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      Eine Frau und ein Mädchen schauen in die Kamera
      Aachen/ Berlin, 23. März 2020

      Corona-Krise: Fastenkollekte auf neuen Wegen

      (Aachen, 23. März 2020) Wegen der Corona-Krise können in den nächsten Wochen in den deutschen Kirchengemeinden bekanntlich keine Gottesdienste in Anwesenheit von Gläubigen gefeiert werden. Damit entfällt auch die Möglichkeit, am 29. März, dem 5. Fastensonntag, in diesen Gottesdiensten wie geplant im Rahmen der diesjährigen Fastenkollekte für MISEREOR zu spenden. Aktuell laufen vielfältige Bemühungen, auf anderen Wegen für MISEREOR zu sammeln.

      In einer Videobotschaft richtet etwa der innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz für MISEREOR zuständige Freiburger Erzbischof Stephan Burger einen persönlichen Appell an die Bevölkerung, MISEREOR auch außerhalb von Gottesdiensten eine Spende für seine Projekt-, Lobby- und Advocacy-Arbeit in fast 90 Ländern des Südens zukommen zu lassen. 

      In vielen deutschen Bistümern werden die kommenden Sonntagsgottesdienste per Livestream im Internet übertragen.  Viele Zelebranten haben bereits zugesagt, bei dieser Gelegenheit auf die MISEREOR-Kollekte hinzuweisen.

      Fastenessen auf neue Art

      Auch unter vielen Menschen, die sich bundesweit in Gemeinden und Verbänden für MISEREOR engagieren, kursieren derzeit eine Menge Ideen, wie man die Kollekte trotzdem abhalten kann.

      So wird zum Beispiel in St. Martha in Niedernhausen-Engenhahn (Rheingau-Taunuskreis) das ursprünglich geplante Fastenessen in alternativer Form stattfinden: Alle angemeldeten Teilnehmer essen am Sonntag zwischen 12 und 14 Uhr zu Hause. Sie haben zwei Rezeptvorschläge und verschiedene Informationen zum Thema Klima und Ernährung erhalten. Nach dem Essen werden die Teilnehmer sich gegenseitig via Mail austauschen über das, was sie bewegt. Gleichzeitig werden alle um Spenden für MISEREOR gebeten.

      MISEREOR erreichen zahlreiche Nachrichten von Menschen, die über verschiedenste private Mail-Verteiler die Werbetrommel für die Fastenkollekte rühren. Andere klappern die Siedlungen in ihren Gemeinden ab, um per Extra-Flyer um Spenden für MISEREOR zu bitten.

      Solibrot-Aktion läuft weiter

      Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) weist ausdrücklich darauf hin, dass seine alljährliche Solibrot-Aktion weiter fortgeführt wird. „Wir möchten Sie herzlich bitten, trotz der Krisensituation aufgrund des Corona-Virus Ihre Solidarität mit Menschen in den Ländern des Südens aufrecht zu erhalten und Solibrote zu kaufen. Bis Karsamstag haben Sie dazu die Möglichkeit bei den an der Aktion beteiligten Bäckereien“, heißt es beim KDFB.

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      Kontakt

      Weitere Informationen

      Andere Aktions-Ideen, vom Digitalen Klingelbeutel über Postings in den Sozialen Netzwerken bis zum Aktionsplakat finden Sie hier.

      Pressefotos zu Corona weltweit finden Sie hier.