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      Nothilfe

      Verheerende Überschwemmungen in Pakistan – die Lebensverhältnisse sind noch immer prekär

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      2 Kommentare
      143 Menschen haben schon
      22.119 € online gespendet!

      Im Sommer 2022 wurde Pakistan von Monsunregenfällen getroffen, die fünf mal so stark waren, wie in den letzten 30 Jahren. Auf dem Höhepunkt der Katastrophe war fast ein Drittel des pakistansichen Staatsgebietes überflutet. Auch Gebiete, in denen normalerweise kein oder nur sehr wenig Regen fällt, waren betroffen.

      Ausmaß der Flutkatastrophe in Pakistan

      Die verheerenden Überschwemmungen in Pakistan zerstörten die Lebensgrundlagen von 33 Millionen Menschen. Tausende Familien wurden aus den Fluten evakuiert, viele leben und übernachten immer noch unter freiem Himmel. Ihre Häuser, ihre Ernte und ihre Nutztiere sind weggeschwemmt worden. Die Infrastruktur ist zerstört. Auch Monate nach der Flut sind die fruchtbaren Gebiete in der südlichen Ebene Pakistans, die für die Nahrungsmittelproduktion bedeutsam sind, immer noch zersört. In vielen Gegenden haben sich die Überschwemmungen zwar gelegt, doch zurückgeblieben sind meterhohe getrocknete Schlammkrusten, die eine neue Aussaat verhindern. Die Menschen haben deshalb nicht genügend Lebensmittel und die Zerstörung ihrer ehemaligen Wohnohrte zwingt sie zu langfrisiger Binnenvertreibung.



      Der Misereor-Partner BASIC Development Foundation (BDF) verteilt in der besonders betroffenen Region Sindh Lebensmittelpakete mit Mehl, Reis, Öl, Salz, Keksen, Milch und Saft an hunderte Familien. Mit Hochdruck arbeiten sie an der Bereitstellung von sauberem Trinkwasser, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern.

      Auch Hygieneartikel, Zelte, Plastikplanen und Seile für die Befestigung werden zur Verfügung gestellt. So wird die langfristige Unterstützung für den Wiederaufbau von Häusern, wie z.B. die Beschaffung von Baumaterialien für Dächer, geplant.

      Weitere Maßnahmen, die unser Partner ergreift, sind

      • Kartierung der Dörfer mit den größten Flutschäden
      • Strukturierte Registrierung und Auswahl der hilfsbedürftigsten Familien
      • Einsatz von Sozialarbeiter(inne)n zur Beratung zu Hygiene- und Gesundheitsfragen
      • Wiederaufbau der zerstörten Häuser in gegenseitiger und Selbsthilfe mit Unterstützung durch die lokalen Bautrupps

      Betroffen von der Katastrophe sind auch die für die Nahrungsmittelproduktion bedeutenden fruchtbaren Gebiete in der südlichen Ebene Pakistans. Damit droht eine massive Ernährungsunsicherheit durch den Verlust der Lebensgrundlagen.

      bernd Bornhorst, Misereor-Geschäftsführer


      Pakistan ist einem hohen Katastrophenrisiko ausgesetzt

      Bereits jetzt zählt das Land zu den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern der Welt. Dennoch fehlt es an staatlichen Präventions- und Hilfsprogrammen. So ist die Bevölkerung weitgehend auf sich selbst gestellt.

      Mit ihrer Hilfe können die Menschen jetzt und in Zukunft weiter daran arbeiten, extreme Notlagen zu bewältigen und sich dem Klimawandel anzupassen.



      54 Euro kosten ein Nahrungsmittelkorb für eine etwa 6köpfige Familie für mehrere Wochen. Dieser beinhaltet jeweils 40 kg Mehl, 5 kg Linsen, 5 kg Reis, 1 kg Jodsalz, 5 kg Rohrzucker, 3 l Kochöl und  1 Paket Streichhölzer.


      84 Euro reichen aus, um solarbetriebene Straßenlaternen zu bauen.


      200 Euro kostet der Bau einen Hauses. Dadurch sind die Kosten für Bambusstangen, Dachpfannen, Seile und Träger gedeckt.

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      EINMALIG
      MONATLICH
      54 € 84 € 140 € 200 €
      84 Euro kostet der Bau einer dörflichen Beleuchtung mit Solarenergie.
      Spenden per Überweisung:      IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX      Pax-Bank Aachen       Stichwort: Flut Pakistan

      Unser Güte-Siegel

      Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI bescheinigt Misereor den verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit Spenden.

      Verwendung

      Im Jahr 2021 dienten 94 % unserer Ausgaben der Projektarbeit, 6 % verwendeten wir für Werbung und Verwaltung.

      Steuer

      Das Finanzamt akzeptiert Ihren Zahlungsbeleg bis 300 Euro als Zuwendungsbestätigung. Unabhängig von dieser Regelung erhalten Sie von uns für Ihre Spende ab 25 Euro eine Zuwendungsbestätigung.
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      Das Bischöfliche Hilfswerk Misereor e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 28.09.2021 für das Jahr 2020 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.


      Kommentare unserer Spenderinnen und Spender


      Danke für Ihre schnelle und wertvolle Arbeit!!

      Tobias und Karin

      Die Welt soll sich wieder auf Ihre moralischen Werte besinnen. Damit meine ich die Imperialisten, die politischen+kapitalistischen Führer und den "Mann von nebenan", der einer Straftat zuschaut!

      Joachim K.