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Amazonien: Nein zum Staudamm

Am Tapajós, einem Nebenfluss des Amazonas, soll ein riesiger Staudamm gebaut werden. Die Heimat von tausenden Menschen wird im Wasser untergehen. Die einzigartige Natur ist in Gefahr.

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Rückblick: 4119 Unterschriften gegen Lebensmittelverschwendung

Im Herbst 2015 forderten wir mit Ihrer Unterstützung Bundesagrarminister Schmidt und die Bundesregierung auf, die maßlose Verschwendung von Lebensmitteln zu stoppen. Weltweit wird jährlich ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen, während rund 800 Millionen Menschen hungern.


Unsere Forderungen

Alle Unterstützer der Petition forderten mit uns einen Aktionsplan mit verbindlichen Zielvorgaben, um die Lebensmittelverschwendung bis 2020 um 50 Prozent zu reduzieren.

Der Aktionsplan mit verbindlichen Zielvorgaben, um die Lebensmittelverschwendung entlang der gesamten Anbau-, Verarbeitungs-, Handels- und Konsumkette bis zum Jahr 2020 um 50 Prozent zu verringern, muss folgende Maßnahmen umfassen:

Ein Gesetz, das Supermärkten und anderen Lebensmittelhändlern das Wegwerfen von genießbaren Lebensmitteln verbietet und sie verpflichtet, diese Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen sowie an Kunden und Mitarbeiter/-innen abzugeben. Wenn die Qualität der Lebensmittel dafür unzureichend ist, sollten sie als Tierfutter weiterverwendet werden. Lebensmittel sollten nur kompostiert oder zu Biogas verwertet werden, wenn sie weder für Mensch noch Tier geeignet sind. Langfristig sind jedoch Maßnahmen nötig, die darauf abzielen, das Angebot an die Nachfrage anzupassen und Lebensmittelverluste zu vermeiden (siehe unten).

Verpflichtung für alle Lebensmittelbranchen (Landwirtschaft, Industrie, Handel und Großverbraucher), ihre Abfallmengen zu dokumentieren. Derzeit stellt die Datenlage eine Grauzone dar. Um gegen die Lebensmittelverluste vorzugehen, müssen die konkreten Zahlen und Ursachen bekannt sein.

  • Landwirtschaft: Eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik ist nötig, um Lebensmittelverschwendung durch Überschussproduktion zu vermeiden.
  • Verbindliche Zielvorgaben für Supermärkte und Lebensmittelhändler sind nötig, die diese verpflichten, ihre Lebensmittelüberschüsse bis 2020 um 50 Prozent zu reduzieren.
  • Branchenspezifische Zielmarken zur Reduzierung der Lebensmittelverluste müssen mit dem Handel, dem Lebensmittelhandwerk (Bäckereien, Metzgereien, etc.) und Großverbrauchern vereinbart werden. Durch regelmäßige Veröffentlichungen der Fortschritte in der Vermeidung von Lebensmittelabfällen können Anreize für innovative Lösungen geschaffen werden, um das Angebot der Nachfrage anzupassen und Überangebot zu vermeiden.

  • Damit Lebensmittel nicht vor ihrem Verfall aussortiert werden, sollte für gesundheitlich unproblematische Produkte das Mindesthaltbarkeitsdatum abgeschafft und durch ein Herstellungsdatum ersetzt werden.
  • Öffentliche und private, von Handelsunternehmen erlassene Vermarktungsnormen, die Obst und Gemüse aufgrund ihrer Größe oder Form vom Verkauf ausschließen, müssen abgeschafft werden. Auch auf internationaler Ebene sollte sich die Bundesregierung dafür einsetzen.

Einrichtung von weiteren Programmen der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und Ausbau der Initiative „Zu gut für die Tonne“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, die Verbraucherinnen und Verbraucher über das Problem der Lebensmittelverschwendung informieren, für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren und Strategien zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen auf Haushaltsebene aufzeigen.

Politische Rahmenbedingungen zur Stärkung regionaler Lebensmittelproduktions- und Vermarktungsstrukturen schaffen, die u.a. durch kürzere Transportwege einen relevanten Beitrag zur Reduzierung der Lebensmittelabfälle leisten.

Großen Dank an 4119 Menschen, die mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln gesetzt haben!


Das waren unsere Aktionen gegen Lebensmittelverschwendung

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