Klimaverhandlungen in paris - Cop21

Für einen gerechten und ambitionierten Klimavertrag

Pilgergruppen aus allen fünf Kontinenten haben während der Klimaverhandlungen in Paris eine gemeinsame Klimaschutz-Petition im Namen von weltweit rund 1,8 Millionen Unterzeichnern an Christiana Figueres, Leiterin des UN-Klimasekretariats, und an Frankreichs Präsidenten Fracois Hollande überreicht. Ihr Ziel: Ein ambitioniertes, verbindliches und gerechtes Klimaabkommen. Auch MISEREOR und Vertreter von Partnerorganisationen waren vor Ort, um genau das einzufordern.


Mit ihrer Unterschriftenaktion forderten die Pilgerinnen und Pilger alle Staats- und Regierungschefs auf:

"Die klimatischen Veränderungen betreffen uns alle, besonders aber die Ärmsten und Verletzlichsten unter uns. Inspiriert durch Papst Franziskus Enzyklika Laudato Si' fordern wir die drastische Reduktion der CO2-Emissionen, um eine Erwärmung der Erde über das kritische Niveau von 1,5 Grad zu verhindern und die Unterstützung der Ärmsten dieser Welt zur Anpassung an den Klimawandel."
(Petitionstext des Global Catholic Climate Movement, GCCM)

MISEREOR und das Netzwerk CIDSE stützen diesen Standpunkt: Bei den politischen Entscheidungen in Paris und danach müssen die, die am stärksten unter dem Klimawandel und seinen Folgen leiden, in den Mittelpunkt gestellt werden. MISEREOR fordert daher für die Umsetzung des Vertrages:

  • Ehrgeizige Ziele zur Bewältigung der Klimakrise und zur Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad. Dies beinhaltet den vollständigen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger (Dekarbonisierung) und eine Umstellung der Weltwirtschaft auf 100% Erneuerbare Energien bis 2050.
  • Die Einrichtung eines Mechanismus, der alle Zusagen und Zielvorgaben der Vertragsstaaten regelmäßig überprüft.
  • Eine angemessene, kalkulierbare und zeitnahe Klimafinanzierung der ärmeren Länder durch reichere Industriestaaten, die Hauptverursacher des Klimawandels sind. Hierzu zählt auch die Unterstützung bei der Anpassung an den Klimawandel und bei der Umsetzung alternativer, umweltfreundlicher Entwicklungsmodelle.
  • Die Berücksichtigung und den Einbezug von Themen wie den Zusammenhang von Klimawandel und Ernährungssicherheit und das Hinterfragen eines wachstumsorientierten Wirtschaftsmodells, dass ausschließlich auf marktbasierte Lösungen setzt. Dieses stellt weder das Gemeinwohl noch die Menschenrechte in den Mittelpunkt.
 

Pressemeldung vom 11. Dezember: "Für die Ärmsten und Verletzlichsten reicht es nicht"


Nutzen Sie die Bilder im Rahmen der Berichterstattung zu Paris #COP21


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