Schulpartner­schaft mit MISEREOR

Eine Partnerschaft mit MISEREOR bedeutet: Schülerinnen und Schüler setzen sich gemeinsam mit den Eltern, den Lehrerinnen und Lehrern sowie der Schulleitung für die Eine Welt ein.

MISEREOR- Partnerschulen greifen Impulse von MISEREOR für den Unterricht auf und gestalten regelmäßig Solidaritätsaktionen mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern. MISEREOR unterstützt die Schulen bei der Gestaltung des Unterrichts und bei der Vorbereitung und Durchführung von Aktionen.


Engagement sichtbar machen

Viele Schulen setzen sich für Benachteiligte ein. Durch eine Schulpartnerschaft wird das auch von außen deutlich erkennbar – beispielsweise durch ein Schild "Partnerschule von MISEREOR".

Gäste aus MISEREOR-Projekten empfangen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MISEREOR bieten auch an, mit Gästen aus MISEREOR-Projekten in die Schule zu kommen, um über deren Lebenssituation, die Herausforderungen und Erfolge ihrer Arbeit zu berichten.

Inspiration für das Schulleben

Aus der Partnerschaft entstehen immer wieder vielfältige Aktionen, die den Schulalltag bereichern und einen Blick über den eigenen Tellerrand wagen. Die Klasse 8b des Clara-Fey-Gymnasiums gestaltete beispielsweise ein Hungertuch zum Thema Flucht: "Als Paul, ein Flüchtling aus Nigeria, vor einem Jahr unser Gymnasium besuchte, haben uns die Erzählungen über seine Flucht sehr bewegt und unser Interesse geweckt."


Unterrichtsmaterialien

Gemeinsam für eine gerechte Welt: Nutzen Sie unsere Unterrichtsmaterialien für den Unterricht in Grundschule und weiterführenden Schulen.

Zum Überblick über die Angebote für Schule & Unterricht

Partnerschule werden

Impulse für den Unterricht
Sie möchten der Einen Welt einen festen Platz in Ihrem Schulalltag geben? Mit MISEREOR als Partner bekommen sie vielfältige Impulse für den Unterricht, Solidaritätsaktionen und Projekttage. Sprechen Sie uns an.

Kontakt


Die MISEREOR-Partnerschulen stellen sich vor

Gemeinschaftshauptschule Erkelenz

Die Gemeinschaftshauptschule Erkelenz war die erste Partnerschule und pflegt die Schulpartnerschaft seit November 2012. Die Schule unterstützt vor allem das Straßenkinderprojekt "Butterflies" in Indien - unter anderem durch einen Kiosk mit fair gehandelten Waren im Schulfoyer. In der Schule fand auch die Eröffnung der Pausenaktion "15 Minuten für … deine Welt" statt.
Eine MISEREOR-Lehrer-AG kommt einmal jährlich zu einer Fortbildung in die MISEREOR-Geschäftsstelle nach Aachen.

"Wir wollen die junge Generation auf dem Weg zu weltweiter Solidarität begleiten."

Schulleiter Erich Konietzka, Gemeinschaftshauptschule Erkelenz


www.ghs-erkelenz.de 

Marienschule Opladen

Die Marienschule versucht immer wieder, Gäste aktueller MISEREOR-Projekte aus aller Welt an die Schule zu holen. "Einige Gäste prägen das Bild unserer Schüler sehr", berichtet Lehrer Bruno Franken. Rund 70 Schülerinnen und Schüler erlebten im Juni 2013 einen "Tag bei MISEREOR". Die Schulpartnerschaft gingen die Marienschule und MISEREOR im November 2014 ein.

"Mir ist daran gelegen, dass die Schüler durch MISEREOR eine gewisse Sensibilität für die Arbeit der Hilfsorganisation entwickeln. Meine Hoffnung ist: Sollte den Schülern im Leben Ähnliches begegnen, sollten sie von sich aus erkennen: Es gibt eine Notwendigkeit, sich einzusetzen."

