Zwei Frauen stehen an einem Aussichtspunkt und gucken auf eine große Stadt.
In den Armenvierteln werden Häuser gesichert und neue Häuser gebaut. © Frings / MISEREOR
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Ecuador, Peru, Bolivien - Würdevoll leben und wohnen in Armenvierteln

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In Lima, Guayaquil und El Alto helfen MISEREOR-Partner Slumbewohnern, menschenwürdig zu wohnen und ihre Lebensverhältnisse zu verbessern.

Ihre Spende sorgt in diesem Projekt für Wasser, saubere Sanitäranlagen und Gesundheit. Häuser an gefährlichen Hängen werden gesichert und preiswert neue  gebaut. Sie unterstützen die politische Beteiligung der Armen und damit Hilfe zur Selbsthilfe.

In Lima unterstützt MISEREOR die Organisation CIDAP. Sie engagiert sich für   Menschen, die unter illegalen Mülldeponien und Blei-Schmelzöfen leiden. Unser Partner klärt die Bevölkerung über ihre Rechte auf, lässt Kinder mit Bleivergiftung medizinisch behandeln und organisiert Kampagnen für Gesundheit und Umweltschutz.

Toiletten und Duschen für alle

CIDAP saniert in verwahrlosten Vierteln des Zentrums von Lima heruntergekommene Häuser und installiert dort Gemeinschaftsduschen und Toiletten. Für die Kinder werden Tanz- und Theatergruppen sowie Sport und Ausflüge aufs Land angeboten. Bei Behörden und Politikern werden die Interessen der armen Bewohner vertreten.

Einfache Häuser für Slumbewohner in Ecuador

In der Stadt Guayaquil unterstützt MISEREOR die Hilfsorganisation "Hogar de Cristo". Sie stellt aus Holz und Bambus Elemente für einfache Häuser her, die die Menschen selbst zusammenbauen. Mehr als 51.000 Häuser bieten bis jetzt rund 300.000 Menschen ein  Zuhause - für 360 Euro pro Haus, die man über einen günstigen Kredit von "Hogar de Cristo" finanzieren kann.

Entwicklung durch Bürgerbeteiligung in Bolivien

"Beteiligung ist Entwicklung" lautet das Motto des MISEREOR-Partners FOCAPACI in El Alto. Hier wohnen in 4.000 Meter Höhe vor allem Flüchtlinge vom Land. Die Organisation unterstützt Bürgerinitiativen, die die staatsbürgerlichen Rechte der Bewohner einfordern. Gesundheit, Bildung sowie Zugang zu Wasser und Strom sind dringende Anliegen.

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50 € kosten Blutuntersuchungen für zehn Kinder auf Bleivergiftung.
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Das Land und unsere Partner

Ecuador, Peru, Bolivien

Projektpartner vor Ort

Unser Projektpartner in Lima ist das "Centro de Investigación, Documentación y Asesoría Poblacional" (CIDAP), eine unabhängige Organisation, die seit über 25 Jahren in den Armenvierteln der peruanischen Hauptstadt arbeitet und weit über Lima hinaus bekannt ist. Aufgrund seiner allseits anerkannten Kompetenz wird CIDAP inzwischen auch von staatlichen Stellen konsultiert, wenn es um Fragen einer bewohnerfreundlichen Stadterneuerung und der Städteplanung in Armenvierteln geht.

In Guayaquil arbeitet MISEREOR mit der vom Jesuitenorden gegründeten Organisation "Hogar de Cristo" zusammen, die die Bewohner der dortigen Armenviertel schon seit über 30 Jahren dabei unterstützt, ihre Lebensverhältnisse nachhaltig zu verbessern. In eigenen Werkstätten fertigt die Organisation aus Holz und Bambus das Material für einfache Häuser, die von den Menschen selbst zusammengebaut werden. Inzwischen hat "Hogar de Cristo" mehr als 51.000 Häuser produziert und damit rund 300.000 Menschen ein würdiges Zuhause ermöglicht.

MISEREOR-Projektpartner in der bolivianischen Großstadt El Alto ist die 2001 von der dortigen Diözese gegründete Organisation FOCAPACI. Diese qualifiziert und ermutigt arme Bevölkerungsgruppen, sich zu organisieren und als gleichberechtigte Staatsbürger aktiv für ihre Interessen einzutreten.

Eine Gruppe Männer baut ein Haus aus Holz auf.

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Es kommt vor, dass für ein Spendenprojekt mehr Spenden eingehen, als MISEREOR bewilligt hat. Spendenprojekte stehen beispielhaft für die Arbeit in den von MISEREOR-geförderten Projekten weltweit. Sollte das Spendenaufkommen höher als die Summe sein, die MISEREOR mit den Projektträgern vereinbart hat, schreiben wir deshalb den Überschuss Projekten mit ähnlichem Konzept gut.