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      Aachen, 23.08.2019

      MISEREOR-Partner zu Waldbränden am Amazonas

      Partnerstimme von MISEREOR zu den Waldbränden im Amazonasgebiet

      Zu den Diskussionen rund um den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, der Umweltschützer für die anhaltenden Waldbrände im Amazonas-Regenwald verantwortlich macht, erklärt der MISEREOR-Projektpartner Cleber Buzzato vom Indigenen Missionsrat CIMI:

      „Präsident Bolsonaro und seine Minister geben unberechtigterweise Nichtregierungsorganisationen die Schuld an der Ausbreitung von Bränden im brasilianischen Amazonasgebiet. Möglich geworden ist die massiv voranschreitende Zerstörung des Amazonas-Regenwalds in Brasilien jedoch durch einen Präsidenten, der den Wald lediglich als wirtschaftliche Ressource sieht. Er treibt den massiven Abbau staatlicher Stellen voran, die für die Überwachung und den Schutz der Umwelt verantwortlich sind und ermutigt Großgrundbesitzende zu Abholzungen und Brandrodungen.

      In dieser bereits schwierigen Situation treibt die Unterzeichnung des Abkommens zwischen dem Mercosur und der Europäischen Union die Entwaldung voran, denn es signalisiert die steigende Nachfrage nach Agrarrohstoffen. Das Signal ist fatal. Um die Rodung des Regenwalds zu stoppen, sollten Deutschland und die EU keine landwirtschaftlichen Rohstoffe von Entwaldungsflächen aus Brasilien einführen.“

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