Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich derzeit erneut das gefährliche Ebola-Virus aus. Der Anstieg an Verdachts- und bestätigten Fällen ist rasant und schon jetzt gibt es viele Todesfälle. Die humanitäre Lage verschärft sich weiter. Auch im Nachbarland Uganda gibt es bereits Ebola-Infizierte.
Unsere Projektpartner vor Ort arbeiten mit großem Einsatz. Sie führen Schutzmaßnahmen in Krankenhäusern und Gesundheitszentren durch und informieren die Menschen über Hygiene und Abstandsregeln auch mit Hilfe von Dorfgesundheitshelfer*innen.
Die aktuelle Situation ist eine große Herausforderung. Im Osten des Kongo eskaliert seit 2025 erneut ein schon lange bestehender gewaltsamer Konflikt, in dem verschiedene Milizen und Gruppen um Macht kämpfen. Für die Menschen vor Ort bedeutet das einen Alltag, der von Unsicherheit und Gewalt geprägt ist.
Das erschwert die humanitäre Hilfe und belastet das ohnehin mangelhafte Gesundheitssystem zusätzlich. Besonders bitter: Die chronische Unterfinanzierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderer internationaler Gesundheitsorganisationen rächt sich jetzt – und trifft ausgerechnet die Menschen, die am wenigsten dafür können.
Hinzu kommt: Der aktuelle, seltene Virusstamm breitet sich besonders schnell aus. Es gibt noch keinen Impfstoff und keine Medikamente. Sie führt zu schweren Krankheitsverläufen und häufigen Todesfällen.
Unsere Partner vor Ort haben viel Erfahrung im Umgang mit Ebola und der chronischen Krisensituation. Sie reagieren vorausschauend und gehen auf die Bedürfnisse der Menschen ein. Trotz schwieriger Bedingungen – wie Sicherheitsrisiken und schlechter Infrastruktur – helfen sie mit großem Engagement.
Sie informieren die Bevölkerung und klären über Schutzmaßnahmen, Abstands- und Hygieneregeln auf. Dabei arbeiten sie mit medizinischen Einrichtungen, aber auch Schulen und Kirchen zusammen und unterstützen in verschiedenen lokalen Sprachen. Es werden Infomaterialien und Plakate verteilt, sowie in Gottesdiensten über Schutzmaßnahmen informiert. Außerdem bauen sie den Schutz in Krankenhäusern und Gesundheitsstationen aus. So wird nicht zuletzt auch das medizinische Personal geschützt, damit das Gesundheitssystem nicht vollständig kollabiert. So soll verhindert werden, dass sich das Virus dort weiterverbreitet.
Ihre Spende hilft, Menschenleben zu schützen und die medizinische Versorgung zu stärken.