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      Aachen, 08.08.2019

      Stichwahl in Guatemala

      (Aachen, 08. August 2019) Vor der Stichwahl für das Amt des Staatspräsidenten in Guatemala am kommenden Sonntag erklärt Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer von MISEREOR:

      „Die Stichwahl der beiden Präsidentschaftskandidaten in Guatemala bekommt vor dem Hintergrund des Abkommens mit den USA zur Einstufung des Landes als sicherer Drittstaat für Asylsuchende zusätzliche Brisanz. Es ist nicht hinnehmbar, dass Migrant(inn)en aus Honduras und El Salvador, die vor Gewalt und Verfolgung fliehen, künftig in einem Land Schutz suchen müssen, das ebenfalls durch extreme Gewalt und Verfolgung geprägt ist. Die humanitäre Krise würde sich für Guatemala und die migrierenden Gruppen aus den Nachbarländern verschärfen. MISEREOR fordert gemeinsam mit den guatemaltekischen Bischöfen das künftige Staatsoberhaupt des Landes auf, das Asylabkommen mit den USA zu revidieren und neu zu verhandeln. Auch die deutsche Bundesregierung muss sich auf internationaler Ebene sowie gegenüber der künftigen Regierung Guatemalas für den Schutz der Migrant(inn)en in Mittelamerika und für die Aufhebung des Abkommens in seiner jetzigen Form einsetzen.“

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