Dorf der Mundurukú Sawre Jaybu oder "Dorf Juarez" (benannt nach dem Cazique Juarez) am Rio Tapajos, Distrikt Itaituba, Bundesstaat Pará,
Die Munduruku vom Tapajós sind entschlossen sich für ihre Rechte einzusetzen. © Florian Kopp / MISEREOR
Spendenprojekt

Brasilien - Für den Erhalt des Amazonas!

Ich unterstütze dieses Projekt 5 Kommentare
98 Menschen haben schon
5.182 € online gespendet!

Immer wieder plant Brasilien Riesenstaudämme in der Amazonasregion.  In einer Region mit einer einzigartigen Natur, die unser Weltklima stabilisiert. Und die Heimat vieler indigener Völker ist. Doch die Menschen wehren sich – helfen Sie Ihnen dabei!

Zum Beispiel am Tapajós, einem Nebenfluss des Amazonas. Ihre Spende hilft den Menschen für ihre Rechte einzustehen und die grüne Lunge unseres Planeten zu schützen.  

Baustopp:  Erster Erfolg am Tapajós

Der Kampf des Volks Munduruku und der internationale Druck zeigte Wirkung. Der Bau des Reisenstaudamms wurde vorerst gestoppt. Doch noch ist der Kampf nicht gewonnen. Die Erfahrung mit ähnlichen Mega-Projekten lässt befürchen, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. 

Staudamm Belo Monte am Xingu

Zur Zeit wird der Staudamm Belo Monte teilweise in Betrieb genommen.  Aber noch immer warten Vertriebene auf eine neue Unterkunft oder Entschädigung. Die abgelegenen Dörfer der Indigenen sind bald ohne Wasser, denn hier wird der Xingu an der „Großen Schleife“ trocken fallen. Wie die vielen Dörfer hier ohne Wasser weiter existieren sollen, bleibt eine ungelöste Aufgabe.

 

Aufklärung und Rechtshilfe

Deshalb arbeiten die MISEREOR-Partnerorganisation Terra de Direitos, Comissao Pastoral da Terra (CPT) und Movimento dos Atingidos de Barragem (MAB) sowie die indigenen Pastorale CIMI weiter. Sie klären die Menschen über ihre Rechte auf und versorgen sie mit Informationen über den geplanten Staudammbau und seine Auswirkungen. Sie setzten sich auf der politischen Ebene ein und organisieren Proteste. Sie finanzieren Rechtsanwälte um Rechte einzuklagen. Ihre Spende finanziert diese Experten, die den betroffenen Familien unschätzbar wertvolle Hilfestellung geben.


Helfen Sie regelmäßig

Ich unterstütze dieses Projekt
EINMALIG
MONATLICH
15 € 80 € 150 € 300 €  €
80 Euro sichern im Notfall den Krankentransport der Kleinbauern oder ihrer Familienangehörigen per Boot zur nächstgelegenen Klinik. Der dauert drei Stunden.
Spenden per Überweisung:      IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX     Pax-Bank Aachen     Betreff: S16026 Brasilien

MISEREOR ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nummer 201/5900/5748,nach § 5 Abs.1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer befreit.


Mehr über unsere Arbeit im Brasilien

Massenflucht aus Venezuela
Blog

Massenflucht aus Venezuela

An der Grenze von Venezuela zu Brasilien nimmt in den letzten Tagen und Wochen der Ansturm venezolanischer Flüchtlinge dramatisch zu.

Mehr


Das Land und unsere Partner

Brasilien

Brasilien bedeckt mit mehr als 8,5 Millionen Quadratkilometer knapp die Hälfte des südamerikanischen Kontinents. Im fünfgrößten Staat der Erde mit der Hauptstadt Brasília leben gut 204 Millionen Menschen. In der weltweit neuntgrößten Volkswirtschaft gibt es extreme regionale und soziale Ungleichheiten: Im Süden und Südosten sind die Lebensbedingungen wesentlich besser als im Norden und Nordosten des Landes, wo zum Teil extreme Armut verbreitet ist.

Projektpartner vor Ort

In Abwesenheit funktionierender, staatlicher Institutionen ist die Kirche ein wichtiger Gegenspieler skrupelloser Landlords, korrupter Staatsdiener und ausländischer Großkonzerne. Die Rechte der Bevölkerung zu verteidigen ist Kern der Arbeit der Landpastorale CPT, die im Jahr 2007 gegründet wurde und von MISEREOR unterstützt wird. Mit einem Team von nur drei Mitarbeitern betreut Pfarrer João Carlos Portes ein Gebiet von 177.000 Quadratkilometern mit rund 250.000 Einwohnern. Pimental gehört dazu, mit seinen 850 Einwohnern. Sie alle sollen für einen Staudamm umgesiedelt werden.

Die Munduruku als eines der mehr als 300 indigenen Völker Brasiliens sind einer der Hoffnungsträger, dass der Bau des Staudamms noch verhindert werden kann.  Sie haben laut brasilianischem Gesetz besondere Rechte, ihre Sprache und ihren Lebensraum schützt.
Die Munduruku haben als indigenes Volk laut brasilianischem Gesetz besondere Rechte, die ihre Sprache und ihren Lebensraum schützen sollen. © Florian Kopp / MISEREOR

Was kann ich tun?

Werden Sie Projektpartner!
Untersützten Sie dieses Projekt regelmäßig oder starten Sie eine Spendenaktion

Die DVD zum Projekt

Zu diesem Partnerschaftsprojekt-Projekt gibt es eine DVD mit:
•    ausführlicher Projektbeschreibung
•    Power-Point-Präsentation
•    Bausteinen für Unterricht und Gottesdienst
•    Links und Literaturtipps

Einfach per E-Mail oder telefonisch bestellen.

Haben Sie Fragen?


Es kommt vor, dass für ein Spendenprojekt mehr Spenden eingehen, als MISEREOR bewilligt hat. Spendenprojekte stehen beispielhaft für die Arbeit in den von MISEREOR geförderten Projekten weltweit. Sollte das Spendenaufkommen höher als die Summe sein, die MISEREOR mit den Projektträgern vereinbart hat, schreiben wir deshalb den Überschuss Projekten mit ähnlichem Konzept gut.


Kommentare unserer Spenderinnen und Spender


Mir ist es wichtig, dass wir etwas für den Erhalt unserer Natur und für die Rechte der Einwohner/Ureinwohner tun, denen eigentlich das Land gehört. Ein gutes Leben für alle im Gleichgewicht: Menschen, Pflanzen, Tiere.

Nicola Dumont

War vor Jahren mit den Franziskanern, Bonn in Brasilien und weiß, wie ärmlich die Indigenas dort leben.

Christa Bukes, Dipl-Soz.

Keine unnötige Zerstörung von Lebensräumen von Menschen - und auch Tieren! Es geht auch anders!


Wer sich gegen scheinbar übermächtige Interessen behaupten will, benötigt Mut und Helfer. Der Staudamm steht unter den Interessen der befroffenen Einwohner und nicht darüber. Setzen wir das gemeinsam mit vielen Mithelfern erfolgreich durch!

Reinhard Bäß

Es ist nur eine Kleinigkeit, doch: "Auch Kleinvieh macht Mist"!

Hans W. Hein