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      Aachen, 26. Februar 2019

      Mehrzahl der fastenden Deutschen verzichtet in der Fastenzeit auf Alkohol und Süßigkeiten

      Umfrage zum Thema Fasten bei MISEREOR vorgestellt.

      (Aachen, 26. Februar 2019). Das Handy scheint für die große Mehrheit der Deutschen unverzichtbar zu sein. Nur sieben Prozent würden ihren elektronischen Begleiter in der Fastenzeit ausschalten. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter mehr als 2000 Personen, die MISEREOR, das Werk für Entwicklungszusammenarbeit, in Auftrag gegeben hat.

      Die meisten Menschen verzichten auf Alkohol und Süßigkeiten. Jeweils 47 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie am ehesten diese Arten von Konsumgütern eine Zeit lang entbehren könnten. 23 Prozent lassen das Rauchen sein, 17 Prozent trinken keinen Kaffee. Nur sieben Prozent verzichten auf Handy & Computer und das Auto. Mit der Umfrage wurden die Vorjahresergebnisse der MISEREOR-Umfrage nahezu bestätigt.

      Ziel: Gesund Essen
      Als wichtigstes Ziel des Fastens nannten die Befragten gesünder leben. Es folgen die Vorsätze Entgiften und Entschlacken,  die im Vorjahr für die Befragten noch die höchste Priorität hatten. 41 Prozent möchten mit Hilfe des Fastens bewusster leben und das Gewicht reduzieren (38 Prozent). Nur 14 Prozent verbinden mit dem Fasten eine Entschleunigung des Alltags und  jeder Vierte ist der Meinung, dass man mit dem Fasten auch Gewohnheiten in Frage stellen sollte.

      Für Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel ist das ein ganz wichtiger Aspekt: "Beim Fasten geht es auch darum, unseren Lebensstil zu überdenken, offen für neue Horizonte zu sein und von anderen Kulturen zu lernen, Andere und Arme im Blick zu haben."

      Deutsche fasten mit Durchhaltevermögen
      Die Mehrzahl der Befragten, die schon einmal gefastet haben, gab an, dass sie die Fastenzeit auch durchgehalten haben (64 Prozent), im Vorjahr waren es nur 60 Prozent. Zehn Prozent der Befragten haben vorzeitig abgebrochen.

      Seit 1959 gestaltet MISEREOR in der katholischen Kirche in Deutschland die Fastenzeit mit und bittet die Bevölkerung mit der Fastenaktion jedes Jahr um Solidarität und Unterstützung für benachteiligte Menschen in Asien und Ozeanien, Afrika und den Nahen Osten, Lateinamerika und der Karibik. Die 61. MISEREOR-Fastenaktion wird am 10. März 2019 im Kölner Dom eröffnet. Sie steht unter dem Leitwort "Mach was draus: Sei Zukunft!" und stellt junge Menschen in El Salvador in den Mittelpunkt.

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      Weitere Informationen

      Alle Grafiken zu den Umfrageergebnissen finden Sie hier.