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      Thema – Sozial-Ökologischer Wandel

      Wandel für eine lebenswerte Zukunft

      MISEREOR setzt sich für neue, nachhaltige und gerechte Wege in eine lebenswerte Zukunft ein. Weltweit und für alle.



      Alle Zeichen stehen auf Veränderung

      In einer Welt, in der acht Menschen so viel besitzen wie 50 Prozent der ärmeren Bevölkerung, besteht Grund, die herrschende Ordnung anzuzweifeln. In einer Zeit, in der Gewinnerwartungen von Konzernen mehr Beachtung finden als Menschen und Umwelt, tut Wandel not. Die einfache, Jahrzehnte als gesetzt geltende Formel „Wachstum = Wohlstand = Armutsbekämpfung“ erweist sich als haltlos.

      Die Herausforderungen sind enorm:

      • eine wirksame Begrenzung des globalen Ressourcenverbrauchs und der Umweltbelastungen;
      • die Befreiung des wirtschaftlichen Handelns aus dem Wachstumszwang;
      • neue Modelle von Lebensqualität, die nicht auf die Maximierung des Konsums setzen;
      • die Verwirklichung der Menschenrechte und der demokratischen Freiheiten für alle Menschen


      Entwicklungsland Deutschland

      „Entwicklung“ betrifft deshalb auch die Menschen in Deutschland und in anderen früh-industrialisierten Ländern. Es geht um die Art und Weise, wie wir produzieren und konsumieren, wie wir dabei mit unserer Umwelt und unseren Mitmenschen umgehen. In den „Nachhaltigen Entwicklungszielen“ (Sustainable Development Goals) der Agenda 2030 ist die Notwendigkeit dieser Neu-Orientierung im Grundsatz anerkannt.

      Große Transformation, sozial-ökologischer Wandel, Systemic Change, Postwachstum, das sind Begriffe ernsthafter Entwicklungszusammenarbeit in einer globalisierten Welt, in der die Menschen dabei sind, die ökologischen Grundlagen allen Lebens einschneidend zu verändern.

      Papst Franziskus fordert in seiner im Jahr 2015 erschienenen zweiten Enzyklika „Laudato si“ („Gelobt seist Du“) ein Umdenken und Umhandeln jedes Einzelnen. Er beklagt eine Gleichgültigkeit und Interessenlosigkeit, die in der scheinbaren Machtlosigkeit des Einzelnen seinen Anfang hat. Er fordert eine neue universale Solidarität für Umwelt- und Klimaschutz, einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen und soziale Gerechtigkeit.


      Was MISEREOR tut

      Ohne grundlegende Veränderungen, die in bestehende Strukturen, Gewohnheiten und Machtverhältnisse eingreifen, werden diese Ziele nicht zu erreichen sein. Gemeinsam mit Partnerorganisationen auf allen Kontinenten der Erde setzt MISEREOR sich dafür ein, diesen Wandel voranzubringen.

       

      Was Sie tun können

      Die Politik sollte für Rahmenbedingungen sorgen, die es den Menschen ermöglichen und erleichtern, klima- und umweltfreundlich zu handeln. Wenn Sie auch bereit zum Wandel sind, können Sie jetzt diese Petition an den Umweltausschuss des Bundestages unterzeichnen.

      Zudem können Sie selbst darauf achten, klimabewusst zu reisen, öfter das Fahrrad zu benutzen und regionale Produkte zu kaufen.  
      Eine Leitfrage für den Alltag könnte sein: Wo kann ich meinen Ressourcenverbrauch verringern? 
      Im Kleinen und im Großen; engagieren Sie sich mit uns für ein gutes Leben und eine sichere Zukunft – für alle Menschen.


      Zum Beispiel

      Saubere Energie für Krankenhäuser...

      ... Schulen und Betriebe: Ihre Spende bringt sicherere und sauberer Energie in abgelegene Regionen. Krankenhäuser, Schulen, Betriebe bekommen endlich Strom – und die Menschen Hilfe im Notfall und Perspektiven. Mehr zum Projekt

      Bio-Landwirtschaft in den Anden

      Die an Natur und Klima des Hochlands angepasste Landwirtschaft beendet mit ihren guten Erträgen nicht nur Hunger und Mangelernährung, sie schützt auch die Umwelt. Mehr zum Projekt

      Landwirtschaft in der Stadt

      Mit ihren Gemüse- und Obstgärten verbessern die Menschen in den Armenvierteln Boliviens und Brasiliens ihren Speisezettel, ihr Einkommen – und die Gesundheit ihrer Kinder. Mehr zum Projekt


      Was Klimawandel mit Gerechtigkeit zu tun hat

      Klimawandel zeigt sich vielen Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika als Zerstörung und Hunger. Deshalb gehören für MISEREOR Klimaschutz und der Kampf gegen Armut zusammen. Mehr zum Thema Klimawandel

