Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln

"Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln" ist eine Aktion, in der katholische und evangelische Christinnen und Christen gemeinsam ihre Solidarität mit den Armen und Rechtlosen in der Einen Welt zum Ausdruck bringen. Die beiden kirchlichen Hilfswerke MISEREOR und Brot für die Welt stellen dazu monatlich ein konkretes Projekt vor.


Nuevos Horizontes kuemmert sich um Frauenrechte in Guatemala
Thomas Lohnes | Brot für die Welt

Dezember: Guatemala - Schutz und Gerechtigkeit für misshandelte Frauen

Brutale Gewalt und alltägliche Diskriminierung prägen das Leben vieler Mädchen und Frauen in Guatemala. Besonders für Menschen in ländlichen Gebieten gelten sie als dem Mann "von Natur aus" untertan. Frauen müssen dienen, leiden und schweigen. Traditionen, geringe Bildung und gesellschaftliche Tabus tragen maßgeblich zur Unterdrückung bei. Hilfe und Hoffnung für die Opfer von Misshandlungen schenkt die Partnerorganisation "neue Horizonte" (ANH)..

Zum Monatsprojekt Dezember 2016


Relocation-Arbeit in Phnom Penh
Achim Pohl Misereor

November: Kambodscha - Jeder Mensch braucht ein Zuhause

Die Wirtschaft Kambodschas boomt. Doch wie so häufig zahlen die Menschen, die an den Rändern der Gesellschaft leben und nicht um ihre Rechte wissen, den Preis dafür. Im Zentrum der Hauptstadt Phnom Penh ist das offensichtlich: Seit Jahren kaufen Investoren ganze Armutsviertel auf – um Geschäfts- und Bankgebäude, Hotels und Luxuswohnungen zu bauen.

Zum Monatsprojekt November 2016


Projekt für Ernährungssicherung und Einkommenssteigerung für ländliche Haushalte in Ruanda
Karin Desmarowitz | Brot für die Welt

Oktober: Ruanda - 43.000 Familien helfen sich selbst

Ruandas Bevölkerung ist jung und hoffnungsvoll. Auch wenn fast jede zweite Familie in Armut lebt, gibt es doch bescheidene Fortschritte, wie eine verbesserte medizinische Grundversorgung. Doch in Ruanda lebt die Mehrheit der Menschen von der Landwirtschaft. Sie leiden nach wie vor unter zu geringen Ernten und zu kleinen Feldern. Zudem können sich viele Bauern weder Saatgut noch Gemüsesetzlinge oder Material zum Zisternenbau leisten.

Zum Monatsprojekt Oktober 2016


Hausgarten
Uta Wagner | Brot für die Welt

September: Kuba - Mit Gemeindearbeit den Hunger stillen

In den Armenvierteln Havannas sind die Lebensbedingungen nach wie vor sehr schwierig. Wohnungen und Häuser befinden sich oft in einem maroden Zustand, viele Familien müssen ihr Leben mit sehr geringen Gehältern bestreiten oder haben ihre Arbeit verloren. Gesunde Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs sind damit für sie unerreichbar teuer.

Zum Monatsprojekt September 2016


Christoph Püschner | Brot für die Welt

August: Tschad - Leben retten und Gesundheit schenken

Es gibt nur einen Arzt und der Weg zu ihm ist für viele weit - und dennoch: Das Krankenhaus von Koyom im Süden des Tschad ist für viele Menschen ein Segen. Wer es hierher schafft, kann sich glücklich schätzen. Das Hospital versorgt 82.000 Einwohner - dort wo die Strecken zwischen den Dörfern weit und die meisten Menschen bettelarm sind. Tausende von ihnen behandeln Dr. Ndita und die 20 Pfleger und Hebammen jedes Jahr.

Zum Monatsprojekt August 2016


Reportage Tiljala Road Slum an den Bahngleisen Park Circus in Kolkata
Foto: Hartmut Schwarzbach | MISEREOR

Juli: Indien - Damit Kinder nicht als Müllsammler enden

"Ich dachte, ich bin nicht mehr wert als der Müll, auf dem ich arbeite", erinnert sich Soni Khatun an ihre Kindheit in den Elendsvierteln von Kalkutta. Sie war erst fünf Jahre alt, als sie mit ihren Geschwistern Tag für Tag auf den stinkenden Müllkippen nach Verwertbarem suchte. Was die Kinder im Müll fanden, verkauften sie für ein paar Rupien an Zwischenhändler. "Anders hätte
unsere Familie nicht überleben können", fährt Soni fort.

Zum Monatsprojekt Juli 2016


A Kurdish refugee woman from the Syrian town of Kobani holds a child in a camp in the southeastern town of Suruc, Sanliurfa province
Foto: Reuters

Juni: Nordirak - Flüchtlingshilfe ist Nächstenliebe

Mehr denn je sind wir aufgerufen, Menschen zu helfen, die wegen Krieg und Gewalt ihre Heimat verlassen mussten. Der Weltflüchtlingstag am 20. Juni soll unser Herz für das Schicksal von Familien öffnen, die meist alles verloren haben. Auf ihrer langen und oft lebensgefährlichen Odyssee haben viele Schreckliches erlebt. 

