
In Afrika, Asien und Lateinamerika ist Aids eine Krankheit der Armen. Not, Unterdrückung, zerstörte Familien und mangelnde Bildung sind ein Nährboden für die rasche Ausbreitung von Aids.
Die Krankheit vernichtet viele Entwicklungschancen. Wenn bis zu 40% der aktiven Jahrgänge dem Virus zum Opfer fallen, wirkt das auf das gesellschaftliche Leben wie ein Schlaganfall.
1985 bewilligte MISEREOR die ersten AIDS-Projekte. Uganda wies zu diesem Zeitpunkt die weltweit höchste Zahl an Neuinfektionen auf. Ein Partner aus Uganda, eine Selbsthilfeorganisation aus Kampala, hatte gemeinsam mit Jugendlichen ein umfassendes Präventionsprogramm entwickelt. Sein Erfolg beruhte auf der Eigeninitiative der Betroffenen, die MISEREOR stärkte und unterstützte. Allein dieses Programm erreichte mehr als 300.000 Menschen, wurde Modell für bisher rund 400 folgende Projekte und Beginn einer weltweiten Vernetzung der AIDS-Initiativen.
MISEREOR unterstützt freiwillige Helferinnen und Helfer, die sich um von Aids betroffene Familien kümmern. Über MISEREOR-Spenden werden z.B. Medikamente für die Kranken, Ausbildung für die Freiwilligen und Hilfe für die verwaisten Kinder finanziert. Projekte
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Das Aktionsbündnis gegen AIDS zeigt Deutschland, Russland und Südafrika die gelbe Karte. Mit einer Unterschriftenaktion appelliert das Bündnis an drei Regierungen, sich ihrer Verantwortung im Kampf gegen HIV/Aids zu stellen. mehr
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Aktueller Bericht des Aids-Programms der Vereinten Nationen unaids (pfd, englisch)