geblieben ist, passt meist in einen Rucksack.

      Zum Monatsprojekt Juni 2019


      Mai: Indonesien - Ein Guter Start ins Leben

      Es ist früher Morgen auf der Insel Alor. Im Dorf Mataru versammeln sich mehr als ein Dutzend Frauen. Fast alle haben ein Baby auf dem Rücken. Die Entwick-
      lungsorganisation Bethesda hat sie zum Kochkurs eingeladen. „Die Frauen haben vor Kurzem entbunden“, erklärt Projektleiter Choirul Anang. „Wir haben sie und
      ihre Babys gewogen und vor allem die eingeladen, die unterernährt sind. Wir möchten ihnen zeigen, wie vielfältig und gesund man von dem leben kann, was auf unseren Feldern und in unseren Gärten wächst.“

      Zum Monatsprojekt Mai 2019


      April: Malawi - Zukunft planen - aufgeklärt leben

      Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Gerade junge Menschen leiden nicht nur unter finanzieller Not, sondern auch unter fehlenden Bildungschancen.
      So können 40 Prozent der Bevölkerung weder lesen noch schreiben. Weil es zudem in den Schulen kaum Aufklärung und Gesundheitsbildung gibt, gehen junge Frauen und Männer oft unbedarft mit wichtigen Themen wie Sexualität, Familienplanung oder Drogengefahren um. Mit dramatischen Folgen: Mehr als 10 Prozent der Malawier sind mit dem HI-Virus infiziert.

      Zum Monatsprojekt April 2019


      März: Venezuela - Eine starke Stimme für Frauenrecht

      Ein Leben in Angst vor Gewalt ist für Venezuelas Frauen viel zu oft bitterer Alltag. Misshandlungen und Drohungen verletzen sie nicht nur in der Familie,
      auch am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit sind Übergriffe keine Seltenheit. Als seien sie Menschen zweiter Klasse, werden selbst angezeigte Gewalttaten von
      der Justiz verschleppt oder gegen die Frauen gewendet. Bestraft und verurteilt werden dann nicht die Täter, sondern die Opfer wegen „übler Nachrede“.

      Zum Monatsprojekt März 2019


      Februar: Kongo - Handwerk statt Krieg

      Verschleppt und zum Kämpfen gezwungen: So erging es Murhula Bashimbe kurz nach seinem 13. Geburtstag. Er ist einer von Zehntausenden Mädchen und Jungen, die in den letzten 20 Jahren im Kongo als Kindersoldaten missbraucht wurden. Bis heute kann er kaum über die furchtbaren Erlebnisse sprechen. „Der Krieg hat eigene Gesetze“, sagt er leise - dankbar, das Grauen endlich hinter sich gelassen zu haben. Konzentriert führt er dabei ein Schleifpapier über den Korpus der Gitarre, die er gerade baut. Er ist froh, jetzt etwas zu schaffen, das Freude bringt, statt Leben zu zerstören.  

      Zum Monatsprojekt Februar 2019


      Januar: Philippinen - Harmoniezonen für den Frieden

      Ein friedliches Miteinander der Bevölkerung auf Mindanao, der zweitgrößten Insel der Philippinen, ist nicht selbstverständlich. Jahrhundertelang förderte die
      Politik den massiven Zuzug von Christen aus anderen Landesteilen, denen es um Landraub und Ressourcenabbau ging. Die ansässigen Muslime wurden zur Min-
      derheit, fühlten sich wirtschaftlich und politisch diskriminiert und in ihrer Religion bedroht. Heute terrorisieren Rebellen und Widerstandsgruppen die Bevölkerung. So belagerten 2017 radikal-islamistische Terrorgruppen die Stadt Marawi und zerstörten sie fast völlig.     

