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      Billige Rohstoffe kosten Menschenrechte

      Der weltweit zunehmende Wohlstand verlangt nach immer mehr Rohstoffen. Die Kehrseite: Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung.

      Der Reichtum an Rohstoffen in einem Land bedeutet nicht immer gleich Wohlstand für die Menschen, die dort leben. Aufgrund des weltweit zunehmenden Wohlstandes kommt es in vielen Teilen der Welt zu einem regelrechten  Rohstoffboom.


      "Früher hatten wir hier Grasland und fruchtbare Böden. Als die Kohleförderung am Ende des 19. Jahrhunderts begann, wurden ganze Dorfgemeinschaften entwurzelt und umgesiedelt und die Stadt Witbank erlebte einen wirtschaftlichen Boom. Das zog viele Menschen an. Aber die Bergwerke bieten nur temporäre Jobs und mit der Kohleförderung geht die Zerstörung des Ökosystems einher."

      Matthews Hlabane, South African Green Revolutionary Council


      Blickpunkt Südafrika

      Wenn nur die Kohle zählt

      In Südafrika verlieren Menschen in der Nähe von Kohleminen und -kraftwerken ihr Land, ihre Gesundheit und den Zugang zu Wasser. Deutsche Unternehmen tragen Mitverantwortung für derartige Probleme im Kohlesektor Südafrikas. Ob als Käufer und Verarbeiter des Rohstoffs oder als Zulieferer von Bauteilen für die Kraftwerke.

      Lesen Sie mehr in unserem Web-Dossier "Nur die Kohle zählt"

      Blickpunkt Kongo

      Konfliktrohstoff Coltan: High-Tech auf dem Rücken der Armen

      Für uns bedeutet Coltan ein funtionierendes Handy zu Billigpreisen. Für Millionen Menschen im Kongo bedeutet Coltan Gewalt, Bürgerkrieg und Umweltzerstörung.

      Erfahren Sie mehr über den Konfliktrohstoff Coltan


      Publikationen zum Thema

      Profit vor Menschenrechte

      Publikation

      Ein Gastbeitrag von Armin Paasch, Referent für Wirtschaft und Menschenrechte bei MISEREOR, in der

      Ein Gastbeitrag von Armin Paasch, Referent für Wirtschaft und Menschenrechte bei MISEREOR, in der Juniausgabe der "Blätter". Er beleuchtet die Verantwortung deutscher Unternehmen an Menschenrechtsverletzungen.

      • Erscheinungsdatum: Juni 2016
      • Erschienen in: Blätter für deutsche und internationale Politik
      • Seiten: 4

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      Menschenrechte sind kein Wunschkonzert

      Publikation

      Mit dem Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und

      Mit dem Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sollen Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Unternehmen verhindert, und die Rechte betroffener Menschen gestärkt werden. Unternehmensverbände führen gegen die geplanten verbindlichen Vorgaben der Bundesregierung verschiedene Argumente ins Feld und plädieren für freiwillige Empfehlungen. MISEREOR, Brot für die Welt und germanwatch haben sich eingehend mit diesen Argumenten auseinandergesetzt und sie widerlegt. Sie zeigen, dass Menschenrechte kein Wunschkonzert sind.

      • Herausgeber: MISEREOR, Brot für die Welt und germanwatch
      • März 2016
      • Seiten: 5

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      Studie: Wenn nur die Kohle zählt

      Publikation

      19 deutsche Unternehmen sind am Bau der Kohlekraftwerke Kusile und Medupi in Südafrika beteiligt,

      19 deutsche Unternehmen sind am Bau der Kohlekraftwerke Kusile und Medupi in Südafrika beteiligt, die die Menschenrechte auf Wasser, Gesundheit und Nahrung zum Teil erheblich gefährden. Auch Kredite der staatlichen KfW IPEX-Bank und zwei Exportkreditgarantien des Bundes haben den Bau ermöglicht. Doch weder die beteiligten Unternehmen haben eine Verantwortung für menschenrechtliche Folgen anerkannt, noch die Bundesregierung die absehbaren Risiken berücksichtigt.
      MISEREOR fordert daher von der Bundesregierung verbindliche Menschenrechtsvorgaben für das Auslandsgeschäft deutscher Unternehmen und eine Reform der deutschen Außenwirtschaftsförderung.

      • Herausgeber: MISEREOR
      • April 2016
      • Seiten: 76

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      Globales Wirtschaften und Menschenrechte - Deutschland auf dem Prüfstand

      Publikation

      Ein neuer Prüfbericht von Germanwatch und MISEREOR belegt die mangelnde Umsetzung der

      Ein neuer Prüfbericht von Germanwatch und MISEREOR belegt die mangelnde Umsetzung der "UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte" in Deutschland.

      • Herausgeber: MISEREOR & Germanwatch e.V.
      • Erscheinungsjahr: 2014
      • Seiten: 16

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      Blog-Beiträge zum Thema

      Rio Tinto unter Druck – Betroffene legen Beschwerde bei Regierung ein

      Der MISEREOR-Partner Human Rights Law Centre hat bei der australischen Regierung Beschwerde gegen den Bergbau-Multi Rio Tinto eingereicht. Unter der Umweltzerstörung durch die…

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      Kobaltabbau im Kongo: Hohe Kosten für die Klimawende

      Solarpanels, E-Autos und nun auch E-Scooter: Die Nachfrage nach umweltfreundlicher Energie und Mobilität wächst stetig, Klimaschutz wird immer wichtiger. Ein genauer Blick auf die…

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      Auf der Suche nach Frieden für Cabo Delgado

      Die mosambikanischen Bischofskonferenz Comissão Episcopal de Justiça e Paz, (CEJP) und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen (CSOs) veranstalteten am 23. August 2019 in der…

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      Weiterführende Informationen

      Wandel für eine lebenswerte Zukunft

      MISEREOR setzt sich für neue, nachhaltige und gerechte Wege in eine lebenswerte Zukunft ein. Weltweit und für alle.

      Zum Dossier Wandel


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      Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 30.03.2020 für das Jahr 2018 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.