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      Aachen, 13. Juli 2016

      Schnelle Hilfe für den Südsudan

      100.000 Euro: MISEREOR reagiert auf akute humanitäre Krise nach neuen Kämpfen

      (Aachen, 13. Juli 2016) Angesichts der wieder aufgeflammten schweren Kämpfe im Südsudan hat MISEREOR seinen Partnerorganisationen in dem Krisenland schnelle Hilfe zugesagt. "Wir stehen in ständigem Austausch mit den beiden Ordensgemeinschaften ‘Comboni-Missionare’ und ‘Daughters of Mary Immaculate’ sowie verschiedenen Diözesen, deren Entwicklungs- und Hilfsprojekte wir seit vielen Jahren unterstützen", sagte MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon am Mittwoch in Aachen. "Nun geht es zuallererst darum, Bürgerinnen und Bürger, die vor den Kriegshandlungen im Südsudan geflohen sind, mit dem zum Überleben Notwendigen zu versorgen." Für diesen Zweck stellt MISEREOR 100.000 Euro zur Verfügung.

      Zehntausende Menschen haben wegen der Kampfhandlungen in der Hauptstadt Juba und der nördlichen Stadt Wau ihre Häuser verlassen und suchen derzeit in Kirchen, Ordenshäusern, Priesterseminaren, Schulen und öffentlichen Gebäuden Schutz, weil sie um ihr Leben fürchten. Die Versorgungslage ist in dem ohnehin von Dürre geplagten ostafrikanischen Land äußerst angespannt. In einem Priesterseminar in Munuki hätten über 4000 Flüchtlinge tagelang nicht ausreichend mit Lebensmitteln versorgt werden können, berichtet Bruder Bernhard Hengl, der zu den Comboni-Missionaren gehört. Schon vor Ausbruch der neuen bewaffneten Auseinandersetzungen waren im Südsudan 4,6 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

      Dramatische Nachrichten

      MISEREOR erreichten zuletzt dramatische Nachrichten aus dem Südsudan. In Tongping einem Ortsteil von Juba seien Menschen in der Katholischen Universität von bewaffneten Soldaten tagelang massiv bedroht worden, hieß es in Berichten von Partnerorganisationen. Es komme zu systematischen Hausdurchsuchungen, um Rebellen aufzuspüren. Bei diesen Aktionen seien auch Mütter, Kinder und alte Menschen uns Leben gekommen. MISEREOR-Partner befürchten zudem, dass die Folgen des wieder ausgebrochenen Bürgerkrieges weitaus dramatischer sind, als von offiziellen Stellen dargestellt und es bereits zu mehreren tausend Todesopfern gekommen ist. Die Regierung in Juba hat bisher von mehreren hundert Toten gesprochen. In anderen Berichten an MISEREOR hieß es, trotz der angekündigten Waffenruhe werde weiter geschossen. Wegen der prekären Sicherheitslage wird eine Reihe von deutschen Fachkräften, die im Auftrag von MISEREOR im Südsudan tätig sind, in diesen Tagen ausgeflogen.

      Waffenembargo und mehr Blauhelme notwendig

      "Die Menschen im Südsudan brauchen so schnell wie möglich unsere Hilfe. Deshalb bitten wir dringend um Spenden", sagte Bröckelmann-Simon. Er appellierte zudem an die Bundesregierung, sich unverzüglich für ein Embargo von Waffenlieferungen an den Südsudan und eine Ausweitung der UN-Blauhelm-Mission in dem afrikanischen Staat einzusetzen. "Es ist wichtig, dass die mit uns kooperierenden Hilfsorganisationen gefahrlos und schnell Nahrungsmittel an die notleidende Bevölkerung verteilen können."

      MISEREOR arbeitet seit Jahrzehnten mit lokalen Partnerorganisationen im Gebiet des Südsudans zusammen, die auch in dieser schweren Krise der Zivilbevölkerung zur Seite stehen. Das Werk für Entwicklungs-zusammenarbeit legt den Schwerpunkt seiner Förderung dabei auf die Bekämpfung von Hunger - etwa durch die Beschaffung von Saatgut und die Beratung und Schulung von Menschen, die Lebensmittel anbauen - sowie die Unterstützung von Maßnahmen im Bildungs- und Gesundheitsbereich. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Friedens- und Konfliktbewältigungsarbeit.

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      Kommentare unserer Spenderinnen und Spender


      Der Mensch soll helfen können wo er nur kann wenn andere Menschen in Not sind! Gebt euch ein ruck und macht einfach mit! Jeder Euro zählt... Fühl dich umarmt und Danke dass du agierst um anderen zu helfen...

      Rocco Tulipano

      Solidarität mit denjenigen, die täglich ums Überleben kämpfen. Anlässlich eines ökum. Gottesdienstes zum Kirchweihfest "Lebendiges Wasser" gesammelt.

      Kath. Kirchort St. Pankratius, Usingen-Wernborn / Evgl. Kirche Usingen-Eschbach

      Jeder einzelne Tropfen wird zum Teil eines Stroms

      Michael

      Bitte helfen Sie weiterhin dem notleidenden Afrika!

      Murksi

      Wenn wir alle etwas abgeben, können wir die Menschen vor dem Verhungern retten!

