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      © GEPA
      Aachen, 23. September 2020

      Klimaschutz mit fairer Schokolade

      (Aachen, 23. September 2020) Interessante Neuheit bei der GEPA: Das Fairhandels-Unternehmen, zu deren Gesellschaftern auch MISEREOR gehört, verkauft ab sofort eine Vollmilchschokolade, von deren Verkaufspreis 20 Cent an Klimaschutzprojekte gespendet wird. Das gab es bisher noch nie.

      Wer das fair gehandelte Produkt „Choco4change“ erwirbt, unterstützt mit dem Kauf zum Beispiel ein Ofenprojekt in Tansania. Dort kochen zahlreiche Familien mit Holz auf offenen Feuerstellen. Damit gehen nicht nur Waldrodungen und gesundheitsschädliche Rauch-Emissionen einher. Die Betroffenen müssen auch einen großen Teil ihres Einkommens für den Kauf von Holzkohle ausgeben. Über ein Projekt des Klimaausgleichsfonds „Klima-Kollekte“, in dem MISEREOR neben Brot für die Welt und dem Kindermissionswerk Gesellschafter ist, sollen Emissionen und Abholzung nun mit energieeffizienten Öfen reduziert werden. Diese werden lokal von kleinbäuerlichen Gemeinschaften hergestellt. 20 Prozent Energie und 600 Tonnen CO2 können damit eingespart werden.

      Mit Bäumen gegen Erosion
      Ebenfalls zugutekommen die Spenden aus der neuen Klimaschokolade auch einem Aufforstungsprojekt auf der Insel Sao Tomé im Golf von Guinea, 200 Kilometer von der Westküste Afrikas entfernt. Dort ist die Ernte von Kakao-Bauern durch Wetterextreme wie Dürre und Starkregen immer häufiger bedroht. Dem setzen die Farmer durch die Pflanzung von Gewächsen wie etwa dem Brotfruchtbaum etwas entgegen und beugen somit der durch den Klimawandel bedingten Erosion wertvollen Bodens vor. Nebenbei sorgt das Laub der Bäume für fruchtbaren Humus, der das Regenwasser besser speichert.

      Die GEPA rechnet vor, dass mit dem Verkauf von 100.000 Tafeln der neuen Schokoladensorte 400 Öfen für Tansania finanziert werden können. Und die Pflanzung von 8500 Baum-Setzlingen in Sao Tomé.

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      Weitere Informationen

      Mehr zu dem Projekt #Choco4Change finden Sie hier.