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Aachen, 21. März 2017

Spendenaufruf Überschwemmungen in Peru

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MISEREOR hilft Opfern von Überschwemmungen in Peru

(Aachen, 21. März 2017). Nach schweren Überschwemmungen, Schlammlawinen und Erdrutschen in Peru sagt MISEREOR der betroffenen Bevölkerung rasche Unterstützung zu. Das Werk für Entwicklungszusammenarbeit stellt 50.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. "Damit kann unsere Partnerorganisation, die Nationale Caritas Peru, Opfer der Unwetterkatastrophe mit dringend notwendigen Alltagsgütern unterstützen", sagt MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel.

Geplant ist unter anderem die Verteilung von Nahrungsmitteln und Trinkwasser, die Beschaffung und Ausgabe von Material für Aufräumarbeiten und die Reparatur von Wohnraum, die Herrichtung und Ausstattung von Unterkünften sowie die medizinische Versorgung von Verletzten und Kranken.

"Noch ist nicht absehbar, wann sich die Lage entspannt. Doch müssen wir damit rechnen, dass die starken Regenfälle bis in den April anhalten. Daher bitten wir herzlich um Spenden, um weiter wirksame Unterstützung leisten zu können", erläutert Spiegel.

Bereits jetzt sind durch die Unwetter etwa 75 Menschen ums Leben gekommen, 72.000 haben ihre Häuser verloren. In 811 der insgesamt 2800 Distrikte gilt wegen der Naturkatastrophe der Notstand.

Nach Berichten von MISEREOR-Partnerorganisationen ist auch die Bevölkerung der Hauptstadt Lima durch die Regenfluten stark betroffen. Die Stadtverwaltung hat das Trinkwasser rationiert.

Meerwasser fünf Grad wärmer als normal

Die heftigen Regenfälle in Peru sind eine Folge des Klimaphänomens El Niño Costero. Das Oberflächenwasser vor der Pazifikküste des Landes ist in diesem Jahr um fünf Grad wärmer als im langjährigen Mittel, es kommt zu ungewöhnlich starken Verdunstungen, die in den Anden abregnen. Auf den normalerweise sehr trockenen und sandigen Böden mit wenig Vegetation fließen die Regenmassen über die Oberfläche ab, statt ins Erdreich einzudringen.

MISEREOR unterstützt die Nothilfe in Peru

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MISEREOR-Projekte in Peru

Informieren Sie sich auch über Spendenprojekte in Peru:

Ökologische Landwirtschaft in den Anden

Würdevoll leben und wohnen in Armenvierteln

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