Foto: Thomas Einberger / Brot für die Welt

Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln

"Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln" ist eine Aktion, in der katholische und evangelische Christinnen und Christen gemeinsam ihre Solidarität mit den Armen und Rechtlosen in der Einen Welt zum Ausdruck bringen. Die beiden kirchlichen Hilfswerke MISEREOR und Brot für die Welt stellen dazu monatlich ein konkretes Projekt vor. 


Monatsprojekte 2018

Foto: Florian Kopp / MISEREOR

Mai: Mexiko - Alle zwei Stunden verschwindet ein Mensch

Mehr als 30.000 Menschen gelten in Mexiko offiziell als vermisst. Die Dunkelziffer ist hoch. Es sind Mütter, Väter, Töchter und Söhne, die plötzlich ohne Vorwarnung verschwinden. Sie kehren von ihrer Arbeit oder einer Vorlesung an der Universität nicht zurück, kommen nicht in der Schule an oder sie werden auf offener Straße entführt. Für die Opfer und ihre Familien beginnt eine Zeit kaum vorstellbaren Leidens; Schmerz, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit wechseln sich ab.

Zum Monatsprojekt Mai 2018

Gottesdienstbausteine zum Projekt


Alphabetisierungskurse für Erwachsene in der St. Mary-Kriche; Kairo
Foto: Thomas Einberger / Brot für die Welt

April: Ägypten - "Ich wollte lesen und schreiben können." (Amany, 25 Jahre)

Amanys Familie gehört zu den ärmsten in El Mashawda, einem 7.000-Seelen-Dorf in Oberägypten. Wie mehr als die Hälfte aller erwachsenen Frauen hat die Mutter zweier Kinder nie eine Schule besucht. "Mädchen brauchen keine Bildung", hieß es. Denn sie würden später doch nur Kinder großziehen, kochen und auf dem Feld helfen. Dieses traditionelle Rollenbild besteht seit Jahrhunderten. Doch langsam bekommt es Risse und ein Wandel ist spürbar.

Zum Monatsprojekt April 2018


eingießen
© Christof Krackhardt/Brot für die Welt

März: Vietnam - Gesundheit beginnt mit sauberem Wasser

Mückenlarven, Krankheitskeime und Schmutz wirbeln im Wasser des Flusses Mekong, aus dem die Kleinbauern in der vietnamesischen Provinz Ben Tre ihr Trinkwasser schöpfen. Die schmutzige Brühe verursacht Durchfall, Wurmerkrankungen und andere Leiden. Doch die Menschen haben keine Wahl: Es gibt weder Wasserleitungen noch ein Kanalsystem. Der Fluss ist für Mensch und Tier die einzige Wasserader - und zugleich Hauptrisiko für Gesundheit und Leben.

Zum Monatsprojekt März 2018


Foto: Michael Mondry / MISEREOR

Februar: Äthiopien - Auch Mädchen haben Rechte

Mädchen haben in Äthiopien kaum Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben. Von klein auf bestimmen ältere Männer über ihre Zukunft, über ihre Verheiratung und ihren sozialen Status. Die Folge: In den ländlichen Gebieten können die meisten Frauen bis heute nicht lesen und schreiben. Auch viele Jungen, die in Armut aufwachsen, gehen nur kurz zur Schule.

Zum Monatsprojekt Februar 2018


Die Organisation "Asociacion de Hermanas Scalabrinianas" (AHS): Hilfe fuer rueck
Foto: Christoph Püschner / Brot für die Welt

Januar: Honduras - Rückkehr ins Leben

Fehlende Arbeitsplätze, Not und Gewalt bestimmen das Leben in Honduras, dem zweitärmsten Land Mittelamerikas. Pro Jahr wagen darum über 100.000 Menschen den lebensgefährlichen Weg in Richtung USA, um Geld zu verdienen und so die Familie in der Heimat zu ernähren. Doch viele scheitern bereits auf dem Weg, fallen den Jugendbanden oder der Polizei in die Hände, wo sie Gewalt und Alpträume erleben. wr die Grenze überwindet, lebt in ständiger Angst vor Entdeckung und schuftet als "Illegaler" ohne jede Absicherung.  

