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      Martin Bröckelmann-Simon besuchte 2017 MISEREOR-Projektpartner in Aleppo.
      Aachen, 14. März 2019

      MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon zum Abschluss der Syrien-Tagung in Brüssel

      (Aachen, 14. März 2019)

      "Die internationale Geber-Konferenz für Syrien zeigt die Ohnmacht Europas und der Welt angesichts des nun seit acht Jahren andauernden Krieges in Syrien. Aber wir dürfen uns nicht an diesen Krieg gewöhnen und glauben, mit der militärischen Verdrängung des IS sei in Syrien Rückkehr zur Normalität bald möglich. Die Machtausübung des wieder erstarkten Assad-Regimes verhindert die Rückkehr der Flüchtlinge und den Wiederaufbau des Landes. Ein Klima fortwährenderGewalt und großer Armut prägen den Alltag der Menschen. Die heute zur Verfügung gestellten Mittel (allein Deutschland hat seine Zusagen noch einmal um 1,44 Milliarden erhöht) sind daher ein Signal der Unterstützung an die Nachbarländer, die die allermeisten Flüchtlinge beherbergen. Sie reichen aber bei weitem nicht aus, um den unverändert hohen Bedarf nach Schutz und Sicherheit und Integrationsmöglichkeiten durch Schul- und Berufsbildung zu decken. Dadurch droht die gesamte Region weiter destabilisiert zu werden. Vor allem aber zeigt sich, dass weiterhin auf UN-Ebene mit aller Macht eine politische Lösung für den Syrien-Konflikt gefunden werden muss."

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