DR Kongo: Saubere Energie für Gesundheitsstationen
Mithilfe von Solarstrom gibt es für die Menschen in Boma sichere Geburten, gekühlte Medikamente und Hilfe rund um die Uhr. Das ist nicht selbstverständlich.
Ihre Spende schenkt Licht, Sicherheit und Hoffnung – Tag und Nacht.
- Afrika
Herausforderungen im Gesundheitssystem
Seit Jahrzehnten leidet die DR Kongo unter Armut und wiederkehrenden Konflikten. Besonders Frauen und Kinder sind betroffen. In vielen Regionen fehlt eine stabile Gesundheitsversorgung: Epidemien wie Malaria oder Cholera breiten sich aus und die Müttersterblichkeit bleibt hoch. Ohne Strom ist medizinische Hilfe oft unmöglich, lebenswichtige Geräte funktionieren nicht und Operationen werden zur Gefahr.
Saubere Energie für sichere Geburten
Das Bureau Diocésain des Œuvres Médicales (BDOM) in der Diözese Boma arbeitet mit großem Engagement daran, die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Dank Ihrer Unterstützung verfügen 28 von 33 Gesundheitsstationen über stabile, nachhaltige Energie. In den Kreißsälen brennt wieder Licht. Blutkonserven und Impfstoffe bleiben kühl, Geburten können sicher begleitet werden, und das medizinische Personal kann jederzeit helfen.
Nachhaltige Wirkung für viele Jahre
Solarstrom macht die Einrichtungen unabhängig von teuren Dieselgeneratoren. Das spart Kosten, schützt die Umwelt und schafft langfristige Stabilität. Die Mitarbeitenden werden im Umgang mit der Technik geschult; so bleibt die Energieversorgung auch in Zukunft gesichert. Durch die eingesparten Mittel können nun mehr Medikamente gekauft und mehr Patient*innen versorgt werden.
Sauberes Wasser rettet Leben
Neben der Stromversorgung wurde auch der Zugang zu Trinkwasser verbessert. Zwei Gesundheitsstationen erhielten neue Brunnen – Krankheiten durch verunreinigtes Wasser sind dort deutlich zurückgegangen. Insgesamt verfügen jetzt 14 von 33 Einrichtungen über sauberes Trinkwasser.
So sieht unser gemeinsamer Erfolg aus
- 9 Gesundheitseinrichtungen in der Diözese Boma wurden mit Solaranlagen ausgestattet.
- 28 Gesundheitsstationen werden dauerhaft mit Strom versorgt.
- 2 Gesundheitsstationen können erstmals sauberes Trinkwasser nutzen.
- 425 Behandlungen wurden für besonders arme Patient*innen kostenlos durchgeführt.
Bei Spenden per Überweisung geben Sie bitte die Projektnummer “P10054” im Verwendungszweck an.
Damit Ihre Spende nachhaltig wirkt, nutzt Misereor einen kleinen Teil für wichtige Verwaltungs- und Begleitaufgaben. So stellen wir sicher, dass Projekte sorgfältig ausgewählt, verantwortungsvoll umgesetzt und ihre Wirkung zuverlässig überprüft werden. Sollte Ihre Spende wider Erwarten nicht wie vorgesehen eingesetzt werden können, verwenden wir sie dort, wo die Unterstützung aktuell am nötigsten ist.
Weitere Informationen
Unsere Partnerorganisationen vor Ort
Kongolesische Caritas
Misereor unterstützt seit Jahrzehnten Gesundheitsprojekte der kongolesischen Caritas. Um arme Menschen in den verschiedenen Regionen des riesigen Landes medizinisch zu versorgen, hat die Caritas ein Netz von Gesundheitsstationen aufgebaut. Die Gesundheitszentren werden von Krankenpflegern und -pflegerinnen geleitet, die in der Lage sind, die häufigsten Krankheiten vor Ort zu behandeln und normale Geburten zu betreuen.
Pater Piumatti
In Kanyabayonga steht den Menschen mit Pater Piumatti ein erfahrener Misereor-Partner zu Seite, der schon einige Projekte dieser Art umgesetzt hat.
Mona Plate
Spenderkommunikation
- Telefon
- 0241 442 518
- mona.plate@misereor.de
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