Zum Monatsprojekt Januar 2018


Monatsprojekte 2017

Nightshelter Delhi
Foto: Daniel Etter / MISEREOR

Dezember: Indien - Endlich ein sicherer Schlafplatz

Monatelang lebte Sunita mit ihren vier kleinen Kindern auf den Straßen Neu Delhis. Immer wieder wurde sie von Polizisten von ihrem Schlafplatz verscheucht und manchmal auch geschlagen. Ihr erging es damit wie vielen der 150.000 Obdachlosen in der indischen Hauptstadt. Doch die junge Mutter hatte Glück. Mittlerweile ist die 28-Jährige in einer der inzwischen 60 Nachtunterkünfte der Stadt untergekommen. 

Zum Monatsprojekt Dezember 2017


Organisation CJA in Sucre, Bolivien (Centro Juana Azurduy)
Foto: Karin Desmarowitz / Brot für die Welt

November: Bolivien - Gutes Handwerk schafft gute Perspektiven

Frauen haben es in Bolivien immer noch schwer. Ihren Alltag im ärmsten Land Südamerikas prägen häufig Unterdrückung, Ausbeutung und Gewalt. Viele mittellose Familien aus  dem Umland zieht es in die Hauptstadt Sucre. Diese Landflucht geht häufig mit einem Zerfall kultureller und familiärer Werte einher. Das mündet oft in unerwünschten Schwangerschaften, Alkohol- und Drogenmissbrauch und in steigender Kriminalität. Frauen und ihre Kinder sind häufig Opfer sexueller Gewalt- und Misshandlungen.

Zum Monatsprojekt November 2017


Foto: MISEREOR-Projektpartner

Oktober: Madagaskar - Der Tag, der ihr Leben veränderte

Keine Minute hat sie ihre Entscheidung bereut. Und keine Sekunde muss Madame Justine nachdenken, an welchem Tag sich das Leben ihrer Familie grundlegend verändert hat: Am 4. September 2010 stellte Bakony, die Katechistin und Animateurin der Selbsthilfegruppe, ihnen eine andere, sehr aufwendige Technik des Reispflanzens vor, die mit sehr viel harter körperlicher Arbeit einhergeht.

Zum Monatsprojekt Oktober 2017


Foto: MISEREOR-Projektpartner

September: Syrien - Orte der Hoffnung für Aleppos Kinder

Nur noch jedes zweite Kind in Syrien kann zur Schule gehen. Was kaum jemandem bewusst ist: Das Land hat mittlerweile die schlechteste Einschulungsquote der Welt. Früher gingen 70 Prozent der Mädchen und Jungen auf weiterführende Schulen ? heute erhalten nur noch die Hälfte aller Kinder überhaupt Unterricht.

Zum Monatsprojekt September 2017


Einführung von Bewässerungssystemen und Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft
Foto: Jörg Böthling / Brot für die Welt

August: Malawi - Kostbares Nass für die Felder

Achtzig Prozent der Bevölkerung Malawis leben von der Landwirtschaft. Ob die Menschen eine Ernte einbringen, mit der sie durch das Jahr kommen, hängt vom Regen ab. Infolge des Klimawandels fällt der jedoch immer häufiger spärlich ? oder als Starkregen, der die Humusschicht von den Hängen spült und mit ihr Saatgut und Setzlinge. Dann sind die Menschen von Mangelernährung bedroht oder müssen sogar hungern.

Zum Monatsprojekt August 2017


Foto: Thomas Lohner | Brot für die Welt

Juli: Myanmar - Was zählt, ist der Mensch

Der frischgebackene Vater ist erleichtert. Dam Puia packt die Sachen seiner Frau in eine gelbe Kiste. Endlich können sie mit ihrer neugeborenen Tochter Emili nach Hause gehen! Lal Biak, seine Frau, sitzt auf der Bettkante, die dick eingepackte Emili in ihren Armen: "Die Geburt war schwierig, aber ich habe alle Schmerzen vergessen, als ich das Gesicht meines Babys gesehen habe!", sagt sie überglücklich. Es ist das erste Kind des jungen Paares. Insgesamt fünf Tage lang war die Mutter in der Klinik. Dann haben die Ärzte sie entlassen.

