Soforthilfe für Menschen auf der Flucht

Die Not vieler Familien im Nahen Osten ist akut. Für jene, die alles zurücklassen mussten, ist verlässliche Unterstützung lebenswichtig. Misereor-Partnerorganisationen stellen medizinische Versorgung, Nahrungsmittel, Trinkwasser und grundlegende Alltagsgüter bereit.

So ist die Klinik der Jesuiten eine der wenigen kontinuierlich arbeitenden Gesundheitseinrichtungen in Aleppo. Verletzte und chronisch Kranke werden behandelt, Geburten begleitet und Schwangere medizinisch betreut – unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. Christliche und muslimische Fachkräfte arbeiten hier Seite an Seite für das Wohl der Notleidenden.

Bildung als Weg aus der Perspektivlosigkeit

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) setzt sich in Ländern wie Syrien, dem Libanon, Jordanien und dem Irak dafür ein, dass Kinder nicht zu einer „verlorenen Generation“ heranwachsen. In den JRS-Projekten können Mädchen und Jungen den Kindergarten, die Vorschule und die Grundschule besuchen. Förderangebote, Sport, Musik und Theater runden das Programm ab. Dieser strukturierte Alltag schenkt den Kindern Halt und gibt ihnen Raum, belastende Kriegserlebnisse zu verarbeiten.

Ahmads Weg zurück ins Leben

Als der zehnjährige Ahmad Anfang 2024 in das JRS-Zentrum Bab Al-Sbaa in Homs kam, traute er sich kaum zu sprechen. Durch gezielte Sprachförderung, psychosoziale Begleitung und ein wertschätzendes Umfeld gewann er Schritt für Schritt sein Selbstvertrauen zurück. Heute beteiligt sich Ahmad aktiv am Unterricht. Hier hat er seine eigene Geschichte stolz in Worte gefasst – mit dem Titel: „Ich bin der Held meines Lebens.“

Neue Perspektiven durch gelebte Solidarität

Ihre Unterstützung gibt Menschen, die schwere Not erfahren haben, das Gefühl zurück, nicht vergessen zu sein. Jeder Beitrag hilft, Kindern Bildung zu ermöglichen und Familien neue Zuversicht zu schenken.

Das haben unsere Partner vor Ort im vergangenen Jahr erreicht:

  • 1.700 drohende Schulabbrüche konnten durch gezielte Förderung abgewendet werden.
  • 1.000 Kinder erlernten die Grundlagen im Lesen, Schreiben und Rechnen.
  • 4.100 Kinder und Jugendliche erhielten psychosoziale Betreuung zur Traumaverarbeitung.
  • 220 Jugendliche wurden erfolgreich auf nationale Schulabschlussprüfungen vorbereitet.
  • 4.600 Schulpakete mit Rucksäcken und Lernmaterialien wurden ausgegeben.
  • Alle Schülerinnen und Schüler an den JRS-Einrichtungen erhielten täglich eine stärkende Mahlzeit.

Sie wollen mehr über unsere Spendenprojekte erfahren? Dann lesen Sie jetzt unser Magazin “Weiter.wirken”. Das Magazin über und für Menschen, die Misereor bewegen.

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3 €

3 Euro stehen beispielhaft für eine warme, stärkende Mahlzeit für Kinder in unseren Betreuungs- und Schulzentren.

88 €

88 Euro monatlich kostet zum Beispiel eine traumatherapeutische Behandlung für ein Kind.

110 €

110 Euro betragen die Kosten für beispielsweise einen Sprachkurs (in kurdischer oder englischer Sprache).

167 €

167 Euro finanzieren zum Beispiel eine Schultasche, Kleidung, Bücher, Schreibzeug und Hefte für eine Schülerin oder Schüler.

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3 Euro stehen beispielhaft für eine warme, stärkende Mahlzeit für Kinder in unseren Betreuungs- und Schulzentren.

Bei Spenden per Überweisung geben Sie bitte die Kennung „S63108/Naher Osten“ im Verwendungszweck an. Damit teilen Sie uns mit, welches Projekt Ihnen besonders am Herzen liegt; Ihre Zuwendung fließt als freie Spende in diese Arbeit und die weltweite Gesamtaufgabe von Misereor.

Damit Ihre Spende nachhaltig wirkt, nutzt Misereor einen angemessenen Teil für wichtige Verwaltungs- und Begleitaufgaben. Ihre Spende unterstützt neben Ihrem Wunschprojekt andere Projekte, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen, und zugleich die Arbeit von Misereor. Nur so können wir unserer Verantwortung gegenüber den Partnern im Süden wie auch in Deutschland gerecht werden und die Wirkung ihrer Arbeit zuverlässig überprüfen.