Überleben trotz Klimawandel
Der Klimawandel gefährdet Leben, Ernten und Existenzen. Im Globalen Süden treffen Naturkatastrophen die Menschen immer öfter und immer härter.
Unterstützen Sie mit Ihrer Spende die Menschen, die am stärksten unter dem Klimawandel leiden!
- Afrika
- Asien
- Latein- & Mittelamerika
- Naher Osten
Misereor-Partnerorganisationen helfen genau da, wo der Klimawandel das Leben bereits massiv verändert hat. Sie bieten Hilfe und Schutz und bereiten neue Wege in eine sichere Zukunft. Unsere Partnerorganisationen vor Ort wissen, was genau gebraucht wird. Sie sehen die Not und können konkret das Notwendige verändern.
Drei Kontinente, ein Ziel: Gutes Leben für alle – trotz Klimawandel!
Kenia: Lebensgrundlagen der Hirtengemeinschaften sichern
Im nördlichen Kenia ziehen traditionell Menschen mit ihrem Vieh von Weide zu Weide. Inzwischen hat der Klimawandel in Kenia allerdings langanhaltende Dürren mit sich gebracht. Nach fünf Regenzeiten fast ohne Niederschlag haben die Menschen 60 bis 90 Prozent ihrer Tiere verloren. Wo Weideland und Wasser knapp werden, kommt es zu Konflikten um die lebenswichtigen Ressourcen.
Unsere Partnerorganisation "Indigenous Movement for Peace Advancement and Conflict Transformation" (IMPACT) unterstützt die Hirtengemeinschaften dabei, Weiden besser zu nutzen: gemeinschaftlich organisiert und gut koordiniert. So profitieren alle vom Regen. Große Flächen wurden aufgeteilt: Eine Parzelle kann sich erholen, während das Vieh auf den anderen weidet. Und um den Wassermangel abzumildern, sorgt das Projekt außerdem für neue Brunnen.
Brasilien: Zukunft für Fischerfamilien im Amazonasgebiet
Auch die indigenen Gemeinschaften an den Ufern der Flüsse im brasilianischen Pará kämpfen mit den Folgen des Klimawandels: Luft und Wasser heizen sich auf, in den Flussarmen verenden Fische. Inzwischen wissen die Menschen nicht mehr genau, welcher Fisch wann laicht, und fischen in ihrer Not auch zu Schonzeiten. Eigentlich soll der Anbau von Acaí-Beeren über Durststrecken hinweghelfen, aber wegen der Dürren vertrocknen die Beeren vor der Ernte.
Der Misereor-Partner „Conselho Pastoral dos Pescadores“ (CPP) entwickelt mit den Menschen neue Perspektiven. So konnte CPP Abkommen auf den Weg bringen, die die Fischgründe schützen. Wenn sich die Populationen von November bis März erholen, beziehen die Familien staatliches Ausfallgeld– beim Antrag hilft CPP. Außerdem regt der Partner Fischteiche, Hühnerzucht und Gemüseanbau an. So hat auch die nachwachsende Generation eine Zukunft am Fluss.
Indien: Gesundheit und Sicherheit für alle
Im indischen Bundesstaat Bihar dagegen leiden die Menschen immer häufiger an zu viel Niederschlag. Überflutungen und Dürren, starke Gewitter, Hitze- und Kältewellen wechseln sich in rascher Folge ab, dazu kommen Erdbeben. Aber wer in dieser von Armut geprägten Region lebt, hat oft nicht einmal Zugang zur einfachsten medizinischen Versorgung.
Der Misereor-Partner Ghoghardiha Prakhand Swarajya Vikas Sangh (GPSVS) hat hier schon viel bewegt. Das Team baut Basis-Gesundheitssysteme in entlegenen ländlichen Gemeinden auf. Auch die Sicherheit in den Gemeinden hat GPSVS verbessert. Dazu hat der Misereor-Partner gemeinsam mit dem lokalen Katastrophenschutz ein Frühwarnsystem entwickelt, das auf Wettervorhersagen basiert. So bleibt den Menschen ausreichend Zeit, um ihr Hab und Gut sowie sich selbst in Sicherheit zu bringen. Weil Besonnenheit im Notfall Leben rettet, zeigt das Team Kindern und Lehrkräften in Bihar, wie sie sich und andere schützen können – zum Beispiel mit selbst gefertigten Schwimmwesten aus leeren Plastikflaschen.
Der Klimawandel bedroht die Menschen auf allen Kontinenten und auf vielfältige Weise. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, die Auswirkungen für die Menschen zu begrenzen!
Bei Spenden per Überweisung geben Sie bitte die Projektnummer “P65031” im Verwendungszweck an.
Damit Ihre Spende nachhaltig wirkt, nutzt Misereor einen kleinen Teil für wichtige Verwaltungs- und Begleitaufgaben. So stellen wir sicher, dass Projekte sorgfältig ausgewählt, verantwortungsvoll umgesetzt und ihre Wirkung zuverlässig überprüft werden. Sollte Ihre Spende wider Erwarten nicht wie vorgesehen eingesetzt werden können, verwenden wir sie dort, wo die Unterstützung aktuell am nötigsten ist.
Beiträge zum Projekt
Miriam Thiel
Spenderkommunikation
- Telefon
- 0241 442 506
- miriam.thiel@misereor.de
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