Zum Monatsprojekt Juli 2017


Florian Kopp / MISEREOR

Juni: Brasilien - Menschenwürdig leben

Nur stundenweise Wasser oder Elektrizität: In São Paulo leben rund zwei Millionen Menschen unter ärmlichen Verhältnissen. Oftmals ist das Centro Gaspar Garcia die letzte Hoffnung für die Bewohner, denn Räumungsklagen gehören in der Megacity zum Alltag. Doch wo sollen sie hin? Schon heute gibt es 16.000 Obdachlose in der Stadt.

Zum Monatsprojekt Juni 2017


Landwirtschaftsprojekt mit Bewaesserung
Foto: H. Schwarzbach /argus

Mai: Uganda - Wissen und Wasser machen satt

D wie Dürre, H wie Hunger, W wie Wasser ? das ABC lernen die Mütter ganz lebensnah. Das sind die Wörter, die ihr Leben prägen. Was braucht man, um auch in der Trockenzeit einigermaßen satt zu werden? G wie Gemüse zum Beispiel, sagt die Lehrerin. Für die Familien, die seit Jahrhunderten als umherziehende Viehhirten gelebt haben, ist das ein Fremdwort.

Zum Monatsprojekt Mai 2017



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Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln Kalender 1. Halbjahr 2018

Aktionsmaterial

"Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln" ist eine Aktion, in der katholische und evangelische...

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Wie Ihre Spende helfen kann: 50 Euro reichen aus, um 100 Straßenkinder in Indien mit Schiefertafeln und Kreide auszustatten.
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MISEREOR ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nummer 201/5900/5748,nach § 5 Abs.1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer befreit.


Was ist "Miteinander Teilen"?

"Miteinander Teilen" ist eine gemeinsame Aktion von MISEREOR und Brot für die Welt, die zum Mitmachen einlädt. Über Länder- und Religionsgrenzen hinweg reichen sich Menschen solidarisch die Hände und helfen einander. Als sichtbares Zeichen gelebter Ökumene entwickeln katholische und evangelische Christinnen und Christen Wege aus Armut und Not. Wichtigstes Ziel: die Lebenssituation von hungernden und Not leidenden Menschen weltweit nachhaltig zu verbessern. Dazu stellen die beiden kirchlichen Hilfswerke monatlich ein konkretes Projekt vor und bitten um Spenden. Zu dieser 50-jährigen Tradition von Barmherzigkeit und Nächstenliebe sind Sie ganz herzlich eingeladen.


Wofür werden die Spenden verwendet?

Weil Hunger, Armut und Not in der Welt viele verschiedene Ursachen und Gesichter haben, lenkt jeder Monat die Aufmerksamkeit auf ein besonderes Entwicklungsprojekt. Es lädt ein zu solidarischem Beten, Denken und Handeln. Dabei sind die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika, die ihr Leben zum Besseren wenden möchten, Partner auf Augenhöhe. Die  finanzielle Unterstützung, die sie erfahren, ist möglich durch die Spenden, um die "Miteinander Teilen" monatlich bittet.


Wie können Sie helfen?

Lesen Sie auf jedem Kalenderblatt, wie viel Gutes Sie mit Ihrer Spende bewirken. Sie entscheiden, wie viel, wie oft und auf welchem Weg Sie spenden möchten. Und wenn Ihnen ein Hilfsprojekt besonders am Herzen liegt, können Sie es gezielt unterstützen. So sehen und spüren Sie selbst, dass miteinander teilen weit mehr ist als finanzielle Hilfe. Es bedeutet: Menschen verbinden, Notleidenden helfen, Orte der Hoffnung schaffen und gemeinsam eine bessere Zukunft aufbauen.


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