Dank der MISEREOR-Partnerorganisation SIKAT stellen sich immer mehr Fischerfamilien der Zerstörung der Mangroven-Wälder entgegen. © Schwarzbach/MISEREOR
Dank der MISEREOR-Partnerorganisation SIKAT stellen sich immer mehr Fischerfamilien der Zerstörung der Mangroven-Wälder entgegen. © Schwarzbach/MISEREOR
Spendenprojekt

Philippinen - (Über)Leben trotz Klimawandel

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Helfen Sie philippinischen Fischerfamilien mit Ihrer Spende und schenken Sie neuen Mut.

Im November 2013 forderte Taifun „Haiyan“ mehr als 6.000 Opfer und über 4 Mio. Menschen verloren ihr Zuhause. In den letzten Jahren ist die Zahl der Überschwemmungen und Stürme auf den Philippinen deutlich gestiegen. Auch das Ausmaß der Unwetter nimmt immer weiter zu und heftige Taifune sind keine Seltenheit mehr. Schuld ist der Klimawandel, dessen Auswirkungen vor allem Küstenbewohner und Fischerfamilien bedrohen.

Bedrohliche Zukunft

„Früher hatten wir alles was wir brauchten. Wenn mein Mann mit dem Boot hinausfuhr, fing er in wenigen Stunden genug Fisch für den ganzen Tag.“ erinnert sich die 71-jährige Angelina Resota. Heute reicht das Geld nur für etwas Salz zum Reis. Der Klimawandel lässt die Fischbestände schrumpfen. Und so wissen viele der Fischerfamilien nicht mehr, wovon sie leben sollen. Aus Verzweiflung versuchen einige mit dem Abholzen der Mangroven Geld zu verdienen. Doch genau diese Pflanzen schützen sie vor den Unwettern.

Hilfe zur Selbsthilfe

Dank der MISEREOR-Partnerorganisation SIKAT stellen sich jedoch immer mehr Menschen der Zerstörung entgegen, z. B. wenn wieder eine Aktion zum Aufforsten der Mangroven-Wälder ansteht. Und freiwillige Patrouillen schützen den Wald vor Holzfällern.

Außerdem tragen neue Einkommensquellen erste Früchte: Einige Familien können bereits von der Krebszucht leben. Sie betreiben eine Aufzuchtstation und verkaufen die Tiere an Restaurants in den Urlaubsresorts. Andere trocknen ihren gefangenen Fisch und erzielen so viel bessere Preise auf dem Markt.

Der Gefahr vorbeugen

Und durch Aufklärungsprogramme wissen die Menschen, was zu tun ist, wenn das Wasser plötzlich steigt. So haben die Familien selbst ihre Gemeinden kartographiert und gefährdete Hütten markiert. Die durch Spenden finanzierten Wasserstandsanzeiger und Alarmglocken helfen im Ernstfall dabei, alle rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

So erfahren die Menschen, dass sie Ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen können. Sie stellen sich als Gemeinschaft den Herausforderungen des Klimawandels und schöpfen wieder Hoffnung.

Helfen Sie mit Ihrer Spende, dass die Gefährdung von Mensch und Natur beendet wird und die  Zuversicht weiter wächst!


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benötigt man für die Aufzucht der Setzlinge und die Verpflegung der Helferinnen und Helfer für eine Pflanzaktion. Bei dieser werden zwei Hektar Mangrovenwald als natürlicher Küstenschutz wieder aufgeforstet.
Spenden per Überweisung:      IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX     Pax-Bank Aachen     Betreff: P64119 Philippinen

Das Land und unsere Partner

Philippinen

Die Philippinen bestehen aus 7.107 Inseln mit 36.289 km Küste. Sie sind aufgrund ihrer geographischen Lage Wetterphänomenen wie Stürmen und Taifunen sehr stark ausgesetzt. 60 der insgesamt mehr als 107 Millionen Einwohner leben an der Küste, viele von ihnen von der Fischerei. Die Philippinen waren Schwerpunktland der Fastenaktion 2015.

Projektpartner vor Ort

Die MISEREOR-Partnerorganisation „Center for the Development of Indigenous Science and Technology, Inc. (SIKAT)“ arbeitet mit etwa 1300 Familien auf Siargao zusammen. SIKAT hat in ähnlichen Projekten in anderen Regionen bereits gezeigt, dass es möglich ist, lokal getragene Pläne zum Schutz der Küsten einzuführen und hierbei sowohl die Kapazitäten der Küstenfischer als auch die Umweltverantwortung lokaler Regierungen zu stärken. Durch die Herstellung und Festigung von Kontakten zwischen den Basisorganisationen der Fischerfamilien und der Kommune Del Carmen soll ein sich selbst tragendes Bündnis entstehen.

Reportage Fischerfamilien auf der Insel Siargao
Jeremy Samaniego, Programm-Managerin der MISEREOR-Partnerorganisation SIKAT in Del Carmen, Siargao

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Es kommt vor, dass für ein Spendenprojekt mehr Spenden eingehen, als MISEREOR bewilligt hat. Spendenprojekte stehen beispielhaft für die Arbeit in den von MISEREOR-geförderten Projekten weltweit. Sollte das Spendenaufkommen höher als die Summe sein, die MISEREOR mit den Projektträgern vereinbart hat, schreiben wir deshalb den Überschuss Projekten mit ähnlichem Konzept gut.