Entwicklungsminister Gerd Müller besucht gemeinsam mit Martin Bröckelmann-Simon Flüchtlingsprojekte im Irak. Mit auf dem Bild ist Salah Ahmad, Leiter der Jiyan-Foundation for Human Rights im Irak.

Staatliche Förderung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und andere öffentliche Geldgeber fördern Projekte zur Armutsbekämpfung.


Seit dem Jahre 1962 existiert zwischen der Bundesregierung, der evangelischen und der katholischen Kirche eine entwicklungspolitische Partnerschaft. Zu ihrer institutionellen Umsetzung wurden im gleichen Jahr die Evangelische und bei MISEREOR die Katholische Zentralstelle für Entwicklungshilfe gegründet. Die kirchlichen Zentralstellen treffen die Auswahl der Projekte jeweils eigenständig. Sie bestimmen selbst das Projektportfolio. Mit der Vergabe der Mittel werden keine politischen Auflagen verbunden. Projekte der religiösen Verkündigung sind von der Förderung ausgeschlossen. Die Geschäfte der KZE werden vollständig von MISEREOR wahrgenommen.

Im Jahr 2014 konnte MISEREOR über die KZE aus dem regulären Titel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) insgesamt 499 Projekte im Volumen von 134 Millionen Euro bewilligen. Zudem konnte die KZE Sondermittel des "Klimafonds" in Höhe von 1,9 Millionen Euro einsetzen; so wurden fünf Projekte in Lateinamerika und drei Projekte in Indien mit inhaltlichem Bezug zum Klimawandel gefördert. Aus dem sogenannten "Krisenreaktionstitel" wurden ein Vorhaben "Syrien" mit 700.000 Euro sowie ein Vorhaben "Mali" mit 300.000 Euro gefördert.

Ebenfalls zusätzlich waren Mittel der 2014 neu eingeführten drei  "Sonderinitiativen", mit denen vier Projekte mit 3,6 Millionen Euro gefördert wurden ("Hunger": 1,2 Millionen Euro, "Flucht": eine Million Euro, "Nordafrika Naher Osten": 1,4 Millionen Euro). Darüber hinaus wurden Mittel des BMZ für den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst gewährt. Die KZE ist dabei im katholischen Verbund Ansprechpartner gegenüber dem BMZ/ Engagement Global für die Weiterleitung von Zuschüssen an bewilligte Einsatzstellen. So wurden im vergangenen Jahr 4,5 Millionen Euro an Zuwendungen erzielt. Somit betrug das Fördervolumen der KZE im Jahr 2014 insgesamt 145,5 Millionen Euro. Davon wurden 6,6 Millionen Euro in Zusammenarbeit mit dem katholischen Hilfswerk RENOVABIS in dessen Förderregionen eingesetzt.


Jahresbericht 2014

Publikation

Bericht des Bischöflichen Hilfswerks MISEREOR e.V., der Katholischen Zentralstelle für...

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Gemeinsam für Gerechtigkeit und Frieden

Publikation

40 Jahre entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und den Kirchen

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Gemeinsam Zukunft sichern

Publikation

Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und den Kirchen

  • Herausgeber:...
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"Vertrauen auf die Kraft der Armen" - 50 Jahre entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirchen. Mehr


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