Lombok Earthquake Aftermath
Aachen, 24. August 2018

MISEREOR unterstützt Hilfe im Erdbeben-Gebiet Lombok

42.000 Euro für medizinische und psychosoziale Versorgung

(Aachen, 24. August 2018) Nach den schweren Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok unterstützt das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR die Nothilfe in der Krisenregion mit 42.000 Euro. Laut neuesten Medienberichten sind durch das Erdbeben von Ende Juli und starke Nachbeben, die sich zuletzt am vergangenen Wochenende ereignet haben, mehr als 550 Menschen ums Leben gekommen, 400.000 Inselbewohnerinnen und -bewohner müssen in Notunterkünften leben, fast 80.000 Häuser wurden zerstört.

"Die Betroffenen sind in großer Not und benötigen dringend wirksame Hilfe. Noch sind Ausmaß und Folgen der Katastrophe nicht abzusehen. Nach wie vor werden aus den Trümmern eingestürzter Häuser Tote geborgen", sagt Elisabeth Bially, Leiterin der Asien-Abteilung bei MISEREOR.

Schwangere, Kinder, Ältere und Behinderte im Fokus

MISEREOR fördert auf Lombok mit der Organisation Perdhaki eine national aktive Dachorganisation, die mit einem aus verschiedenen indonesischen Regionen zusammengezogenen Experten-Team die Zusammenarbeit diverser staatlicher und privater Krankenhäuser und Gesundheitsdienste unterstützt und koordiniert. Ebenso werden in Kliniken und Basisgesundheitsstationen nun zusätzliche Versorgungskapazitäten aufgebaut. Von der MISEREOR-Hilfe profitiert unter anderem das Sint Antonius-Hospital in Ampenan, einem Stadtteil von Mataram, das umfassende medizinische Hilfe leistet. Besonders unterstützt werden dabei Schwangere, Kinder, ältere Menschen und Behinderte. Angeboten werden auch psychosoziale Beratungen und Therapien für Menschen, die durch das während der Beben Erlebte traumatisiert wurden.

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