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      Drei DLRG-Mitarbeiter rudern in einem Boot durch die Wassermengen auf den Straßen
      © picture alliance
      Aachen, 22. Juli 2021

      Hochwasser: Solidarität von MISEREOR-Partnern

      (Aachen, 22. Juli 2021) Seit Tagen erreichen MISEREOR Nachrichten von Partnerorganisationen in Asien, Afrika und Lateinamerika, in denen diese ihre Solidarität mit den Menschen in Deutschland und Belgien nach der Flutwasserkatastrophe ausdrücken. Der Starkregen in der vergangenen Woche hat in Teilen Deutschlands, Belgiens und den Niederlanden massive Schäden angerichtet, mindestens 168 Menschen kamen ums Leben. 

      MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon sagt dazu: „Diese Katastrophe beweist, wie schnell man alles verlieren kann, selbst in einem vermeintlich sicheren Land wie Deutschland. Die Anteilnahme unserer Partner*innen ist überwältigend. Sie zeigt uns, dass Solidarität keine Einbahnstraße ist.“ So schrieb David Bayang, ein langjähriger kamerunischer Partner von MISEREOR: „Wir denken an die Opfer und verbleiben im Gebet mit den deutschen und belgischen Menschen, die Afrika unter in allen Notlagen wie Naturkatastrophen, gewalttätigem Islamismus, Krieg, Dürre usw. unterstützt haben und weiterhin unterstützen. Unsere Herzen sind bei ihnen. Mögen Mut und Hoffnung den hinterbliebenen Familien helfen, sich zu erholen, damit das Leben wieder beginnen kann.“

      Im Globalen Süden kommt es schon seit längerer Zeit dazu, dass Menschen ihre Heimat aufgrund von Umweltkatastrophen verlieren oder für immer verlassen müssen. Besonders viele Klimaflüchtlinge gibt es unter anderem auf Papua-Neuguinea. Von dort erreichte MISEREOR die Nachricht der katholischen Diözese von Wabag: „Wir sind sehr, sehr traurig zu hören, dass die schreckliche Flut diese große Katastrophe im Leben der Menschen in Deutschland verursacht hat. Wir sind sehr traurig, vom Tod der unschuldigen Menschen aufgrund dieser Katastrophe zu hören. Möge der liebe Gott Sie beschützen, Sie leiten und führen.“

      Ebenso drückte der Lateinamerikanische Bischofsrat sein Mitgefühl aus. „Mit tiefer Bestürzung und großer Sorge haben wir die Nachrichten von den durch ungewöhnliche Regenfälle verursachten Überschwemmungen in Deutschland aufgenommen, die viele Todesopfer und Vermisste gefordert und so viele Häuser in Mitleidenschaft gezogen haben. Wir beten, dass die Überschwemmungen aufhören und dass es möglich sein wird, die beschädigte Infrastruktur und die wesentlichen materiellen Mittel schnell wiederherzustellen und wiederaufzubauen. Wir beten zum Herrn für die ewige Ruhe der Verstorbenen und für den Trost ihrer Familien.“

      „MISEREOR bedankt sich von ganzem Herzen bei seinen Partner*innen für die vielen solidarischen Nachrichten aus zahlreichen Ländern des Globalen Südens“, sagt Bröckelmann-Simon

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