Nothilfe

Syrien: Überleben im Krieg

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4.448 Menschen haben schon
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Angriffe in syrischem Rebellengebiet bei Damaskus

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Trotz aller Widrigkeiten bleiben unsere Partner vor Ort. Sie betreiben zum Beispiel mit einer Poliklinik eine der wenigen funktionsfähigen Gesundheitseinrichtungen in Damaskus und Aleppo.

"Die Massivität der Angriffe auf die Zivilbevölkerung in Damaskus kommen für uns, unsere Partner und die Menschen selbst völlig unerwartet. Krankenwagen und Rettungskräfte geraten unter Beschuss, Schulen, Gesundheitseinrichtungen sowie die Strom- und Wasserversorgung sind erheblich betroffen. Die kurzzeitige ‚Normalisierung‘ des Alltags der letzten Monate ist wieder vollkommen zerstört. Für die Menschen in Damaskus stellt sich nun wieder täglich die Überlebensfrage. Daher bitten wir um weitere Spenden für unsere Arbeit im Krisengebiet."
martin bröckelmann-Simon, MISEREOR-Geschäftsführer


So helfen unsere Partner in Syrien

  • Nothilfezentren in Aleppo, Damaskus, Latakia, Knaye, Homs und Kafroun versorgen rund 70.000 Menschen mit Gesundheitsdiensten, Schlafplätzen, Nahrungsmitteln, Kleidung, Medikamenten und Hygieneprodukten um ihr Überleben zu sichern. In den Zentren werden die Menschen von geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern psychosozial betreut. Kinder und Jugendliche erhalten Hausaufgabenhilfe und Förderunterricht.
  • Ein Krankenhaus in Damaskus mit 56 Betten ermöglicht dort täglich 10 bis 15 Operationen.
  • Eine Poliklinik in Aleppo stellt Räumlichkeiten für derzeit noch 5 Ärzte zur Verfügung, die kostenfrei ambulant behandeln.
  • Die Franziskaner in Aleppo liefern Trinkwasserrationen für 15.000 Menschen aus und leisten seelsorgerische Betreuung.
  • Schulen und Berufsschulen werden finanziell unterstützt, wodurch 1.000 Kinder und Jugendliche in Aleppo weiter zur Schule gehen können.

"Jedes Mal, wenn ich jemanden beerdigen muss, wird mein Herz schwer wie ein Klumpen Blei. Sind Kinder dabei, versuche ich, sie zum Lachen zu bringen. Niemand kann einen Krieg ohne kleine Momente der Freude überleben, und dafür bin ich da."
Pater Firas Lufti, MISEREOR-Partner in Aleppo


Ich helfe regelmäßig
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Für 35 € können fiebersenkende Mittel für 35 Patienten gekauft werden.
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MISEREOR ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nummer 201/5900/5748,nach § 5 Abs.1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer befreit.


Unser Güte-Siegel

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI bescheinigt MISEREOR den verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit Spenden.

Verwendung

Im Jahr 2016 machten Werbe- und Verwaltungskosten lediglich 5,9% unserer Ausgaben aus. 94,1% dienten den satzungsgemäßen Aufgaben der Projekt- und Bildungsarbeit.

Steuer

Das Finanzamt akzeptiert Ihren Zahlungsbeleg bis 200 Euro als Zuwendungsbestätigung. Unabhängig von dieser Regelung erhalten Sie von uns für Ihre Spende ab 25 Euro eine Zuwendungsbestätigung.
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MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon im ZDF Mittagsmagazin zu Damaskus


Martin Bröckelmann-Simon im ZDF MorgenMagazin: Syrien: Angriffe auf Ost-Ghuta


Syrien: Reise in ein geschundenes Land
Blog

Syrien: Reise in ein geschundenes Land

Ende Januar war ich eine Woche in Syrien unterwegs und habe unsere einheimischen Partner und ihre Projekte in Damaskus, Homs und Aleppo besucht. Ich bin ehrlich: Selten war...

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Das Land und unsere Partner

Syrien

MISEREOR unterstützt in Syrien zur Zeit neun Projekte mit einem Gesamtvolumen von 1.461.000 EUR, davon vier Projekte in Aleppo.
Wir unterstützen Nothilfe in Aleppo, Damaskus, Homs, Latakia und im syrisch-türkischen Grenzgebiet.

Für neue Projekte in der Bildungs- und Sozialarbeit in Homs und Kafroun sowie psychosoziale Begleitung und Sozialarbeit in Aleppo und Damaskus wird MISEREOR in den nächsten Monaten mehr als 550.000 Euro einsetzen.

Für 2018 rechnen wir mit einem Förderbedarf von mehr als 1,5 Millionen Euro.  

Projektpartner vor Ort

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) betreut seit 2008 irakische Flüchtlinge in Syrien und Jordanien. Seit Beginn der Krise in Syrien hat die Organisation ihre Hilfsstrukturen ausgebaut, um syrische Flüchtlinge und Vertriebene versorgen zu können. Mit Unterstützung von MISEREOR setzt sich der JRS in Syrien beispielhaft für Hilfe jenseits kultureller und konfessioneller Zugehörigkeit ein.

Die Franziskaner engagieren sich seit vielen Jahrzehnten in Syrien und unterhalten - unterstützt von MISEREOR - Sozialzentren, die allen Menschen offenstehen.


Was kann ich tun?

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Kommentare unserer Spenderinnen und Spender


Möge Gott uns allen vergeben.

Alexander

mehr spenden leuteeeeeeee

Cristian Amelia

Bitten helfen Sie auch den Menschen in Damaskus und Ost-Ghouta.

Tobias Berberich

Die Zahl der Menschen die Tag für Tag auf der Flucht aus ihren Heimatdörfern und Städten in Syrien sind, darin sehe ich großes Leid und macht mich nachdenklich und traurig. Mit einer Spende kann man den Familien und Menschen eine kleine Hoffnung geben, für eine bessere Zukunft.

Stefan Dümpert

Man ist fassungslos wozu Menschen fähig sind. Und da reden Politiker über Verschärfung der Asylgesetze oder schieben Afghanen ab. Und die Vollhonks die meinen sie bekommen dann weniger vom Staat. Engagieren und helfen ist Pflicht.