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      Nothilfe

      Hilfe für Madagaskar

      Mehrere Zyklone zogen im Frühjahr 2022 über Madagaskar hinweg und verursachten große Schäden. Nach der Hungersnot im Jahr zuvor sind somit viele der verbliebenen Anbau-Gebiete für Reis verwüstet worden.

      Unterstützen Sie jetzt die Nothilfe für die betroffenen Menschen in Madagaskar!

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      15 Kommentare
      288 Menschen haben schon
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      Das vermehrte Auftreten von Zyklonen birgt beachtliches Zerstörungspotenzial. So sorgten die Zyklone Batsirai und Emnati für schwere Verwüstungen in Madagaskar. Die starken Überschwemmungen haben auch einige Standorte unseres Projektpartners VOZAMA und die eh schon mangelhafte Infrastruktur beschädigt: Häuser, mehrere Zufahrtsstraßen und Brücken wurden zerstört.

      Zusätzlich kommen ausgeprägte Trockenzeiten und einhergehender Wassermangel erschwerend hinzu: Sie führen zur Versteppung der Agrarflächen und zu tiefen Erosionsschluchten, was die wirtschaftliche Lage außerdem verschlechtert. Über 1,5 Millionen Menschen leiden deshalb unter Hunger. Aufgrund der ausbleibenden Ernten ist keine Hoffnung auf Verbesserung in Sicht.

      Mit Ihrer Spende können Sie überlebenswichtige Nothilfe leisten!

      Madagaskar ist eins der ärmsten Länder der Welt

      Die Landwirtschaft auf Madagaskar ist kaum diversifiziert, Waldrodung sorgt für Erosion und die kontinuierliche Überbeanspruchung der Böden verhindert weitere Kultivierung.
      Das macht den Inselstaat abhängig vom globalen Weltmarktpreissystem. Zusätzlich verschärft der Krieg in der Ukraine die Preise für Energie, Nahrungs- und Düngemittel. So verschlechtert sich die bereits schlechte wirtschaftliche Lage zunehmend, führt zu Armut und erhält die chronische Hungerkrise.


      Die Menschen in Madagaskar haben ein durchschnittliches Einkommen von gerade mal 423 Euro im Jahr. Mit einem WHI-Wert von 38,7 hat das Land außerdem den dritthöchsten Wert im Welthunger-Index 2022.


      Auch die unzureichende Regierungsführung sowie die mangelhafte Infrastruktur tragen nicht zu einer Besserung der Situation der Bevölkerung bei.

      Naturkatastrophen verschlimmern die Lage im Land

      Zu den strukturellen Problemen kommen die Umweltkatastrophen hinzu. Zyklone und Trockenzeiten sind die Menschen in Madagaskar zwar gewöhnt – durch den Klimawandel werden diese Naturkatastrophen jedoch häufiger und haben dramatischere Folgen

      Die Ursachen für die Hungersnot im letzten Jahr verstärkten sich gegenseitig. Die Lage in der Region Grand Sud ist besonders dramatisch: Knapp die Hälfte der fast drei Millionen Menschen waren 2021/22 vom Hunger betroffen. Die Gründe sind vielschichtig:

      • Der Klimawandel verstärkt extreme Wetterlagen. Die Menschen erleben mehrere Dürrejahre in Folge und die Ernten fallen aus.
      • Die Pandemie hat die Preise für Reis und Gemüse ansteigen lassen, während viele kein Einkommen mehr erwirtschaften können. Außerdem verfügen die wenigsten über Reserven.
      • Die Armut im Süden Madagaskars verschärft sich seit Jahren. Fast 90 Prozent der Bevölkerung müssen von weniger als zwei Doller am Tag überleben. 
      • Viele wandern in die nächstgelegenen größeren Ortschaften ab. Besonders junge Arbeitskräfte gehen dadurch verloren.

       


      "Infolge der anhaltenden Dürre in der südlichen Region Madagaskars leiden Tausende von Menschen an schwerer Unterernährung. Die madagassische Regierung, internationale und nationale Organisationen, Ordensleute und Laien helfen, aber aufgrund des Ausmaßes der Situation sind unsere Möglichkeiten begrenzt. Für jede Unterstützung sind wir aufrichtig dankbar."

      Vincent Rakotozafy, Bischof in der Diözese Tolagnaro


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      Unser Güte-Siegel

      Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI bescheinigt Misereor den verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit Spenden.

      Verwendung

      Im Jahr 2021 dienten 94 % unserer Ausgaben der Projektarbeit, 6 % verwendeten wir für Werbung und Verwaltung.

      Steuer

      Das Finanzamt akzeptiert Ihren Zahlungsbeleg bis 300 Euro als Zuwendungsbestätigung. Unabhängig von dieser Regelung erhalten Sie von uns für Ihre Spende ab 25 Euro eine Zuwendungsbestätigung.
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      Das Bischöfliche Hilfswerk Misereor e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 28.09.2021 für das Jahr 2020 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.


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      Kommentare unserer Spenderinnen und Spender


      Die Nachrichten aus Madagaskar sind erschreckend. Ich hoffe, dass der Tod vieler Menschen dort verhindert werden kann.


      Madagaskar erhält nur selten Aufmerksamkeit in den meisten deutschen Medien. Daher sind viele nicht gut informiert über die akute Notlage. Ich spende jetzt für die Nothilfe, damit nach der akuten Not die reguläre Unterstützung der Hilfswerke für Bildung und andere Bereiche gut fortgesetzt werden kann.


      Matthäus 6:19-21

      Alexej Alexandrov

      Verantwortung für die Mit-Welt übernehmen - umdenken - anders leben - Christians & Churches for Future www.cc4f.org

      Franz-Josef Klausdeinken

      In den Medien wird wenig über die Not der Menschen in Madagaskar berichtet. Hilfe ist aber bitter notwendig.

      Volker H. aus Oberursel

      Man sollte mehr über Madagaskar und die Menschen berichten die unverschuldet in Not geraten sind und unbedingt Hilfe benötigen und nicht nur immer über Afganistan wo viele Einheimischen das jetzige Regime unterstützen und so diese dortige Krise fördern.

      Igor Stimmer

      Nur wenn wir teilen, kann Frieden gelingen


      Und doch ist es nie genug. Kein Grund, nicht wenigstens etwas zu tun.

      Jo

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      Die dramatische Lage in Madagaskar zeigt die schrecklichen Auswirkungen der von uns Menschen verursachten Klimakatastrophe - wir zerstören wissentlich unsere eigenen Lebensgrundlagen. Wir sind alle aufgerufen, nicht nur zu spenden, sondern auch aktiv zu werden. Schließt euch der Klimagerechtigkeitsbewegung an! Wir können gemeinsam die sozial-ökologische Transformation unserer Gesellschaften angehen und lassen wir die Menschen, die am wenigsten zur Erderhitzung beigetragen haben, nicht allein!

      N. Büttner, Parents & Christians for Future

      Leute spendet und wenn es nur ein wenig ist

      Johannes Lohre

      Gut, das Madagaskar in der Bekämpfung gegen Hunger berücksichtigt wird.

      Thomas E., Oberursel

      Hunger ist eine vermeidbare Todesursache von Kindern.

      Andreas

      Wir haben in der Familie auf Weihnachtsgeschenke verzichtet und dafür diese Spende zusammengetragen. Mich macht das genau so glücklich wie ein Geschenk.

      Familie Klupsch

      Gemeinsam den Hunger auf der Welt bekämpfen und Leben retten.

      Familie Brommer