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      Soldaten versperren aufgereiht eine Straße
      Aachen, 1. Februar 2021

      Statement zum Staatsstreich in Myanmar

      (Aachen, 1. Februar 2021)Zum Staatsstreich in Myanmar äußert sich Corinna Broeckmann, die zuständige Länderreferentin bei MISEREOR:

      „MISEREOR setzt sich zusammen mit seinen Partnerorganisationen für Frieden in Myanmar ein und ruft die dortigen Machthaber dazu auf, die Parlamentswahlen von November 2020 anzuerkennen, alle im Zuge des Putsches festgenommenen Politiker und Politikerinnen freizulassen und endlich einen dauerhaften Frieden für die Menschen in Myanmar zu schaffen, die seit mehr als siebzig Jahren darauf hoffen.

      Angesichts der anhaltenden militärischen Konflikte in verschiedenen Teilen des Landes, die seit Jahren zu Vertreibung und Flucht führen, erfüllt uns das Geschehen mit großer Sorge. Wir fürchten, dass nun Not und Gewalt noch zunehmen und zivilgesellschaftliche Spielräume massiv eingeschränkt werden.

      Auch die Ortskirche zeigt sich sehr besorgt: In einer Stellungnahme vom 25. Januar appellierte Kardinal Charles Bo, Erzbischof von Yangon, an die zivile Regierung und das Militär, Frieden zu schaffen und die Einheit des Landes zu wahren: Krieg sei die Sprache des Todes, erklärte der Kardinal.  Gewalt erzeuge niemals Frieden. Das Streben nach militärischen Lösungen führe nur zu endlosem Krieg, endlosem Elend.“

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