Zum Monatsprojekt Juni 2016


Gerechtigkeit für Näherinnen
© Florian Kopp / Brot für die Welt

Mai: Nicaragua - Gerechtigkeit für Näherinnen

Unter  gefährlichen,  menschenunwürdigen  Bedingungen  arbeiten viele Frauen in Textilfabriken auf der ganzen Welt. Sie schuften bis zu 16 Stunden am Tag und verdienen kaum genug, um ihre Familien zu ernähren.  Arbeitsunfälle ohne medizinische Versorgung, fehlende Schutzkleidung beim Umgang mit Chemikalien, Verweigerung von Mindestlohn und wahllose Kündigungen sind an der Tagesordnung. Bekannt ist diese Situation vor allem in Asien – doch auch in anderen Ländern
ist dies keine Seltenheit.

Zum Monatsprojekt Mai 2016


Die beiden Leidensgenossinen Carmenza Gomez und Luz Marina Bernal schauen sich gemeinsam alte Fotos an.
Foto: MISEREOR / Kopp

April: Kolumbien - Politische Verbrechen aufklären

Eine Einladung zur eigenen Beerdigung – das war für Maria Estela Jara Gutiérrez die letzte Warnung. Seit Jahren kämpfte die mutige Richterin in ihrer Heimat Kolumbien für die Aufklärung der Morde an unschuldigen Zivilpersonen. Nur allzu oft wurden der Öffentlichkeit diese „falschen Gefallenen“ als Guerilla-Kämpfer präsentiert. Nachdem die unerschrockene Richterin einen pensionierten Militär-Oberst zu 30 Jahren Haft verurteilte, begann der Psychoterror.

Zum Monatsprojekt April 2016


Rechtsbeistand in Bangladesch - NGO Nagorik Uddyog (NU)
Foto: Brot für die Welt | J. Böthling

März: Bangladesch - Gerechtigkeit für alle Frauen!

Kinderhochzeiten sind in Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Welt, an der Tagesordnung. Mongila Khatum ist 15 Jahre, als sie an ihren Onkel Afanul verheiratet wird und in das Haus ihrer Schwiegereltern zieht. „Für die Mitgift hat meine ganze Familie zusammengelegt“, erinnert sie sich. „Aber meinem Mann war das nicht genug. Ich sollte das Stückchen
Land verkaufen, das ich von meinem Vater geerbt habe“, fährt sie fort. „Aber dort lebt doch meine Mutter!“ Als sich das Mädchen weigerte, wurde sie geschlagen und aus dem Haus gejagt.

Zum Monatsprojekt März 2016


Februar: Südsudan - Den Hunger stillen

Wenn wir zur Fastenzeit Einkehr halten, um uns auf Wesentliches im Leben zu besinnen, gehören Verantwortung, Liebe und Hilfe für unsere Nächsten stets mit dazu. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass notleidende Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, Wege in eine bessere Zukunft einschlagen können. Hilfe zur Selbsthilfe ist auch im Südsudan nötig.

Zum Monatsprojekt Februar 2016


Ein Kind hält ein selbst gemaltes Bild hoch.

Januar: Sri Lanka - Endlich Frieden finden

Wie  ein  Albtraum  klingt  die  Geschichte,  die  Amrita  aus Sri Lanka erzählt. Als kleines Mädchen verlor sie ihre Eltern und wuchs in einem Waisenhaus der „Tamil Tigers“ auf – einer Rebellenorganisation, die im Bürgerkrieg in Sri Lanka Kindersoldaten einsetzte.

Zum Monatsprojekt Januar 2016



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„Miteinander Teilen – Gemeinsam Handeln“ ist eine Aktion,in der katholische und evangelische...

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Was ist "Miteinander Teilen - Gemeinsam Handeln"?

Miteinander Teilen ist eine bundesweite Eine-Welt-Aktion, an der sich katholische und evangelische Christinnen und Christen beteiligen. Sie sehen in der Kluft zwischen Nord und Süd, in der Existenznot von fast einer Milliarde Menschen eine tägliche Herausforderung. Die Aktion versteht sich daher als eine Initiative für das ganze Jahr.


Wer trägt die Aktion?

Die Aktion wurde 1967 von der katholischen deutschen Bischofskonferenz und vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland gegründet. Mit der Durchführung wurden die beiden Hilfswerke MISEREOR und Brot für die Welt beauftragt. Diese wenden sich vorwiegend an die Kirchengemeinden und an örtliche Gruppen als Mithelfer und „Vermittler“, die die Themen der Aktion in den Gottesdienst und das Gemeindeleben einbeziehen, aber auch an Gemeinschaften, Schulen und sonstige Bildungseinrichtungen, die Familien und jede(n) Einzelne(n) ansprechen.


Wie werden die Ziele erreicht?

Die Hilfswerke stellen in jedem Monat ein konkretes Entwicklungsprojekt vor. Es dient als Bezugspunkt für solidarisches Beten, Denken und Handeln. Die Menschen, die im Projekt als Betroffene eine Rolle spielen, sollen als Partner bewusst werden. Für das Projektvorhaben kann auch ein finanzieller Beitrag geleistet werden. Die Spende ist aber nicht das einzige und ausschließliche Anliegen der Aktion.


Wofür werden die Mittel verwandt?

MISEREOR und Brot für die Welt bemühen sich, als Projektträger und Partner ökumenisch arbeitende Gruppen in der sog. Dritten Welt zu finden. Dies gelingt nicht immer. Doch werden stets Partner angesprochen, die eine prinzipielle Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit unterschiedlichen religiösen und gesellschaftlichen Gruppen zeigen. Die auf diesen genannten Beträge bezeichnen die Mittel, die MISEREOR und Brot für die Welt gemeinsam für eine dreijährige Förderung der Projekte zugesagt haben.


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