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      Kongress und Fiesta | Januar 2020

      Vamos! Zukunftswege gestalten – Perspektiven aus Lateinamerika.


      Rückblick in Bildern auf den Kongress

      VAMOS!  Kongress und Fiesta

      Der Kongress bei twitter

      In einer offenen Runde wird zum Abschluss des Lateinamerika-Kongresses diskutiert: Universelle Solidarität ernst nehmen und leben - wie geht das? #MisereorvorOrt https://t.co/RhQMXeVWz8
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      Gemeinsam Ideen entwickeln: Der Kampf gegen Gewalt an Frauen ist in den Planungsforen des Lateinamerika-Kongresses genauso Thema wie Klimaschutz oder die Amazonien-Synode. #MisereorvorOr…
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      Abschluss der Podiumsdiskussion mit Volker von Bremen: „Was wir von indigenen Völkern lernen können ist, hin und wieder von außen auf Dinge zu schauen, mit denen wir mittlerweile…
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      Tagtäglich leben viele Menschen in Lateinamerika mit und unter schwierigen ökologischen, politischen und sozialen Herausforderungen. Dazu zählen Konflikte um Ressourcen und Umwelt, umfangreiche Migrationsbewegungen, Verletzungen von Menschenrechten oder der zunehmende Erfolg populistischer Bewegungen.

      MISEREOR e. V. hat in Kooperation mit dem Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und dem Dachverband Casa Latinoamérica e. V. im Rahmen des Lateinamerikakongresses 2020 Wissenschaftler(inne)n, Fachleuten, Lateinamerikaner(inne)n, Engagierten und Interessierten Raum für Begegnung und Diskussion geboten.

      Gemeinsam haben wir folgende Fragen diskutieren:

      • Wie können wir mit den verschiedenen Herausforderungen der lateinamerikanischen Gesellschaften umgehen?
      • Welche Chancen liegen darin, dass Menschen aus Lateinamerika mit Europäer(inne)n zusammenleben?
      • Wie können Wissenschaft, Entwicklungszusammenarbeit und praktische Erfahrungen (aus Lateinamerika) verbunden und vernetzt werden, um verstärkt voneinander und miteinander zu lernen?


      Kaffee mit bitterem Nachgeschmack

      Am Tag des Kaffees muss man eingestehen: der Anbau ist trotz vieler Bemühungen kaum nachhaltiger geworden. Und die Einkommen der Kleinbäuerinnen und -bauern stagnieren. …

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      Programm

      Freitag, 10. Januar 2020

      13:30    Willkommen! Registrierung und Begrüßungscafé

      14:15    Vamos! Auftakt, Grußworte und Einführung ins Thema mit Musik

      15:00    Überblick zur Situation in Lateinamerika:
      Wie verändern die globalen Herausforderungen bzw. der sozial-ökologische Wandel Lateinamerika und unser Zusammenleben?
      Welche Chancen ergeben sich, wenn wir aufeinander hören lernen?

      Eröffnungsreferate
      Prof. Dr. Birgit Weiler (Jesuitenuniversität Lima/Peru)
      Dr. Markus Büker (Lateinamerikaabteilung Misereor Aachen)

      16.00    Pause mit Kaffee und Kuchen

      16:30    Dialogforen mit Posterpräsentationen zur aktuellen Situation in Lateinamerika

      Kurzer Input zu allen Themen

      Teil I

      • Migrationsbewegungen in Lateinamerika und von Lateinamerika nach Europa
        (Simone Lehman, MISEREOR & Ramiro Uribe, Casa Latinoamerica)
      • Menschenrechtsverletzungen
        (Stefan Ofteringer, MISEREOR & Wolfgang Hummel/ Michael Dopichaj, Amnesty LA)
      • Populistische und evangelikale Einflüsse in der Politik und in die Gesellschaft
        (Heinz Schulze, NoSFo & Dr. Carlos Herz Saenz, Politikwissenschaft, Soziologe Lima/Peru )
      • Ressourcenausbeutung und Umweltzerstörung
        (Maximilian Görgens, ZILAS & Ximena Salazar, ZILAS)
      • Ökonomische Verflechtungen: Mercosur und Freihandelsabkommen
        (Jessica Gómes, GIGA Hamburg & Thomas Fatheuer, Heinrich-Böll-Stiftung)

