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      Plakat MitMenschen Alvera
      Plakat MitMenschen Alvera
      Aachen, 11. Dezember 2020

      Neue MISEREOR-Plakatkampagne: Mit Menschen.

      (Aachen, 11. Dezember 2020) Die neue Plakatkampagne des Werks für Entwicklungszusammenarbeit, die ab Dezember bundesweit zu sehen ist, bringt den Kern der Arbeit von MISEREOR auf den Punkt: Mit Menschen. Gemeinsam mit Menschen weltweit setzt MISEREOR sich ein – für Mitmenschlichkeit und Solidarität und gegen Ausgrenzung und Zerstörung. Partnerinnen und Partner aus MISEREOR-Projekten in Asien, Afrika und Lateinamerika standen und stehen Pate für die verschiedenen Motive der Plakatreihe und geben somit den Schicksalen und Erfolgen hinter der Projektarbeit ein authentisches Gesicht.

      Entschlossen und freundlich blicken die grün-braunen Augen vom Plakat, eingerahmt von braunen Locken. Alvera T. ist das Gesicht des ersten Plakatmotivs der MISEREOR-Kampagne „Mit Menschen.“ Als Jugendliche floh sie aus dem Irak in den Libanon. Heute arbeitet sie als Sozialarbeiterin beim MISEREOR-Partner Pontifical Mission in Beirut mit anderen Flüchtlingskindern. Aus eigener Erfahrung weiß sie, was sie brauchen.

      „Wenn Kinder aus Kriegsgebieten hier ankommen, sind sie sehr gestresst — durch die fremde Umgebung und alles, was sie erlebt haben. Bei uns in der Schule lernen sie Neues kennen und haben die Möglichkeit zu zeigen, was in ihnen steckt“, sagt Alvera. Die junge Frau strahlt Energie und Zuversicht aus. Trotz der traumatischen Erlebnisse der Kriegsjahre im Irak und auf der Flucht sagt sie heute: „Das ist jetzt meine Stärke: Ich habe das Gefühl, dass ich alles bewältigen und alles schaffen kann.“

      Mitmenschlichkeit als Antwort
      Alveras eindringlicher Blick auf dem Plakat berührt und soll dennoch bewusst nicht Anklage sein. „Kardinal Frings gab MISEREOR Ende der 1950er Jahre den Auftrag mit auf den Weg, ‚den Mächtigen der Erde vom Evangelium her ins Gewissen zu reden‘, sie für die Belange der in Armut und Ungerechtigkeit lebenden Menschen weltweit zu sensibilisieren. Diese sollen Maßstab des Handelns sein und Unrecht öffentlich gemacht werden“, erläutert Pirmin Spiegel, MISEREOR-Hauptgeschäftsführer. „Die Plakate ermutigen, aktiv an der Seite derer zu stehen, die ausgegrenzt werden und denen das Notwendigste fehlt.“

      Diesem politischen Auftrag hat sich das Werk für Entwicklungszusammenarbeit bis heute verschrieben. Wo Ungerechtigkeit, Gewalt, Hunger oder Armut herrschen, stellt sich MISEREOR an die Seite der Betroffenen. Spiegel ergänzt: „Wir stoppen nicht bei der Benennung eines Missstandes, sondern erarbeiten mit den Partnern konkrete, an die Situation angepasste Antworten und Alternativen. Tätige Mitmenschlichkeit leitet all unsere Arbeit – in Deutschland und weltweit.“

      MISEREOR fördert aktuell 2.865 Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 809 Millionen Euro in 86 Ländern in Afrika und dem Nahen Osten, Asien und Ozeanien, Lateinamerika und der Karibik. Seit der Gründung im Jahr 1958 kamen so bereits über 110.500 Projekte in Bereichen wie Bildung, Ernährung, Gesundheit, Menschenrechtsschutz oder Klimaanpassung zusammen. Sie folgen dem Prinzip ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ und befähigen Menschen dazu, eigene Lösungen zu finden und ihr Leben selbst zu gestalten.

       

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      Weitere Informationen

      Zur freien Verwendung für Ihre Berichterstattung finden Sie Materialien wie die Reportage „Alveras Gabe“ und Fotos hier.

      Weitere Materialien und Motive folgen in den nächsten Wochen und Monaten.