Bangladesh Myanmar Attacks
Aachen, 18. September 2017

"Es geht ums Überleben"

MISEREOR hilft geflüchteten Rohingyas in Bangladesch

Aachen, 18. September 2017. Mit 50.000 Euro unterstützt MISEREOR die Versorgung der aus Myanmar geflüchteten muslimischen Rohingyas in den Flüchtlingscamps im angrenzenden Bangladesch. In den letzten Wochen sind über 400.000 Menschen vor der Gewalt in ihrer Heimat, dem Rhakine-Staat im Westen Myanmars, über die Grenze nach Bangladesch geflohen. Die Vereinten Nationen befürchten jedoch, dass es bald doppelt so viele Flüchtlinge werden könnten.

Kein Wasser, keine Nahrung

"Die Situation im Grenzgebiet ist katastrophal", berichtet MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon. Bangladesch war auf einen solchen Ansturm von Flüchtlingen nicht vorbereitet und kämpft noch mit den Folgen der katastrophalen Überschwemmungen der letzten Wochen. Entsprechend chaotisch sei die Lage. "Momentan harren die Menschen unter freiem Himmel und in notdürftig eingerichteten Flüchtlingscamps aus. Viele von ihnen sind verletzt, krank und dehydriert und haben nichts zu essen. Hinzu kommen immer noch die starken Regenfälle der Monsunzeit, die die Camps überfluten und die Lage, auch was die Seuchengefahr betrifft, zusätzlich verschlimmern", so Bröckelmann-Simon.

Hilfe für mehr als 40.000 Menschen

MISEREOR beteiligt sich daher zunächst mit 50.000 Euro an einer großangelegten Hilfsaktion, in der insgesamt über 40.000 Menschen zwei Wochen versorgen werden können. Lebensmittel und Wasser, sowie Koch- und Essgeschirr werden über den MISEREOR-Partner, die Caritas in Bangladesch, an die Flüchtlinge verteilt. "Hier geht es jetzt um das Überleben von Tausenden von Menschen, aber wir richten uns auch auf eine längerfristige Unterstützung in dieser  Krisensituation ein", betont Bröckelmann-Simon.

MISEREOR bittet für die Unterstützung der Flüchtlinge in Bangladesch dringend um Spenden:

Stichwort: Bangladesch
IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10
BIC GENODED1PAX
Pax-Bank Aachen

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