Große Not auf engstem Raum

Rund acht Jahre ist es her, dass die Rohingya vor den massiven Gewalttaten in Myanmar fliehen mussten.  Seither sind über eine Million im Flüchtlingslager Kutupalong in Bangladesch untergebracht. Sie leben eingeengt auf nur 13 Quadratkilometern. Bangladesch ist eines der ärmsten Länder der Welt und stößt mit der Versorgung der vielen Flüchtlinge aus Myanmar an seine Grenzen. Es mangelt an Nahrung, Einkommensmöglichkeiten, Gesundheitsversorgung und Bildung.

Feuer im Rohingya-Flüchtlingslager

Immer wieder wird das Flüchtlingslager von Großbränden heimgesucht, durch die tausende Menschen ihr spärliches Obdach verlieren. Die Brände erfassen Gesundheitsposten, beschädigen die Trinkwasserversorgung und nehmen Menschen ihr gesamtes Hab und Gut. Unterkünfte, Kleidung und Alltagsgegenstände in Schutt und Asche - eine erneute Katastrophe für die Menschen, insbesondere für Familien. 

Brückenbauer zwischen den Welten

Auch in den umliegenden Dörfern ist die Lage angespannt. Die Ressourcen sind knapp, und der Unmut in der lokalen Bevölkerung wächst. So nehmen auch die sozialen Spannungen zu. Neben der Nothilfe und der Versorgung mit den nötigsten Gütern setzt sich die Misereor-Partnerorganisation Uttaran deshalb auch für ein gutes Miteinander mit der lokalen Bevölkerung ein. Uttaran hat dafür sogenannte Community Cohesion Centers (CCCs) eingerichtet. Hier treffen sich vor allem Rohingyafrauen mit ihren Nachbarinnen aus den umliegenden Gemeinden und tauschen sich über ihre Lebenserfahrungen und -umstände aus. Immens wichtig sind auch die Kurse für Mädchen und Frauen, die Uttaran abhält und sie weiterbilden.

Ein gesichertes Einkommen für Geflüchtete

Das Team unserer Partnerorganisation Uttaran ist sowohl im Flüchtlingslager, als auch in den Nachbargemeinden aktiv und schafft Einkommensmöglichkeiten für die Geflüchteten sowie für die Anwohner*innen. Mit Unterstützung setzen die Frauen aus den Nachbargemeinden gemeinsam mit den Rohingya Geschäftsideen um, so wie die 26-jährige Ayesha Akter.  Sie hat eine kleine Gärtnerei eröffnet und schafft damit auch Arbeitsplätze. Bei ihrem Schritt in die Selbstständigkeit wurde sie vom Team geschult, erhielt Saatgut, Dünger und Startkapital.

Ein eigenes Einkommen erwirtschaften und die Familie wieder selbst ernähren können: Das macht Mut - und gibt Hoffnung und Würde zurück.

So sieht unser gemeinsamer Erfolg aus

  • Nothilfe nach Lagergroßbrand: Küchenutensilien und Lampen für 850 Familien
  • Unterstützung für Neuankömmlinge im Lager: Erstausstattung für 350 Familien
  • Längerfristige Einkommensschaffung: Taubenzuchtkurse für 40 Jugendliche
  • Maßnahmen für Bildung und konfliktfreies Miteinander: 6 aktive Nachbarschaftszentren mit Kursen und Veranstaltungen
     
Ich unterstütze Misereor mit einer Spende von:
19 €

19 Euro kostet zum Beispiel das Schulmaterial für ein Kind. Dazu gehören u.a. eine Schultasche, Papier sowie Stifte.

25 €

Für 25 Euro erhält eine Familie beispielsweise eine Solarlampe.

54 €

54 Euro kostet zum Beispiel ein Nothilfepaket inklusive Töpfen, einem Wasserkrug und Tellern.

189 €

Für 189 Euro erhält eine Frau zum Beispiel eine Nähmaschine, einen Nähkurs und das nötige Material für die Chance auf eine neue Existenz.

€ *

... können viel bewirken.

19 Euro kostet zum Beispiel das Schulmaterial für ein Kind. Dazu gehören u.a. eine Schultasche, Papier sowie Stifte.

Bei Spenden per Überweisung geben Sie bitte die Projektnummer “P30057” im Verwendungszweck an.

Damit Ihre Spende nachhaltig wirkt, nutzt Misereor einen kleinen Teil für wichtige Verwaltungs- und Begleitaufgaben. So stellen wir sicher, dass Projekte sorgfältig ausgewählt, verantwortungsvoll umgesetzt und ihre Wirkung zuverlässig überprüft werden. Sollte Ihre Spende wider Erwarten nicht wie vorgesehen eingesetzt werden können, verwenden wir sie dort, wo die Unterstützung aktuell am nötigsten ist.