Schulleiter Dr. Dieter Miedza, Marienschule Leverkusen-Opladen 


Katholische Schule St. Marien Berlin

Mit der Katholischen Schule St. Marien besteht seit März 2014 eine Partnerschaft. Durch die MISEREOR-Arbeitsstelle in Berlin besteht ein enger Kontakt zur Schule. Rund 75 Schülerinnen und Schüler der 8.Klassen haben im Rahmen der MISEREOR-Aktion KURS-WECHSEL 50 Ruder gestaltet. Im Unterricht haben sie sich mit den Folgen des Klimawandels auf den Philippinen beschäftigt - und mit den Verursachern des Klimawandels. Symbolisch überreichten sie vier Paddel mit politischen Forderungen an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und forderten sie zu einem Kurswechsel auf.

www.marienschule-berlin.de

Bischöfliches Clara Fey Gymnasium Schleiden

Seit Oktober 2013 ist die Schule MISEREOR-Partnerschule. Mit Spendenaktionen engagierten sich die Schülerinnen und Schüler besonders für die Menschen, die von Taifun Haiyan auf den Philippinen betroffen waren und auch für Flüchtlingsprojekte an der syrischen Grenze im Nordirak und Libanon. Die Klasse 8b des Clara-Fey-Gymnasiums Schleiden hat sich besonders intensiv mit dem Thema Flucht auseinandergesetzt. Mit ihrer Kollage "Kreuzweg Afrika" machen die Schülerinnen und Schüler aufmerksam auf die unzähligen Menschen, die auf der Flucht vor Ausbeutung, Vertreibung, Verelendung, Gewalt und Naturkatastrophen ihre Heimat verlassen müssen. Im Schulgottesdienst wurde "Kreuzweg Afrika" der Schulgemeinschaft vorgestellt.

www.cfg-schleiden.de


Bischöfliches St. Pius-Gymnasium Coesfeld

Als im Februar 2014 das St.-Pius-Gymnasium Partnerschule von Misereor wurde, war das der Startschuss für eine intensive Zusammenarbeit. Beispielsweise für das Projekt "Neu denken - gemeinsam Überleben sichern" auf den Philippinen, von dem Vertreter für drei Tage an der Schule gastierten. Anlässlich der Misereor-Fastenaktion 2015 klärte Herr Chito Dugan interessierte Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen über die Nachhaltigkeitsprobleme des Pazifikstaates auf, wie z.B. die weitreichende Armut der Bevölkerung, die Abholzung der Mangrovenwälder und die Naturkatastrophen, die das Archipel immer häufiger heimsuchen.

Die Schule ist seit Februar 2014 Partnerschule und unterstützt das Straßenkinderprojekt "Butterflies" und ein Wohnbauprojekt in Guayaquil/Ecuador. Eine Lehrerin der Schule nahm an einer Begegnungsreise nach Ecuador im August 2014 teil und lernte die Projekte vor Ort kennen.

www.piscoe.de 

Gymnasium Engen

Gemeinsam einen Beitrag leisten zu einer gerechteren und friedlicheren Welt, das ist das Fundament der Partnerschaft zwischen dem Gymnasium Engen und MISEREOR. Die Schule und MISEREOR unterstützen sich gegenseitig in dem Bestreben globales Lernen zu ermöglichen und armen Menschen solidarisch beizustehen. Die MISEREOR-Fastenaktion hat an der Schule einen festen Platz, der Faire Handel wurde an der Schule eingebracht und ausgebaut, andere Aktionen aus dem Bereich des globalen Lernens werden gestärkt.

www.gymnasium-engen.de 


Gymnasium Leopoldinum Passau

Das Gymnasium Leopoldinum ist Partnerschule seit November 2014. In jedem Schuljahr gibt es einen Projekttag in Zusammenarbeit mit MISEREOR. Die Schule unterstützt über MISEREOR Schulen im Südsudan.

www.leopoldinum-passau.de 

Ludwig-Windthorst-Schule Hannover

Die Ludwig-Windthorst-Schule ist im Januar 2015 MISEREOR-Partnerschule geworden. Die Schulpartnerschaft wird unter anderem durch regelmäßige Pausenaktionen gepflegt. Die Schülerinnen und Schüler wurden auch zur Fastenaktion 2015 aktiv und übergaben dem niedersächsischen Landtagspräsidenten Busemann ein "KURS-WECHSEL"-Paddel mit politischen Forderungen.

