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      Foto: Poorten
      Aachen, 18. März 2019

      MISEREOR kritisiert Finanzlücke im Entwicklungs-Etat

      Aachen (18. März 2019) MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon zu den Haushaltsplanungen von Finanzminiser Olaf Scholz:

      "MISEREOR kritisiert die durch die Haushaltsplanungen entstehende Finanzlücke im BMZ-Haushalt bis 2023 scharf.  Wir stehen vor großen Herausforderungen, wie die Bewältigung der Folgen des Klimawandels, unter dem schon jetzt viele Menschen gerade in den ärmeren Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerika besonders leiden. Die Zurücknahme der Zusagen für den Entwicklungs-Investitionsfonds zum Klimaschutz wäre ein Armutszeugnis für Deutschland. Es geht nicht nur darum, gemachte Verpflichtungen auch einzuhalten, es geht vor allem auch darum, die Umsetzung der Agenda 2030 entschlossen voranzutreiben und einen deutlichen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit in Süd und Nord zu leisten. Mehr Gerechtigkeit und internationaler Ausgleich bedeutet auch, die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Bei den Ärmsten der Armen zu sparen ist das falsche Signal. Wir erwarten, dass diese ersten Überlegungen rasch korrigiert  werden."

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