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      Aachen, 1. März 2021

      Grenzüberschreitungen und Rechtsverstöße melden

      Vertraulich und sicher Grenzüberschreitungen und Rechtsverstöße melden

      (Aachen, 1. März 2021) MISEREOR verstärkt seine Bemühungen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt, Machtmissbrauch, Mobbing, Korruption, Unterschlagung von Geldern und anderen Rechtsverletzungen. Seit kurzem ist zu diesem Zweck auf der Internetseite des katholischen Werks für Entwicklungszusammenarbeit misereor.de ein neuartiges Hinweisgeberportal freigeschaltet. Es steht allen offen, die die Organisation – bei Bedarf auch anonym – über Verstöße gegen die Verhaltensgrundsätze von MISEREOR, organisationsinterne Regelungen oder geltende Gesetze informieren möchten.

      Meldungen können dabei in deutscher, englischer, französischer, spanischer oder portugiesischer Sprache abgegeben werden, sie werden sorgfältig geprüft und vertraulich behandelt. Hinweisgeber*innen sollen größtmöglichen Schutz erfahren.

      Machtmissbrauch im Blick

      „MISEREOR hat großes Interesse daran, dass nachweisbare oder vermutete Grenzüberschreitungen oder gar Rechtsverletzungen gemeldet werden“, sagt Geschäftsführer Thomas Antkowiak. Dabei richtet er ein besonderes Augenmerk auf Machtmissbrauch. „Dieser kann in ganz unterschiedlichen Formen auftreten, beispielsweise, um an personenbezogene Daten zu gelangen, Spendengelder zu veruntreuen oder Menschen zu schaden. Eine besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang der Machtmissbrauch durch sexualisierte Gewalt und Ausbeutung.“ 

       MISEREOR arbeitet seit vielen Jahren daran, auch intern eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der Vielfalt, Chancengleichheit, Geschlechtergerechtigkeit sowie der Schutz von Kindern und anderen vulnerablen Gruppen gefördert werden und sich alle Personen, die an der Umsetzung der Organisationsziele beteiligt sind, mit gegenseitigem Respekt begegnen. „Dies setzt ein Klima voraus, in dem Machtstrukturen – auch zwischen Geschlechtern – offen reflektiert werden können. Ziel ist eine Organisationskultur der Achtsamkeit, des Hinsehens, des Eingreifens, des Respekts, der Wertschätzung und der Achtung persönlicher Grenzen“, betont Antkowiak.

      Ombudsperson als weitere Anlaufstelle

      Falls Hinweisgeber*innen anonym bleiben möchten, werden sie auf dem von einem externen Dienstleister bereitgestellten Portal technisch geschützt. Dieses steht Spender*innen, Mitarbeiter*innen, Ehrenamtlichen, Dienstleistern, Partnerorganisationen sowie weiteren anonymen Hinweisgeber*innen, unabhängig von Zeit und Ort, zur Verfügung.
      Das Hinweisgebersystem ist über die MISEREOR-Webseite und direkt über das Portal des zuständigen Dienstleisters unter www.bkms-system.com/misereor zu erreichen.  

      Eine weitere Beschwerdemöglichkeit besteht in der direkten Kontaktaufnahme mit der von MISEREOR eingesetzten Ombudsperson Günter Siebertz. Er geht jedem Verstoß gegen Gesetze oder organisationsinterne Regelungen, aber auch anderen Hinweisen und Beschwerden nach. Siebertz ist ebenfalls erreichbar über das Hinweisgeberportal, aber auch per Post an Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Ombudsstelle, Mozartstr. 9, 52064 Aachen. 

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      Mehr Informationen unter "Transparenz"