Nothilfe

Hunger in Ostafrika

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Spendenaufruf Ostafrika
Äthiopien: Im Dorf der 57-jährigen Agan Kadye haben die Menschen ihr gesamtes Vieh bis auf zwei Ziegen verloren. © picture alliance

Im Osten Afrikas sind mehr als 50 Millionen Menschen von schweren Hungerkrisen betroffen. Die Nahrungsmittelkrise spitzt sich zu. 


"Selten habe ich so viele ausgezehrte Menschen gesehen. Vor allem die alten Frauen machen den Eindruck, als hätten sie aufgehört zu essen, damit für die Jüngeren mehr übrig bleibt."


Jutta Himmelsbach, MISEREOR-Wasserexpertin nach einer Reise in den Norden Kenias


Äthiopien sieht sich der schlimmsten Dürre seit Jahren ausgesetzt. Auch Kenia, Somalia und Uganda leiden unter der extremen Trockenheit. In Teilen des Südsudan herrscht eine Hungersnot 

MISEREOR hat für besonders bedürftige Familien schon vor Monaten mehr Hilfe organisiert: Nahrungsmittel, spezielle Kost für unterernährte Kinder, Wasser, Versorgung der Tiere mit Futter.
Jetzt müssen wir diese Hilfe dringend ausdehnen. Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende.

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Spenden per Überweisung:      IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX      Pax-Bank Aachen       Stichwort: Ostafrika

MISEREOR ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nummer 201/5900/5748,nach § 5 Abs.1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer befreit.


Unser Güte-Siegel

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen DZI bescheinigt MISEREOR den verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit Spenden.

Verwendung

Im Jahr 2015 machten Werbe- und Verwaltungskosten lediglich 6,2% unserer Ausgaben aus. 93,8% dienten den satzungsgemäßen Aufgaben der Projekt- und Bildungsarbeit.

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Unsere Hilfe in Ostafrika

Wir stehen an der Seite der Menschen, die hungern. Dies tun wir gemeinsam mit einheimischen Partnerorganisationen in den betroffenen Regionen in Kenia, Äthiopien, Südsudan und Eritrea.

Unsere Partnerorganisationen leisten vor Ort Hilfe, indem sie...

  • ... akut mangelernährte Säuglinge und Kleinkinder mit Ergänzungsnahrung versorgen,
  • ... Wasser zu Menschen in abgelegenen Gebieten transportieren,
  • ... von Hunger bedrohte Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen,
  • ... Krankenhäuser unterstützen und Mahlzeiten für Schulkinder organisieren,
  • ... die Selbstversorgung stärken, indem sie an Familien Stecklinge für Maniok und Süßkartoffeln ausgeben und hungernde Tiere mit Futter versorgen und gesund erhalten.

"Schon seit zwei Jahren können die Menschen aufgrund der langanhaltenden Dürre nicht mehr ernten. Unsere Partnerorganisationen berichten von Kämpfen um Wasserstellen, massenweise verendeten Tieren, von unterernährten Kindern und Erwachsenen. Auch Todesfälle als direkte Folge des Hungers wurden gemeldet."

Pirmin Spiegel, MISEREOR-hauptgeschäftsführer


Die Hoffnungen der Menschen liegen auf der nächsten Regenzeit im Mai oder Juni. Sollte diese ausfallen, sehen die Menschen einmal mehr einer humanitären Katastrophe entgegen.


Stand der Hilfe

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Ostafrika

Wir unterstützen in den Ländern Ostafrikas langfristige Entwicklungsprogramme - im Südsudan sind es beispielsweise derzeit 17 Projekte. In der aktuellen Notlage stellen wir unseren Partnerorganisationen Soforthilfe zur Verfügung.

Projektpartner vor Ort

In Äthiopien wird Nothilfe von der Organisation "IDURUS Development of Ethiopia" geleistet, mit der wir auch langfristig zusammenarbeiten.

In Kenia führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diözesen Marsabit und Lodwar die Nothilfemaßnahmen durch. Über ein weites Netzwerk von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern können Hilfsmaßnahmen schnell und effektiv organisiert werden.

In Eritrea unterstützen wir unsere Partnerorganisation CAFOD Nairobi dabei, gegen die negativen Einflüsse der Dürre anzugehen.

Im Südsudan ist einer unserer Partner die Diözese Tombura-Yambio.