"Wir richten unsere Augen schon seit langem auch auf die Benachteiligten und setzen uns für Solidarität in der Einen Welt ein."

Schulleiterin Gabriele Herzberg, Ludwig-Windthorst-Schule Hannover

 

www.luwi-hannover.de


Sankt Ursula Schulen in Villingen

Die St. Ursula-Schulen Villingen sind seit Mai 2015 die neunte MISEREOR-Partnerschule. Außerhalb der Klassenzimmer engagieren sich die Schüler schon lange im Sinne von Misereor. Seit mehr als 25 Jahren besteht der Eine-Welt-Laden, in dem rund 50 Schülerinnen und Schüler mitarbeiten. Der schulnahe Verein "intipacha" setzt sich für den Umweltschutz und globale Gerechtigkeit ein und bringt damit die Förderung der Nachhaltigkeit und die Eine-Welt-Idee zusammen. Die Schule bringt sich auch in der Partnerschaft zwischen der Villinger Münstergemeinde und der Pfarrgemeinde von Ocongate/Peru ein, diese herzliche Verbindung wird durch Besuche aus der Schülerschaft gepflegt.

"Wir wollen, dass auch bei den nachkommenden Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein für Verantwortung und Nachhaltigkeit gestärkt wird." Luisa Hebsacker und Anna Trilken, Schülerinnen an den St. Ursula-Schulen Villingen "Die Partnerschaft mit MISEREOR steht für eine Vernetzung von Personen, die von der gemeinsamen Überzeugung getragen werden, dass für alle Menschen gleichermaßen eine gute und menschenwürdige Entwicklung möglich sein muss."

Schulleiter Johannes Kaiser, St. Ursula-Schulen Villingen


www.st-ursula-schulen-villingen.de

Realschule Grünstraße Hattingen

Die Realschule wurde am 14.September 2015 Partnerschule von MISEREOR. Die Urkunde wurde vom Schulleiter Herrn Jürgen Ernst und MISEREOR-Geschäftsführer Thomas Antkowiak unterzeichnet. Ausgangspunkt der Partnerschaft mit MISEREOR war die Gründung des "Underground Kiosk" – das ist ein Raum im Untergeschoss der Schule, in dem sich ältere Schülerinnen und Schüler treffen und aufhalten können, wo fair gehandelter Kaffee und andere faire Getränke ausgeschenkt und faire Snacks angeboten werden. Gegen einen kleinen Obolus können die Schülerinnen und Schüler dort auch Billard spielen. Der Gewinn fließt in das MISEREOR-Projekt "Offene Straßensozialarbeit in Recife". Der "Underground Kiosk" wird von einer Schülerfirma zusammen mit dem Sozialkunde- und Religionslehrer Frank Minnebusch betrieben.


www.realschule-gruenstrasse.de


Heinrich-Heine-Gesamtschule Aachen

Die Heinrich-Heine-Gesamtschule ist seit dem 4.Juni 2016 die 11.MISEREOR-Partnerschule. Eine Coffee Stop-Spendenaktion hat an der Schule bereits Tradition. Das Engagement der Schule wird auf der Schul-Website beschrieben


Ich unterstütze MISEREOR
EINMALIG
MONATLICH
36 € 50 € 100 € 330 €  €
Wie Ihre Spende helfen kann: 50 Euro reichen aus, um 100 Straßenkinder in Indien mit Schiefertafeln und Kreide auszustatten.
Spenden per Überweisung:      IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX     Pax-Bank Aachen