Jedes Jahr sind Millionen Menschen von Katastrophen durch extreme Naturereignisse wie Erdbeben, Stürme oder Überschwemmungen betroffen. Ob solche Ereignisse jedoch zur Katastrophe werden, hängt nicht nur von ihrer Stärke ab, sondern auch von gesellschaftlichen Faktoren wie Armut, unzureichender Infrastruktur und begrenztem Zugang zu Gesundheitsdiensten. Durch gezielte Maßnahmen wie den Ausbau von Bildung und Gesundheit, die Bekämpfung von Armut, den Einsatz von Frühwarnsystemen und Investitionen in Klima- und Umweltschutz kann das Risiko deutlich gesenkt werden. So wird die Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften gestärkt und die Auswirkungen extremer Naturereignisse besser bewältigt.
Der neue WeltRisikoBericht 2025 nimmt Überschwemmungen als eine der größten Naturgefahren unserer Zeit in den Fokus. Er zeigt, wie Klimawandel, Urbanisierung und soziale Ungleichheit das Risiko weltweit verschärfen. Über 1,6 Milliarden Menschen waren allein zwischen 2000 und 2019 von Überschwemmungen betroffen, die Schäden in Höhe von mehr als 650 Milliarden US-Dollar verursachten.
Der WeltRisikoBericht 2025 liefert weit mehr als nur Zahlen und Fakten. Er zeigt auch, wie innovative Frühwarnsysteme, naturbasierte Lösungen und lokales Wissen Leben retten können. Praxisbeispiele aus Deutschland und dem Globalen Süden zeigen: Erfolgreiche Katastrophenvorsorge ist immer lokal, partizipativ und verknüpft Hightech mit Tradition.
Der Bericht geht zentralen Fragen nach:
- Welche Länder sind 2025 am stärksten von Katastrophen bedroht?
- Warum sind Überschwemmungen so zerstörerisch – und wie können wir uns besser schützen?
- Wie helfen Mangroven, Mikrowälder oder „Schwammstädte“ dabei, Fluten zu bewältigen?
- Was können wir aus der Flutkatastrophe im Ahrtal oder aus lokalen Frühwarnsystemen in Jakarta lernen?
- Wie beeinflussen soziale Ungleichheit und schwache Gesundheitssysteme die globale Resilienz?