Südsudan: Schulen für den Frieden
In den Schulen der Diözese Rumbek erhalten junge Menschen und ihre Eltern die Chance auf eine bessere Zukunft und eine friedlichere Gesellschaft.
Ihre Spende fördert Bildung und Frieden im Südsudan.
- Afrika
Im Südsudan kann die Mehrheit der Bevölkerung nicht lesen und schreiben. Ein Schulbesuch ist nicht selbstverständlich. Viele Kinder wachsen ohne die Chance auf Bildung auf und damit ohne Perspektive. Dabei können Schulen in einem Land, das durch Bürgerkrieg und politische Instabilität gezeichnet ist, nicht nur Bildung, sondern auch Schutz bieten.
Bildung als Weg zum Frieden
Die Diözese Rumbek setzt genau hier an und investiert seit Jahrzehnten in die Schulbildung. So ist ein Netzwerk entstanden, das Familien und die lokalen Gemeinschaften aktiv einbindet und eine Zukunft für die Menschen vor Ort schafft. Projekte wie der Bau neuer Klassenzimmer und die Ausstattung der Schulen mit Trinkwasseranlagen führen dazu, dass mehr Kinder regelmäßig die Schule besuchen.
Langfristige Wirkung durch Bildung
Um die Schulen dauerhaft zu verbessern, investiert die Diözese gezielt in Strukturen, die Eltern und Schulen enger miteinander verbinden. Die Kinder lernen, wie sie Konflikte friedlich lösen und welche Rechte sie haben. Außerdem werden Eltern in die Schulprojekte einbezogen, um die Bedeutung der Bildung für ihre Kinder – insbesondere für ihre Töchter – zu vermitteln. Dieses Bemühen zeigt Wirkung: In vielen Schulen hat sich der Alltag spürbar verändert: Neue Klassenzimmer, solarbetriebene Wasserversorgungssysteme und Latrinen sorgen dafür, dass die Kinder unter besseren Bedingungen lernen können.
Ein besonders eindrückliches Beispiel dafür ist ein neuer Schulkomplex in Bunagok. Dort wurden nicht nur neue Klassenräume und Verwaltungsgebäude für die Grundschule, sondern auch eine weiterführende Schule eröffnet. Der bunt gestrichene Bau ist einfach, aber voller Leben und ein großer Schritt nach vorn. Denn dort lernen diejenigen, die die Zukunft gestalten werden.
Langfristige Wirkung durch Bildung
Ihre Spende ermöglicht den Bau von Schulen und die Bereitstellung von Lernmaterialien, wodurch die Chancen auf Bildung für Tausende von Kindern erhöht werden. Besonders Mädchen profitieren von den verbesserten sanitären Einrichtungen, die es ihnen ermöglichen, trotz ihrer Menstruation am Unterricht teilzunehmen. Die Kinder lernen, wie sie Konflikte friedlich lösen und welche Rechte sie haben. Außerdem werden Eltern in die Schulprojekte einbezogen, um die Bedeutung der Bildung für ihre Kinder – insbesondere für ihre Töchter – zu vermitteln.
So sieht unser gemeinsamer Erfolg im letzten Jahr aus
- Mehr als 20.000 Kinder besuchten eine Grundschule
- 18 Schulen haben feste Klassenräume
- 2.200 Schüler gehen in die neuen ALP-Zentren speziell für junge Mütter, Schulabbrecher und Geflüchtete
- 200 lokal hergestellte 3-in-1-Schulbänke wurden angeschafft
- 4 neue Latrinenblöcke mit behindertengerechtem Zugang wurden installiert
Bei Spenden per Überweisung geben Sie bitte die Projektnummer “P10056” im Verwendungszweck an.
Damit Ihre Spende nachhaltig wirkt, nutzt Misereor einen kleinen Teil für wichtige Verwaltungs- und Begleitaufgaben. So stellen wir sicher, dass Projekte sorgfältig ausgewählt, verantwortungsvoll umgesetzt und ihre Wirkung zuverlässig überprüft werden. Sollte Ihre Spende wider Erwarten nicht wie vorgesehen eingesetzt werden können, verwenden wir sie dort, wo die Unterstützung aktuell am nötigsten ist.
Unsere Partnerorganisationen vor Ort
Diözese Rumbek
Misereor arbeitet im Südsudan mit der Diözese Rumbek zusammen. Schon seit Anfang der 1990er Jahre hat das Bistum unter schwierigsten Bedingungen in den damaligen Kriegsgebieten Nothilfe geleistet und versucht, den Menschen eine Grundbildung zu vermitteln. Seit dem Friedensschluss 2005 geht es der Diözese nun vor allem darum, den Kindern neue Bildungschancen zu geben.
Mona Plate
Spenderkommunikation
- Telefon
- 0241 442 518
- mona.plate@misereor.de
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