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Krankheit der Armen

In Afrika, Asien und Lateinamerika ist Aids eine Krankheit der Armen. Not, Unterdrückung, zerstörte Familien und mangelnde Bildung sind ein Nährboden für die rasche Ausbreitung von Aids. Und die Krankheit vernichtet viele Entwicklungschancen.

Die Zahl neuer Aids-Infektionen ist in den vergangenen neun Jahren weltweit um 17 Prozent gesunken. Auch sterben heute weniger Menschen an der Immunschwächekrankheit. Dennoch leben mit rund 34 Millionen mehr Menschen als je zuvor mit dem Aidserreger HIV im Blut. Die Zahl der Aidstoten ist in den vergangenen sechs Jahren um mehr als zehn Prozent gesunken, unter anderem weil immer mehr Menschen lebensverlängernde Aidsmedikamente bekommen. Dennoch ist noch viel zu tun.

Mutter-Kind-Übertragung stoppen

 

Jedes Jahr infizieren sich weltweit 400 000 Neugeborene durch die Übertragung des HI-Virus der eigenen Mutter. Wird eine HIV positive Frau während Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit behandelt, sinkt das Ansteckungsrisiko auf bis zu 2%.

Mit einer Kampagne macht das Aktionsbündnis gegen AIDS auf die Übertragung des HI-Virus zwischen Müttern und Kindern aufmerksam. Fordern Sie die Bundesregierung dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass kein Baby mit HIV geboren werden muss. Jetzt unterzeichnen

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