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      Wenn Wasser zur Bedrohung wird…

      Unser Spendenprojekt in Mosambik

      Im März fegte der Zyklon IDAI über weite Teile Mosambiks hinweg. Meterhohe Flutwellen ließen Landstriche so groß wie Luxemburg im Wasser versinken. Mehr als ein halbes Jahr später stehen die Menschen immer noch vor dem Nichts.

      Unvergessen sind die Bilder von Opfern, die tagelang auf Bäumen und Dächern in der Hitze ohne Essen ausharren mussten. 2,2 Millionen Betroffene rangen um Hilfe, mehr als 400.000 verloren ihre Lebensgrundlage und über 600 Menschen starben. Jetzt, wo die Trümmer beseitigt sind und der Wiederaufbau vorangetrieben werden soll, fehlt es vor allem an Nahrung. 80 % der Ernte wurde zerstört. Die Böden sind nach Abfließen des Wassers derart mit Schlamm und Sand überdeckt, dass Landwirtschaft hier nahezu unmöglich ist. Gelagerte Lebensmittel und Samen wurden von Überschwemmungen mitgerissen oder durch Feuchtigkeit beschädigt. Viele Familien haben nur wenige schimmelige Maiskolben, die sie noch zu Mehl verarbeiten, damit sie überhaupt etwas zu essen haben.

      Daher setzt MISEREOR mit seinen Partnern nun neben dem Bau stabiler Häuser alles daran, dass die Einwohner Mosambiks genügend Lebens- und Arbeitsmittel für die nächste Aussaat erhalten.