Ein Mann steht in der Abendsonne auf einem Feld.
Kleinbauern gehen mit Hilfe der Diözese juristisch gegen den Landraub vor. © Kopp/MISEREOR
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Paraguay - Ökologische Landwirtschaft und juristische Hilfe gegen Landraub

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Mit Ihrer Spende für dieses MISEREOR-Projekt unterstützen Sie die indigene Minderheit der Guaraní und andere Kleinbauern. Sie helfen, ihre Ernährung und ihr Land zu sichern.

Die Kleinbauern lernen, ihre landwirtschaftlichen Erträge zu steigern. Sie werden unterstützt im Kampf gegen den Raub ihres Landes und den massiven Einsatz von gesundheitsschädigenden Pestiziden und Düngemitteln durch Großgrundbesitzer und Agrarkonzerne.

Die Schulungen zu Bodenschutz, Aufforstung und umweltverträgliche Anbaumethoden sind erfolgreich. Die Bauernfamilien pflanzen nun auch Obst, Gemüse und Heilkräuter mit ökologischen Methoden an. Sie sind Imker und züchten Fische in selbst gebauten Teichen. Hunger und Mangelernährung sind dank dieser Hilfe zur Selbsthilfe überwunden.

Großes Vertrauen für den MISEREOR-Projektpartner

Unser Partner vor Ort ist ein Team der Diözese Coronel Oviedo, dem die Campesinos großes Vertrauen entgegenbringen. Ihre Spende finanziert hier neben den Schulungen Setzlinge und Saatgut für den Obst- und Gemüseanbau sowie Material und Gerät, um Fischteiche anzulegen. Auch Lehrgänge, die sich mit Heilkräutern und traditioneller Medizin beschäftigen, werden angeboten.

Juristische Hilfe gegen Landraub und Umweltzerstörung

Gegen die Vertreibung aus ihrem angestammten Lebensraum und der Vergiftung von Boden und Wasser durch Pestizide benachbarter Großplantagen gehen die Kleinbauern mit Hilfe der Diözese juristisch vor. Immer wieder sterben Vögel, werden Kinder krank, bekommen Erwachsene Ausschlag und Kreislaufprobleme. Außerdem gibt es häufug Fehlgeburten, die auf die hohe Umweltbelastung zurückzuführen sind.

Die ungerechte Landverteilung nimmt Kleinbauern den Lebensraum

In Paraguay ist das Land besonders ungerecht verteilt. Der Staat begünstigt einseitig eine auf Monokulturen angelegte Plantagenwirtschaft, von der nur die Oberschicht und internationale Investmentfonds profitieren. Drei Viertel der Agrarflächen werden mit Soja bebaut - fast ausschließlich als Viehfutter für die weltweite Fleischproduktion.

Monokulturen zerstören den natürlichen Lebensraum

Besonders benachteiligt sind die indigenen Bevölkerungsgruppen wie die Guaraní in Ostparaguay. Ihr Lebensraum wird durch die expansive Großplantagenwirtschaft zunehmend eingeschränkt, die natürlichen Lebensgrundlagen in Paraguay sind zunehmend bedroht.

Unterstützen Sie dieses Projekt, das Lebensraum und Lebensqualität von Ureinwohnern und Kleinbauern sichert, jetzt mit Ihrer Spende.

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Für 50 € können 100 Obstbaumsetzlinge gepflanzt werden.
Spenden per Überweisung:      IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX     Pax-Bank Aachen     Betreff: P23501 Paraguay

Das Land und unsere Partner

Paraguay

Paraguay gehört zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas mit einer extrem ungerechten Güterverteilung. Seit 1962 unterstützt MISEREOR dort einheimische Organisationen, die vorwiegend in den Bereichen kleinbäuerliche Landwirtschaft und Wahrung fundamentaler Menschenrechte aktiv sind.

Projektpartner vor Ort

MISEREOR arbeitet in Paraguay seit Beginn der 1990er Jahre mit der Diözese Coronel Oviedo zusammen. Die Koordinierung und fachliche Beratung des Projekts mit den Guaraní liegt in den Händen eines Agraringenieurs, den ein Beratungsteam von fünf Bauern in der praktischen Arbeit unterstützt. Die kirchliche Projektträgerschaft ist auch deshalb von Vorteil, weil die Campesinos der Kirche - anders als staatlichen Institutionen - großes Vertrauen entgegenbringen.

Mann mit Fisch
Fische werden in eigens angelegten Becken gezüchtet. © Kopp / MISEREOR

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Es kommt vor, dass für ein Spendenprojekt mehr Spenden eingehen, als MISEREOR bewilligt hat. Spendenprojekte stehen beispielhaft für die Arbeit in den von MISEREOR-geförderten Projekten weltweit. Sollte das Spendenaufkommen höher als die Summe sein, die MISEREOR mit den Projektträgern vereinbart hat, schreiben wir deshalb den Überschuss Projekten mit ähnlichem Konzept gut.