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      Mit Menschen. Gegen Ausbeutung.


      Mit Aufforstung und fairem Handel gegen Mangel und Ausbeutung.

      Narsing B. ist ein Kleinbauer aus der indigenen Aeta-Gemeinschaft, der sich auf den Philippinen gegen sein Schicksal von Ausgrenzung, Hunger und Armut stemmt. Großkonzerne hatten die Urwälder abgeholzt, von denen seine Großeltern noch lebten. Ein Vulkanausbruch zerstörte die Existenzgrundlage von Narsing B. vollends. Die Wende zum Besseren begann mit Mangobaumsetzlingen und den Programmen der Misereor-Partnerorganisation PREDA. Heute produziert Narsing B. ökologische Mangos, die er zum fairen Preis verkauft.

       

      Narsing B. gehört der indigenen Minderheit der Aeta an. Seine Großeltern jagten in den Urwäldern der Insel Luzon, sammelten Früchte, bauten Wurzelgemüse und Reis an. Bis Großkonzerne ihre angestammten Wälder abholzten und Bergbauunternehmen nach Kupfer, Gold und Nickel gruben.

      1991 brach zudem der Vulkan Pinatubo aus und legte die Region in Schutt und Asche. Die Menschen konnten sich gerade noch rechtzeitig aus ihren Dörfern retten.

      „Als wir in unser Dorf Lumibao zurückkehrten, war alles grau“, erzählt Narsing B. „Es gab nur ein paar Bananenstauden.“ Mit seiner Frau Mary Jane ernährte sich Narsing B. von den Früchten, erntete die Blüten, verkaufte sie auf dem Markt, baute seine einfache Behausung wieder auf.

      „PREDA hat mein Leben verändert“, sagt der Kleinbauer. Als die Misereor-Partnerorganisation Anfang der 2000er Jahre das Fair-Trade-Mangoprojekt startete, ergriff Narsing B. seine Chance. PREDA unterstützt die Familien mit Setzlingen für Obstbäume und Seminaren zu ökologischer Landwirtschaft, den Herausforderungen des Klimawandels, Aufforstung und indigenen Rechten.

      Der Besitz der dreiköpfigen Familie ist immer noch minimal: drei Säcke Kleider, zwei Wasserkanister, ein paar Kochtöpfe, etwas Geschirr und Besteck. Doch was auf dem eigenen Land wächst, reicht endlich zum Leben. 31 veredelte Mangobäume hat Narsing B. bereits gepflanzt.

      Jedes Jahr kommen zwei bis drei weitere hinzu sowie andere Fruchtbaumsorten für den Verkauf und Eigenbedarf: Avocado, Limonen, Kokosnuss, Litschi oder Papaya.

      „Mit PREDA haben wir einen festen Abnehmer. Das hilft uns sehr.“ Die Misereor-Partnerorganisation kauft den Mango-Bauern in der abgelegenen Bergregion fast die gesamte Ernte zu fairen Preisen ab. Als fair gehandelte Ware kommt das Mangopüree auch nach Deutschland.

      Zum ersten Mal in seinem Leben ist Narsing B. zuversichtlich, dass er seiner Tochter Tessie ein besseres Leben ermöglichen kann. Der Vater, der selber nie lesen und schreiben gelernt hat, möchte, dass die 17-jährige weiter lernt und einen Beruf ergreift.

      *Der Name wird zum Schutz der Person nicht ausgeschrieben.


      "Wenn wir weiter Bäume pflanzen,
      können die zukünftigen Generationen
      davon leben."

      Narsing B. 


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      Kommentare unserer Spenderinnen und Spender


      Allen ein gesegnetes Weihnachtfest!

      Rubbert

      Bildung ist Macht!

      Kirsten G.

      Tolle Arbeit!! Erhaltet unsere schöne Erde….:)


      Misereor ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nummer 201/5900/5748,nach § 5 Abs.1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer befreit.