Gute Ernte, sichere Zukunft

Misereor-Partnerorganisationen wie die Asociación Agroecología y Fe helfen Familien und Dorfgemeinschaften dabei, zukunftssichere Landwirtschaft aufzubauen – selbst angesichts der Klimakrise. In ihren Kursen vermitteln sie, wie sich robustes Saatgut vermehren und biologischer Dünger herstellen lässt. Sie zeigen, wie es gelingt, komplett ausgedörrte Böden wiederzubeleben. Aber sie unterstützen auch bei der Infrastruktur, vor allem, wenn es um die knappe Ressource Wasser geht. Zum Beispiel, indem sie gemeinsam mit den Menschen vor Ort große Regenauffangbecken, Zisternen und Kanäle anlegen. So können Felder und Gewächshäuser auch während der unberechenbaren Trockenzeit zuverlässig bewässert werden. Silos schützen Ernten und Viehfutter und sichern die Versorgung über das gesamte Jahr. Auf den Flächen der beteiligten Familien in der Region Cochabamba wachsen heute auf knapp 4.000 Metern Höhe robuste Kartoffelsorten, nährstoffreiches Gemüse und Futterpflanzen. Baumreihen und Hecken rund um die Äcker schützen die Böden und verändern das Mikroklima.

Hilfe zur Selbsthilfe, die Gemeinschaft erhält

Bisher mussten vor allem viele junge Menschen ihre Dörfer verlassen, um sich in den größeren Städten Einkommensquellen zu suchen. Eine trostlose Perspektive: Leben im Armenviertel, abgeschnitten von Familie und Freunden. Harte, unsichere, schlecht bezahlte Arbeit. Dank der neuen, nachhaltigen Landwirtschaft erwirtschaften die Familien auch Überschüsse, die sie auf lokalen Märkten verkaufen. Das gibt besonders der jüngeren Generation die Hoffnung auf ein sicheres, würdiges Leben in der Heimat.

Von Landwirtschaft und gesellschaftlicher Teilhabe

In Peru hat die Misereor-Partnerorganisation REDES Erfolg mit einem vergleichbaren, ganzheitlichen Ansatz. Sie stärkt mit Kursen zu regionaler Entwicklungsplanung, Bürgerrechten und eigenen Radioprogrammen außerdem das politische Selbstbewusstsein der Dorfgemeinschaften, damit sie ihre Interessen gegenüber selbstbewusst vertreten können.

So wirkt Ihre Unterstützung:

  • Bodenregeneration: Ertragreiche Ackerböden werden auf natürliche Weise regeneriert und erhalten – durch gezielten Erosions- und Pflanzenschutz.
  • Agroforstwirtschaft: Rund 210 Obst- und Gemüsefelder nach modernen Agroforst-Prinzipien sind rund um Cochabamba schon entstanden.
  • Wassersicherheit: Bewässerungssysteme mit großen Wasserspeichern sichern die Ernten auch in langen Dürreperioden.
  • Lokale Versorgung: 150 ertragreiche Nutzgärten und „produktive Innenhöfe“ im stadtnahen Raum helfen Familien, sich gut zu versorgen.
  • Rechte: Schulungs- und Radioprojekte machen Gemeinschaften fit, damit sie politisch aktiv mitgestalten können.

Sie wollen mehr über unsere Spendenprojekte erfahren? Dann lesen Sie jetzt unser Magazin “Weiter.wirken”. Das Magazin über und für Menschen, die Misereor bewegen.

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7 €

7 Euro finanzieren etwa die Teilnahme einer Bäuerin oder eines Bauern an einer Praxisschulung zu nachhaltiger Bodenbewirtschaftung.

100 €

100 Euro kosten zum Beispiel das klimaangepasste Saatgut und die Werkzeuge für einen Familiengarten.

200 €

200 Euro tragen beispielsweise zu Baumaterialien für Regenwasserspeicher und Bewässerungskanäle bei.

1.500 €

1.500 Euro kostet es zum Beispiel, ein gemeinschaftliches Bewässerungssystem inklusive Wassertank zu errichten.

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7 Euro finanzieren etwa die Teilnahme einer Bäuerin oder eines Bauern an einer Praxisschulung zu nachhaltiger Bodenbewirtschaftung.

Bei Spenden per Überweisung geben Sie bitte die Kennung „S63402 Bolivien/Peru: Ökologische Landwirtschaft in den Anden“ im Verwendungszweck an. Damit teilen Sie uns mit, welches Projekt Ihnen besonders am Herzen liegt; Ihre Zuwendung fließt als freie Spende in diese Arbeit und die weltweite Gesamtaufgabe von Misereor.

Damit Ihre Spende nachhaltig wirkt, nutzt Misereor einen angemessenen Teil für wichtige Verwaltungs- und Begleitaufgaben. Ihre Spende unterstützt neben Ihrem Wunschprojekt andere Projekte, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen, und zugleich die Arbeit von Misereor. Nur so können wir unserer Verantwortung gegenüber den Partnern im Süden wie auch in Deutschland gerecht werden und die Wirkung ihrer Arbeit zuverlässig überprüfen.