Frauen und Kinder holen Wasser aus einer Zisterne und füllen es in Eimer.
Durch sauberes Wasser werden Krankheiten vermieden. © Ehrler/MISEREOR
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Nigeria - Mit sauberem Wasser gegen Hunger und Krankheit

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MISEREOR bittet Sie um Ihre Spende, damit die Menschen im halbtrockenen Nordosten Nigerias Brunnen, Zisternen und Staubecken bauen sowie eine umweltgerechte Landwirtschaft erlernen können.

Sauberes Wasser und ertragreicher Landbau stehen im Zentrum dieses Projekts. So werden Krankheiten vermieden, Hunger und Mangelernährung überwunden. Die Bevölkerung erlernt neue Methoden einer umweltgerechten Landwirtschaft.

Durch den Bau von größeren Stau- oder Regenauffangbecken können die Dorfgemeinschaften in den Regionen Yola und Maiduguri in der Trockenzeit ihre Felder bewässern. Hungern müssen sie jetzt nicht mehr. Teams der Diözesen Yola und Maiduguri erklären den Menschen, wie sie die landwirtschaftlichen Erträge steigern und den Boden vor Erosion schützen können.

Gegen Wassermangel und schlechte Wasserqualität

Wasser ist ein kostbares Gut im Nordosten Nigerias - vor allem in der langen Trockenzeit. Die Frauen laufen oft kilometerweit, um Wasser zu holen. Die Abholzung der Wälder hat eine starke Bodenerosion zur Folge, die Ackerflächen werden unfruchtbar. Zudem können die erodierten Böden kaum noch Regenwasser aufnehmen, sodass der Grundwasserspiegel stetig sinkt.

Sauberes Wasser verhindert gefährlichen Durchfall

Selbst ihr Trinkwasser müssen die Menschen oft aus verschmutzten Tümpeln und Wasserlöchern schöpfen. Das führt zu Durchfall, der bei geschwächten Kindern oft tödlich endet. Auch Typhus, Cholera und Hepatitis A sind eine ständige Bedrohung.

Ein lebenswichtiges Projekt

Das MISEREOR-Projekt in Nigeria zeigt, dass man sich auch in der Halbwüste ausreichend ernähren und sauberes Wasser zur Verfügung haben kann. Die Menschen dort sehen darin einen Segen, wie sie selbst immer wieder sagen.

Unterstützen Sie dieses lebenswichtige und segensreiche Programm jetzt mit Ihrer Spende.

Hinweis: Wegen der Anschläge von Boko Haram kommt es bei dem Projekt in der Region Maiduguri immer wieder zu Einschränkungen und Verzögerungen. Die Region Yola ist bisher nicht betroffen.

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Das Land und unsere Partner

Nigeria

Projektpartner vor Ort

MISEREOR arbeitet mit den Diözesen Yola und Maiduguri im Nordosten Nigerias zusammen. Dort haben Abholzung, Übernutzung der Böden und Bodenerosion viele Ackerflächen weitgehend unfruchtbar werden lassen. Zudem können sie kaum noch Regenwasser aufnehmen. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel stetig ab, weiterer Wassermangel ist vorprogrammiert. Die Landwirtschaft, von der der Großteil der Menschen lebt, wirft immer geringere Erträge ab - steigende Lebensmittelpreise und Hunger sind die Folgen.

Um die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung und vor allem mit sauberem Trinkwasser zu sichern, ist ein umfassendes und nachhaltiges Wasser- und Bodenschutzprogramm nötig, wie es in den Diözese Yola und Maiduguri seit einigen Jahren umgesetzt wird.

Vor allem vor dem Hintergrund des Terrors von Boko Haram kommt der kirchlichen Entwicklungsarbeit ohne Ansehen der Religionszugehörigkeit auch eine friedensfördernde Bedeutung zu.

© Ehrler/MISEREOR

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