      Zum Monatsprojekt Januar 2019


      So helfen Sie konkret:

      • Jeder Monat zeigt eindrucksvoll an einem Beispiel, wie es Menschen gelingt, solidarisch Wege aus Hunger, Armut und Not zu finden. Miteinander Teilen hilft dabei und lädt Sie ein, die Projekte die Ihnen am Herzen liegen, mit Spenden gezielt zu unterstützen.
      • Unsere Hilfe reicht über Kontinente, Länder- und Religionsgrenzen hinweg. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, ihre Bedürfnisse und ihr Wunsch nach einem sicheren Leben in Frieden. Sie sind Partner auf Augenhöhe. Damit sich ihr Wunsch erfüllt, setzen sie alle Kräfte und Talente ein.
      • Bitte spenden und helfen Sie. Bauen Sie mit uns Brücken zwischen Menschen und Kulturen, schaffen Sie Orte der Hoffnung und gestalten Sie die Zukunft.

      Ich unterstütze die Aktion "Miteinander teilen"
      EINMALIG
      MONATLICH
      36 € 50 € 100 € 330 €
      Wie Ihre Spende helfen kann: 50 Euro reichen aus, um 100 Straßenkinder in Indien mit Schiefertafeln und Kreide auszustatten.
      Spenden per Überweisung:      Konto 10 10 10      BLZ 370 601 93      Pax-Bank Aachen      IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX

      Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 30.03.2020 für das Jahr 2018 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.


      Materialien zu Miteinander Teilen

      Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln Kalender 1. Halbjahr 2020

      Aktionsmaterial Gemeindematerial

      „Miteinander Teilen – Gemeinsam Handeln“ ist eine Aktion, in der katholische und evangelische

      „Miteinander Teilen – Gemeinsam Handeln“ ist eine Aktion, in der katholische und evangelische Christen und Christinnen gemeinsam ihre Solidarität mit den Armen und Rechtslosen in der Einen Welt zum Ausdruck bringen. Lesen Sie auf jedem Kalenderblatt, wie viel Gutes Sie mit Ihrer Spende bewirken.

      Sie entscheiden wie viel, wie oft und auf welchem Weg Sie spenden möchten. Und wenn Ihnen ein Hilfsprojekt besonders am Herzen liegt, können Sie es gezielt unterstützen.

      • Redaktion: J. Lammertz, V. Ullmann
      • Text / Gestaltung: Fundraising Profile, Köln
      • Herstellung: MVG Medienproduktion, Aachen

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      Miteinander Teilen Gemeinsam Handeln Kalender 2. Halbjahr 2019

      Aktionsmaterial Gemeindematerial

      „Miteinander Teilen – Gemeinsam Handeln“ ist eine Aktion, in der katholische und evangelische

      „Miteinander Teilen – Gemeinsam Handeln“ ist eine Aktion, in der katholische und evangelische Christen und Christinnen gemeinsam ihre Solidarität mit den Armen und Rechtslosen in der Einen Welt zum Ausdruck bringen. Lesen Sie auf jedem Kalenderblatt, wie viel Gutes Sie mit Ihrer Spende bewirken.

      Sie entscheiden wie viel, wie oft und auf welchem Weg Sie spenden möchten. Und wenn Ihnen ein Hilfsprojekt besonders am Herzen liegt, können Sie es gezielt unterstützen.

      • Redaktion: J. Gonzaga, V. Ullmann
      • Text | Gestaltung: Fundraising Profile, Köln
      • Herstellung: MVG Medienproduktion, Aachen

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      Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln Kalender 1. Halbjahr 2019

      Aktionsmaterial Gemeindematerial

      "Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln" ist eine Aktion, in der katholische und evangelische

      "Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln" ist eine Aktion, in der katholische und evangelische Christinnen und Christen gemeinsam ihre Solidarität mit den Armen und Rechtlosen in der Einen Welt zum Ausdruck bringen. Lesen Sie auf jedem Kalenderblatt, wie viel Gutes Sie mit Ihrer Spende bewirken.

      Sie entscheiden wie viel, wie oft und auf welchem Weg Sie spenden möchten. Und wenn Ihnen ein Hilfsprojekt besonders am Herzen liegt, können Sie es gezielt unterstützen.

      •  Herausgeber: Brot für die Welt | MISEREOR
      •  Erscheinungsjahr: 1. Halbjahr 2019

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      Fastenaktion 2020

      Eine Vorschau auf die Fastenaktion 2020 erhalten Sie hier.

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