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      Teaser Schlussdokument Amazonassynode
      Aachen/ Essen, 18. Dezember 2019

      Eine Kirche, die zuhört

      Adveniat und MISEREOR bieten Schlussdokument der Amazonien-Synode nun auch in deutscher Sprache an

      (Aachen/Essen, 18. Dezember 2019) Das Schlussdokument der Amazonien-Synode gibt es jetzt auch in deutscher Sprache. Es wurde in den vergangenen Wochen im Auftrag von MISEREOR und dem Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat von Norbert Arntz und Thomas Schmidt aus dem spanischen Originaldokument übersetzt. Das 78 Seiten umfassende Werk kann unter diesen Links heruntergeladen werden:

      www.misereor.de/schlussdokument-amazoniensynode
      www.adveniat.de/schlussdokument-amazonassynode

      Bischöfe der Amazonasregion, Vertreter kontinentaler Bischofskonferenzen sowie der Kurie, Indigene und hinzugeladene Fachleute hatten auf der Synode eine Vielzahl an aktuellen Herausforderungen diskutiert. Wie sieht der Einsatz für eine ganzheitliche Ökologie aus? Wie können indigene Völker unterstützt und die Pastoral erneuert werden? Und welche Aufgaben fallen dabei der Kirche zu? – so lauteten einige der zur Debatte stehenden Fragen.
      MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel und Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Michael Heinz zeigen sich in ihrem gemeinsamen Vorwort des Dokuments sicher, dass die vom 6. bis 27. Oktober dieses Jahres in Rom abgehaltene Sonderversammlung der Bischöfe die Kirche weiter verändern wird. Diese schlage einen synodalen, also auf gemeinsames Agieren ausgerichteten Weg ein. Kirche solle darauf beruhen, einander zuzuhören; darauf, was alle Gläubigen über die ungeschminkte Realität zu sagen haben.

      Strukturelle Konsequenzen

      Aus alldem ergebe sich dann die Notwendigkeit zu verstehen, was aufgrund der Botschaft Jesu vom Reich Gottes dazu zu sagen ist und was als Nächstes getan werden muss. „Zuhören ist zu einem zentralen Kennzeichen der Synode geworden. Zuhören, das die Sprechenden wie Hörenden verändert. Aus dem Zuhören müssen und werden Konsequenzen gezogen werden“, betonen Spiegel und Heinz.
      Und sie resümieren: "Wenn wir die Empfehlungen der Amazonien-Synode an Papst Franziskus ernst nehmen, sollte es bedeuten, dass die Weltkirche, und damit auch die Kirche in Deutschland, sozial-ökologische Fragen künftig nicht als eine Wahlmöglichkeit, sondern als einen Kernbestandteil des Glaubens berücksichtigen muss. Eine so erneuerte Kirche zieht auch strukturelle Konsequenzen. Sie kann das anerkennen, was Frauen weltweit in der Kirche leisten und zur Aufrechterhaltung einer pastoralen Präsenz in Gemeinden in Lateinamerika längst tun."

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