      17.45    Teil II, Wechsel in andere Gruppen (Themen siehe Teil I)

      19.00    Präsentation der Ergebnisse im Plenum

      19:30    Abendessen

      20:30    Konzert und Tanz mit AnaLu & Shavez
      Gemeinsames Fest – Austausch und Begegnung

      Weitere Gäste sind willkommen, Eintritt 5,- €

      Ca. 23:00  Ende

      Samstag, 11. Januar 2020

      09:00    Gemeinsamer Beginn mit Musik

      09:15    Podiumsdiskussion: Alternative Denkansätze aus Lateinamerika
      u. a. Dr. Carlos Herz Saenz (Politikwissenschaftler, Soziologe Lima/Peru),
      Volker von Bremen (Berater Indigene Völker, München),
      Mayu Supa Stölben (Anthroposoph, Lehrer, Quechua, Hamburg),
      Elena Muguruza (Rechtsanwältin und Eine-Welt-Promotorin, Stuttgart)
      Constantin Bittner, Berater auf Zeit für MISEREOR, Aachen  

      10.20    Wie weiter? Zukunftswege, Einführung in die Planungsforen

      10.45    Pause

      11.15    Planungsforen: Unsere Wege in die Zukunft (Teil I)
      Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit Fragestellungen einzubringen und in den Planungsforen gemeinsam zu bearbeiten: Was brauchen wir für eine gemeinsame Zukunft? Inwiefern stellen alternative Denkweisen (aus LA) den vorherrschenden Lebensstil und aktuelle Wirtschaftsweisen in Frage? Was heißt das für unsere Partnerschaften und Projekte?
      Parallel:

      • Kurzfilme aus Lateinamerika – Beispiele und Stimmen, die Mut machen zu handeln
        Magaly Manz, Somos la Pera
      • Workshop: Aus Lateinamerika nach Deutschland – Erfahrungen aus dem Incoming-Freiwilligendienst -  Partnerschafts- und Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe?
        Isabel Otterbach und Team,Abteilung Weltkirche, Erzbistum München und Freising      
      • Raum für Austausch und Vernetzung „Café del Mundo“                         
        Carmen Dioses, Chasqui e.V.

      12:15    Mittagessen

      13:15    Planungsforen: Unsere Wege in die Zukunft (Teil II)
      Parallel:

      • Kurzfilme aus Lateinamerika – Beispiele und Stimmen, die Mut machen zu handeln
        Magaly Manz, Somos la Pera
      • Raum für Austausch und Vernetzung „Café del Mundo“                                
        Carmen Dioses, Chasqui e.V.

      14:30 Aktions-Galerie
      Moderierter Rundgang durch die Ergebnisse der Planungsforen. Herausforderungen und Zusammenarbeit über den Kongress hinaus

      14:45    Pause

      15:00    Universelle Solidarität ernstnehmen und leben – wie geht das? Interaktive Diskussion in Form von einer Fishbowl
      Welche Beiträge können Wissenschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Initiativen und Politik, aber auch jede/r selbst leisten? Wo liegen Chancen und Grenzen der Kooperation?

      16:15    Hasta pronto! Reflexion und Abschluss mit Musik von AnaLu & Shavez

      Ca. 17:00   Ende des Kongresses


      Weitere Informationen

      Die Veranstalter waren MISEREOR in Bayern, das Zentralinstitut für Lateinamerikstudien der Universität Eichstätt-Ingolstadt und Casa Lationamérica.

      Haben Sie Fragen?


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