Menschenrechtsförderung durch MISEREOR
Der Einsatz für die Verwirklichung der Menschenrechte zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeit MISEREORS. Anhand von sechs Beispielen möchten wir die Menschenrechtsarbeit unserer Partner in Asien, Afrika und Lateinamerika näher vorstellen.
Die Projektbeispiele aus Brasilien, Indonesien und Tansania gehen dabei besonders auf die Umsetzung politisch- bürgerlicher Rechte ein. Die Erfahrungen aus Venezuela und Südafrika handeln schwerpunktmäßig von der Umsetzung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Menschenrechte. Der Beitrag aus Indien zeigt schließlich, wie eng und wechselseitig die Verbindung zwischen politisch-bürgerlichen sowie wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten ist.
Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person
Selbstverteidigung für schwarze Dienstmädchen
Brasilien: In Armut lebende schwarze Mädchen und Frauen werden häufig Opfer von Gewalt und Misshandlungen, auch in der eigenen Familie. Eine Frauenorganisation unterstützt sie bei der Durchsetzung ihrer Rechte im Alltag und vor Gericht. mehr
Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung
Für Journalisten kein Zutritt?!
Indonesien: Journalisten, Aktivisten, aber auch die einfache Bevölkerung erfahren immer wieder Gewalt und Ungerechtigkeit durch Sicherheitskräfte und Justiz. Eine indonesische Organisation klärt auf über grundlegende Menschenrechte, setzt sich für gerechte Verfahren ein und nimmt Einfluss auf Politik und Gesetzgebung. mehr
Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit
Genitale Verstümmelung von Frauen
Tansania: Eine Organisation versucht mithilfe von Stammesführern, Schauspielern und ehemaligen Beschneiderinnen die unmenschliche Praxis der weiblichen Beschneidung abzuschaffen. mehr
Recht auf menschenwürdige Wohnung und Gesundheit
Arm sein heißt krank sein
Venezuela: Arme haben weder Unterkünfte noch Zugang zu medizinischer Versorgung. Der Projektträger versucht dies über die Einflussnahme auf die Gesundheitspolitik und die Politik im Wohnungswesen zu ändern. mehr
Recht auf Bildung
Der lange Weg aus der Apartheid
Südafrika: Noch immer haben schwarze Kinder immense Nachteile in der Schulbildung. Lehrerfortbildungen, Schulprogramme oder Qualitäts- und Leistungsüberprüfungen sollen Abhilfe schaffen. mehr
Recht auf wirtschaftlich, soziale, kulturelle und demokratische Teilhabe
Kastenlos, aber nicht rechtlos
Indien: Noch immer sind die Kastenlosen durch ihren geringen Status in nahezu allen Lebensbereichen diskriminiert. Das reicht vom verwehrten Zutritt zu Wasserstellen und heiligen Stätten bis zur erzwungenen Latrinenreinigung per Hand. Es gibt jedoch auch hoffnungsvolle Ansätze, das Stigma der „Unberührbarkeit“ aufzubrechen. mehr
Kontakt
Elisabeth Strohscheidt-Funken
0241 442-577










