Ob Rohstoffe, Naturschutzprojekte oder CO₂-Zertifikate: Land und natürliche Ressourcen sind weltweit begehrt. Doch wer entscheidet darüber, wie sie genutzt werden? Und was bedeutet das für die Menschen, die dort leben?
In Tansania kämpfen Maasai-Gemeinschaften um Landrechte und den Erhalt ihrer traditionellen Weidegebiete. In Nordmosambik führen Konflikte um Land, Ressourcen und Gasvorkommen zu Unsicherheit und Vertreibung.
Im Gespräch mit unseren Gästen geht es darum, wie internationale Interessen das Leben lokaler Gemeinschaften verändern und welche Möglichkeiten diese haben, ihre Rechte zu verteidigen.
Dabei beleuchten wir auch die Zusammenhänge zwischen Landrechten, Landwirtschaft und Ernährungssicherheit und berichten von unseren Erfahrungen in der entwicklungspolitischen und globalen Zusammenarbeit.
Unsere Gäste
Napokie Siria
Maasai-Vertreterin aus dem Distrikt Simanjiro und Teil von MISA. Sie engagiert sich für Frauen- und Jugendrechte und arbeitet als Kommunikations- und Multimediafachfrau.
Fauzia Hafiz Jamú
Dozentin an der UniLúrio, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, auf der Ilha de Moçambique.
Johanna Entrup
Referentin Landwirtschaft und Ernährung, Misereor.
Wir laden herzlich zum Zuhören, Mitdiskutieren und gemeinsamen Nachdenken über die Frage ein: Wem gehört das Land und wer darf über seine Zukunft entscheiden?