      Peter

      Wir im Westen sind Hauptverantwortlich für den Klimawandel!

      B.L.

      Es gibt Menschen, die dieses Geld dringender brauchen als wir.

      Familie Polreich

      Frohe Ostern allen Menschen auf der Welt.

      Alexander

      Was man Gutes tut, erhält man vielfach zurück - nur manchmal merkt man es nicht!

      R. Krieg

      Helft

      Steffi

      Schade, dass die internationale Staatengemeinschaft bzw. Politik mal wieder nur zuschaut und versagt.

      Heiko Mauel

      Danke für jede Hilfe, für jeden Menschen der nach seinen Möglichkeiten etwas tut, besonders den Menschen vor Ort und den Berichterstattern.

      Juliane W.

      Ich halte mein Versprechen ein, dass ich meinem Herrn Jesus gegeben habe. Ich liebe ihn ! :-)

      Rainer Sinn aus Pforzheim-Eutingen in Love for JEsus

      s.o.

      Leopold Fischer

      Ein großes Lob an alle Mitarbeiter und Unterstützer von MISEREOR !

      Jeska81

      Hilfe tut allen gut, auch dem Spendenden

      PJM

      Die Umwelt-AG des Kardinal-Frings-Gymnasium unterstützt die Menschen im Südsudan mit 120€ Flaschenpfand, das die Schüler gesammelt haben!

      Umwelt-AG des Kardinal-Frings-Gymnasium

      Bitte gib uns ein großzügiges Herz!

      J.v.N.

      Es hilft nichts, langfristige Programme zu unterstützen, wenn die zukünftige Zielgruppe in der Zwischenzeit verhungert ist!

      Klaus BEchtold, Kolping- DV Hildesheim "Bewahrung der Schöpfung"

      für helfen ist nie zuspät!!

      Obaid Wahab

      Gegrüßet seist Du Maria, voller Gnade


      Selig seid ihr, wenn ihr teilen könnt!

      Sebastian Sellinat

      „Wenn Du liebst, dringst Du ans Licht wie der Same, der in der Erde verborgen war.“

      Ewald

      Ich danke Gott, dass es uns, unseren Kindern und Enkeln so gut geht. Wenn wir uns mit vielen anderen Ländern vergleichen, ist es eine Verpflichtung für uns zu spenden.

      C. Kröger

      Charité


      In Deutschland leben viele Menschen mit einem "gediegenen" Einkommen. Mit einer kleinen Einschränkung unsererseits könnten wir eine spürbare Hilfe gegen den Hunger in der Welt leisten.


      Was man Gutes tut, erhält man vielfach zurück - manchmal merkt man es nur (leider) nicht!


      Danke, dass es uns gut geht und Danke an Misereor, was meine Spende an den von mir ausgewählten Projekt weitergibt.


      Unsere Familie hat Weihnachten eine kleine Tombola gemacht und den Erlös spenden wir für die Menschen und Kinder im Sudan und Südsudan. Das zu tun fühlt sich gut an, wir werden es fortsetzen und jedes Jahr ein bisschen helfen.


      Ich bete, dass diese Spende die Menschen erreicht, die es bitter nötig haben!!

      Ein Mensch

      Wenn man auf sein Gewissen hört, weiß man, es ist eine Pflicht zu helfen.

      Mate

      Hilfe für die Menschen vorOrt ist effektiv und sinnvoll, da sie ALLEN dort zugute kommt - nicht nur exklusiv denen, die in unser Land und unsere Sozialkassen strömen.

      Antigutmensch

      Für mich ist wichtig, dass diese Menschen Perspektiven bekommen und nicht durch Hunger und Armut in den Teufelskreis des Hasses und der Gewalt geraten. Helfen Sie alle mit! Gottes Segen für die Arbeit von MISEREOR!

      Frank W.

      Bitte unterstützen Sie die Arbeit von misereor mit Ihrer Spende! Jeder Mensch hat das Recht auf ein menschenwürdiges Leben, wir müssen daher von unserem Wohlstand etwas abgeben.

      Stefan Paulus

      Ich schätze die Hilfsprojekte gerade für diese Region als sehr wichtig ein. Und natürlich auch den Ansatz hinsichtlich einen nachhaltigen Hilfe, die auch noch in der Zukunft wirkt.

      Joachim

      Damit die Hoffnung nicht stirbt....Hoffnung ist für das Leben, wie Sauerstoff für die Lunge. Wer keine Hoffnung mehr hat, erstickt an der Gegenwart.

      Michael Völker

      Vergeßt die Hungernden nicht! Öffnet Ihnen Eure Hände, Euer Herz. Lasst sie nicht warten!


      Wir hier in Deutschland haben alles, was man zum Leben braucht. Wir schenken unseren Familien und Freunden in diesem Jahr gemeinsame Zeit und wollen statt vieler kleiner Geschenke an sie, dort helfen, wo "Geschenke" wirklich gebraucht werden.

      Familie Köstner

      Das Flüchtlingsthema ist wichtig, aber man darf durch das Vergessen anderer Krisenherde Grundlagen für neue Flüchtlingswellen schaffen

      Reinhard Maas

      Ich hoffe das mit meiner Spende den hungernden Menschen gehofen werden kann.

      Sebastian

      Afrika-der vergessene Kontinent?

      Monika R.