      Warum Artenvielfalt so wichtig ist

      Artenvielfalt spielt in der Ernährung eine entscheidende Rolle. Sie gewährt faire (Handels-)Beziehungen im Ernährungssystems, bewahrt die Umwelt und schafft gesunde und kulturell angepasste Nahrung für alle. So vielfältig is(s)t die Welt: Thema Vielfalt

      Energie für ein gutes Leben

      Energie ist mehr als Strom – sie bedeutet Licht, Wärme, Gesundheit, Information, Mobilität, Einkommen. Deshalb heißt MISEREORs Vision: nachhaltige Energie für ein gutes Leben – für alle! Mehr zum Thema Energie


      Publikationen zum Thema

      Gemeinsam unterwegs zu einem befreienden Lebensstil

      Bildungsmaterial Publikation

      Gemeinsam unterwegs zu einem befreienden Lebensstil ist ein Wanderweg mit fünf Stationen, der

      Gemeinsam unterwegs zu einem befreienden Lebensstil ist ein Wanderweg mit fünf Stationen, der spirituelle Besinnung mit politischem Engagement verbindet.

      Der Stationenweg wurde von dem Arbeitskreis „Befreiender Lebensstil" der Arbeitsstelle MISEREOR Bayern entwickelt. Die Broschüre bietet Gestaltungsmöglichkeiten, Fakten und Gesprächsimpulse aus der Enzyklika „Laudato Si“ und zeigt konkrete Handlungsvorschläge auf, wie Gruppen und Gemeinden zu Akteuren des Wandels werden können.

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      studie-argraoekologie-ein-weg-zu-nachhaltigen-ernaehrungssysteme

      Agrarökologie – ein Weg zu nachhaltigen Ernährungssystemen

      Publikation

      Vergleichsstudien aus Brasilien, Indien und Senegal belegen viele Vorteile von Agrarökologie in

      Vergleichsstudien aus Brasilien, Indien und Senegal belegen viele Vorteile von Agrarökologie in landwirtschaftlich schwierigen Trockengebieten. Sie liefern Hinweise wie der Übergang zu ökologisch nachhaltigen und sozial gerechten Ernährungssystemen aussehen kann. (Kurzversion)
      Diese Kurzversion fasst die Ergebnisse aus drei Länderstudien zusammen und stellt sie in Bezug zur aktuellen Debatte über Hunger und Fehlernährung, Klima, Biodiversität und politische Rahmenbedingungen.

      • Herausgeber: MISEREOR
      • Dezember 2018
      • Seiten: 12

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      Mit Agrarökologie die Ernährungswende gestalten.

      Besser anders, anders besser: Mit Agrarökologie die Ernährungswende gestalten

      Publikation

      Die Broschüre zeigt, dass Landwirtschaft und Ernährung anders und besser geht. Sie informiert über

      Die Broschüre zeigt, dass Landwirtschaft und Ernährung anders und besser geht. Sie informiert über praxiserprobte Alternativen, in denen großes Potenzial steckt: Im Fokus stehen Beispiele agrarökologischer Anbaumethoden, innovativer Vermarktungswege und Initiativen zur politischen Mitgestaltung des Ernährungssystems. Die Borschüre lädt politische Entscheiderinnen und Entscheider wie Verbraucherinnen und Verbraucher dazu ein, sich für eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Neuorientierung in der Landwirtschaft einzusetzen.

      Die Broschüre ist eine gemeinsame Publikation von Brot für Welt, FIAN, Forum Umwelt und Entwicklung, Heinrich-Böll-Stiftung, INKOTA-netzwerk, MISEREOR, Oxfam und Rosa-Luxemburg-Stiftung. Sie kann bei allen Organisationen bestellt werden und steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.

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      Cover Postwachstumsagenda 2015

      Baustellen einer Postwachstumsagenda

      Publikation

      Nachhaltige und gerechte Entwicklung ohne Wachstumszwänge – ein Dossier von Brot für die Welt und

      Nachhaltige und gerechte Entwicklung ohne Wachstumszwänge – ein Dossier von Brot für die Welt und MISEREOR in Zusammenarbeit mit der Redaktion von welt-sichten.

      • Erscheinungsjahr: 2015
      • Ausgabe 3
      • Seiten: 28

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      Cover Weltgemeinwohl 2013/14

      Weltgemeinwohl

      Publikation

      Ansätze für eine Politik und Ökonomie, die sich am Wohl aller orientiert – insbesondere derer, die

      Ansätze für eine Politik und Ökonomie, die sich am Wohl aller orientiert – insbesondere derer, die keine Stimme auf den globalen Märkten haben.

      • Herausgeber: MISEREOR, Institut für Gesellschaftspolitik der Hochschule für Philosophie, welt-sichten
      • Erscheinungsjahr: 2014
      • Seiten: 28

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      Weiterführende Links


      Was kann ich tun?

      Politische Arbeit fördern


      Recherchen, sichtbare Aktionen und politischer Dialog zahlen sich aus. Diese wertvolle Arbeit braucht Unterstützung.

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      Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 30.03.2020 für das Jahr 2018 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.