Entwicklungsminister Gerd Müller besucht gemeinsam mit Martin Bröckelmann-Simon Flüchtlingsprojekte im Irak. Mit auf dem Bild ist Salah Ahmad, Leiter der Jiyan-Foundation for Human Rights im Irak.

Staatliche Förderung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und andere öffentliche Geldgeber fördern Projekte zur Armutsbekämpfung.


Die Zusammenarbeit in der Entwicklungshilfe zwischen Bundesregierung, katholischer und evangelischer Kirche hat sich seit über fünf Jahrzehnten bewährt. Es ist eine Winwin-Situation, von der vor allem die Armen und Ausgegrenzten profitieren, denn die Partnerorganisationen der Kirchen sind oftmals da tätig, wo staatliche Organisationen sich nicht engagieren können. Die Kirchen haben fast überall einheimische Partner, kooperieren mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, leisten Menschenrechtsarbeit und Armutsbekämpfung an der Basis.

Die Mittel der Bundesregierung und anderer öffentlicher Geldgeber kommen über die Katholische Zentralstelle für Entwicklungshilfe den wirklich Be- dürftigen zugute. Die KZE ist (wie auf evangelischerSeite die EZE) seit 1962 Zuwendungsempfänger und Ansprechpartner des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dessen Arbeit sie zudem kritisch, fair und konstruktiv begleitet. Die KZE hat MISEREOR von
Anbeginn an mit dieser Aufgabe beauftragt und ist mit dem Hilfswerk über einen entsprechenden Kooperationsvertrag verbunden, sodass auch mit öf-
fentlichen Mitteln finanzierte Projekte voll und ganz dem Auftrag und den konzeptionellen Leitlinien von MISEREOR entsprechen. Die KZE setzt in die-
sem Sinne durch MISEREOR die ihr anvertrauten Staatsgelder eigenverantwortlich und ohne politische Auflagen ein. Maßnahmen der
religiösen Verkündigung sind von der Förderung ausgeschlossen. 461 Projekte mit einem Volumen von 134,5 Millionen Euro konnte
die KZE 2015 mit Mitteln aus dem regulären Titel des BMZ bewilligen. Zusätzlich setzte sie Sondermittel des Klimafonds in Höhe von 1,9 Millionen Euro ein. Ein Projekt im Irak wurde aus dem Krisenreaktionstitel mit einer Million Euro gefördert. Über die sogenannten Sonderinitiativen wurden Projekte aus den Bereichen Hunger, Flucht und Nordafrika / Naher Osten mit 4,9 Millionen Euro unterstützt. Somit beträgt das Gesamtvolu-
men der Förderung über die KZE 2015 insgesamt 142,3 Millionen Euro.


Jahresbericht 2015

Publikation

Bericht des Bischöflichen Hilfswerks MISEREOR e.V., der Katholischen Zentralstelle für...

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Gemeinsam für Gerechtigkeit und Frieden

Publikation

40 Jahre entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und den Kirchen

  • Herausge...
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Gemeinsam Zukunft sichern

Publikation

Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und den Kirchen

  • Herausgeber:...
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"Vertrauen auf die Kraft der Armen" - 50 Jahre entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirchen. Mehr


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