Aachen, 25. November 2016

Neues MISEREOR-Hungertuch: „Ich bin, weil du bist“

Renommierter Künstler Chidi Kwubiri aus Köln gestaltet das Hungertuch 2017/2018

(Aachen, 25. November 2016) „Ich bin, weil du bist“ - Dieses afrikanische Sprichwort ist Titel des neuen MISEREOR-Hungertuchs. Das von dem aus Nigeria stammenden Künstler Chidi Kwubiri geschaffene monumentale und farbenfrohe Gemälde ist zentraler Bestandteil der Fastenaktionen 2017/2018. Die Fastenaktion wirbt zwischen Aschermittwoch und Ostern um Spenden für die Projektarbeit der MISEREOR-Partner in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Das in schillerndem Grün-Blau und Gelb-Orange gestaltete neue Hungertuch lädt ein zum Dialog über die Art und Weise, wie wir einander näher kommen und gemeinsam die Zukunft gestalten können. „Ich bin, weil du bist“ thematisiert in Zeiten vielfältiger globaler Krisen und Herausforderungen vertrauensvolle Begegnungen auf Augenhöhe und die gesellschaftliche Teilhabe aller. Chidi Kwubiri, 1966 in Nigeria während des Biafra-Krieges geboren und aufgewachsen, ist ein international bekannter und viel beachteter Künstler. Er studierte Fine Arts an der Düsseldorfer Kunstakademie und schloss sein Studium als Meisterschüler bei  dem renommierten Maler, Grafiker und Bildhauer A.R. Penck ab.

Inspiration: Die zwei größten Flüsse Nigerias

Die Erfahrung mit den gewaltsamen Auseinandersetzungen während des Biafra-Krieges in seiner Heimat, mit Hunger und schließlich auch Flucht, sind für Chidi Kwubiri ebenso künstlerische Inspiration wie die Landschaft Nigerias. „Die Ströme Niger und Benue fließen zusammen und existieren friedlich nebeneinander, obwohl sie aus verschiedenen Quellen stammen. Wenn diese beiden Naturkräfte zusammenkommen, sich gegenseitig prägen, ansehen und förmlich sagen: ‚Schau, ich bin, weil du bist‘, dann ist es das, was ich mit dem Hungertuch versuche auszudrücken“, betont Kwubiri.

Das Hungertuch: Jahrtausend alte Tradition

Hungertücher hängen zur Fastenzeit in vielen Kirchen Deutschlands und werden bundesweit bei vielfältigen Bildungs- und Informationsaktivitäten eingesetzt. Zudem tragen Wallfahrer das Hungertuch alljährlich durch verschiedene Regionen Deutschlands und machen damit auf die Themen und Kampagnen von MISEREOR aufmerksam. Seit 1976 haben zahlreiche Künstlerinnen und Künstler Hungertücher für MISEREOR gestaltet. Sie geben mit ihrer eindrucksvollen und vielfältigen Bildsprache Zeugnis von der Solidarität mit den Armen, Schwachen und Ausgegrenzten und  sind immer auch Anfrage an unser Christsein und unseren Lebensstil.

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Das Hungertuch ist fester Bestandteil einer jeden Fastenaktion von MISEREOR. Im Jahr 2017/2018...

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MISEREOR-Hungertuch 2017/2018


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